Das Schlafen: Forschung, Geschichte und Industrie
Wissenswertes zum Thema Schlaf aus Geschichte und Gegenwart
Sommerhitze: So schlafen Sie trotzdem gut
Es ist Sommer, es ist WM, und alle sind nach dem bitterkalten Winter gut drauf! Wirklich alle? Nein, es gibt auch Menschen, denen die Hitze zu schaffen macht. Neben Abgeschlagenheit und Kreislaufproblemen gehören Schlafstörungen zu den häufigsten Begleiterscheinungen heißer Nächte jenseits der 30°.
Gemeinsamer Schlaf – einsamer Schlaf?
"Aufgedeckt: Wie Paare miteinander schlafen" lautet der Titel des Buches, in dem der Schlafforscher Gerhard Klötsch gemeinsam mit seinen Kollegen von der Universität Wien aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert. Intensiv haben die Wissenschaftler das Schlafverhalten von Paaren untersucht und kommen zu dem Ergebnis: Alleine schläft es sich besser.
Schlafen lernen in der Schlafschule
Interview mit dem Leiter der Schlafschule Düsseldorf, Dr. Michael Schreiber, psychologischer Psychotherapeut.
schlafen-aktuell: Was hat man sich unter einer Schlafschule vorzustellen? Geht es dort mehr wie in einer Schule oder mehr wie in einem Schlafsaal zu?
Dr. Michael Schreiber: Schlafen soll man in der Schlafschule sicher nicht. Vielmehr bietet unsere Schlafschule eine Hilfestellung für einen besseren Schlaf zu Hause. In zumeist Wochenendseminaren lernen die Teilnehmer, was Schlaf ist und sie lernen den richtigen Umgang damit.
Interview mit Prof. Dr. Jan Born,
Leiter der Forschungsgruppe Neuroendokrinologie an der Universität Lübeck:
schlafen-aktuell: Seit langem ist bekannt, dass Schlaf nicht allein der physischen Regeneration dienen kann, sondern auch besonderen Einfluss auf das menschliche Gehirn hat. Sie befassen sich mit dem Einfluss des Schlafes auf das Gedächtnis, d.h. auf Prozesse des Lernens und Vergessens. Wie kam es dazu, dass dieser Bereich in den Fokus der Wissenschaft geriet?
Geschichte des Schlafs
Schlaf war für die Menschen von jeher von zentraler Bedeutung. Schon in der Antike tauchte er in Göttergestalt auf. Bei den Griechen hieß er Hypnos und war der Sohn der Nacht (Nyx), der mit seinem Bruder Thanatos, dem Tod, in der Unterwelt lebte. Damals nahm man an, dass Schlaf und Tod zwei verwandte Zustände seien, der Tod „des Schlafes Bruder“. Heute weiß man, dass der Schlaf nur äußerlich dem Tode ähnelt, dass aber während der Ruhephase weder Körper noch Geist ihre Tätigkeit einstellen - ganz im Gegenteil.
Schlafen: Aktuelles und geschichtliches
15.03.2009 - 13:50 Uhr
