Wohnraum Schlafzimmer richtig Dekorieren: Entspannung, Ruhe und Harmonie
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Das Schlafzimmer ist der Rückzugsraum, den wir im Leben am häufigsten nutzen. Noch vor dem Wohnzimmer ist es der Ort, der möglichst gemütlich sein und den eigenen Bedürfnissen und Ansprüchen genügen soll: Ein Ort, an dem man sich wohl fühlt und Entspannung sucht. Daher spielt die Dekorierung, also die Ausgestaltung der Details eine große Rolle.
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Dabei geht es gerade beim Dekorieren um viele Aspekte. Neben der reinen Nachtruhe besteht die Frage, was man sonst noch im Schlafzimmer tut. Dekorationsideen müssen her. Kleidet man sich hier an und aus (oder tut man das im Bad, im Ankleidezimmer etc.)? Liest man, schaut man fern, frühstückt man gerne im Bett? Wenn man als Paar oder Ehepaar ein gemeinsames Schlafzimmer nutzt kann es unter Umständen zusätzlich schwierig werden: Haben beide denselben Geschmack bezüglich Einrichtung und Atmosphäre? Ist man eher romantisch oder pragmatisch veranlagt? Passen die Dekorationsideen zusammen oder sind sie zu unterschiedlich?
Beim Dekorieren kommt es vor allem auf den Konsens an. Selbst unterschiedliche Vorzüge lassen sich miteinander vereinen, wenn man miteinander spricht und ein wenig experimentiert. Einigkeit sollte beim generellen Farbton bestehen: Sollen die Tapeten im Schlafzimmer eher hell oder dunkel sein, in warmen oder doch in kühleren Farben? Selbiges gilt für den Fußboden. In unseren Breitengraden dominieren eher dunkle, warme Farben, während sich in wärmeren Ländern gedeckte helle Töne anbieten, was eine atmosphärische Abkühlung schafft.
Man kann das Schlafzimmer auch mit einem Thema belegen (das natürlich beiden Partnern gefallen sollte). Beliebt sind Motto-Dekorierungen wie etwa Hollywood-Deko, Deko nach Jahrzehnten (im Stil der Fünfziger oder der Siebziger etc.), Mittelalter, Zukunft und so weiter. Wer es ein wenig konservativer mag kann dennoch mit Themen spielen: im Kinderzimmer. Dabei kann man den Nachwuchs von Anfang an in die Dekorierung einbeziehen. Bezüglich der Möbel lassen sich auch Gegensätze gut vereinen: Wer ein sicheres Händchen bei der Auswahl hat, der wird sowohl moderne als auch antike Stücke finden, die einander ergänzen. Nur zu krass sollten die Deko-Widersprüche nicht sein. Moderne Eleganz und Gelsenkirchener Barock vertragen sich ganz eindeutig nicht!
Wenn man einen Ankleideraum hat oder genügend Platz, damit der Kleiderschrank nicht zu wuchtig und raumgreifend erscheint, dann eignen sich besonders Regale und individuelle Regalsysteme gut fürs Schlafzimmer, denn dort lassen sich auf verschiedenste Dekovarianten miteinander kombinieren. Auch Gegensätze können ein harmonisches Bild abgeben. Beispielsweise kann man Skulpturen und Bilder miteinander in Einklang bringen. Was dem Schlafzimmer nicht gut tut ist Überfrachtung. Vollgestellte Regale sind etwas fürs Arbeitszimmer. Die Frage lautet: Was brauche ich im Schlafzimmer wirklich, und was sieht gut aus? Hiermit erreicht man in der Regel ein ausgewogenes Ergebnis.
Insbesondere Paare sollten auf Kerzen im Schlafzimmer nicht verzichten und sich auch die Zeit nehmen, sie zu nutzen, denn ihr sanftes Licht wirkt ungleich beruhigender (und auch anregender) als das Licht einer Glühbirne; selbst dimmbare Nachttischlampen können da nicht mithalten, zumal der Geruch von Kerzen ein sinnliches Element mit sich bringt. Kerzen eignen sich auch hervorragend als entspannender Ersatz für die Leselampe.
Generell kann man bei diesem Thema bedenkenlos ein Klischee erfüllen und sagen, dass das Dekorieren des Schlafzimmers in weiblichen Händen besser aufgehoben ist als in männlichen, denn Frauen haben ein besseres Gespür für Gemütlichkeit und kleine Details.
Wer ein wenig esoterisch veranlagt ist und sich im Schlafzimmer einen Raum schaffen will, der gänzlich der Ruhe und Ausgeglichenheit fernab des Alltags gewidmet ist, der kann auf Feng Shui zurückgreifen. Das Feng.Shui-Wohnen setzt auf die fernöstliche Tradition der harmonischen Einheit des Menschen und seiner Umgebung.