Boxspringbetten: flexibel und Punktgenau

Boxspring-Systeme haben den deutschen Markt erreicht


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System wie Hersteller - Punktgenau und flexibel

Spotlight MessebauDie letzte Möbelmesse in Köln (imm cologne im Januar 2009) hat es deutlich gezeigt: Das System Boxspring hat den deutschen Markt erreicht. Immer mehr deutsche Hersteller haben mittlerweile neben den üblichen Betten mit Matratzen auf Lattenrost auch Betten mit Federkern-Untermatratze (Boxspring) im Angebot. Daneben bemühen sich ausländische Hersteller, vorwiegend aus den USA und England, ebenfalls um die deutsche Kundschaft. Denn obwohl der Deutsche im Allgemeinen eher traditionell denkt und Veränderungen scheut, überzeugt das System durch besonderen Schlafkomfort.


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Boxspring made in Germany – Frischauf, Fennobed bzw. Matri, auch Hülsta und sogar Neckermann sind Namen, die einem bei der Suche nach dem richtigen Boxspringbett begegnen, und zunächst fühlt sich der unbedarfte Käufer fast überfordert ob des Angebots. Doch schnell stellt er fest, dass nicht alle Angebote für ihn bestimmt sind: Besonderer Schlafkomfort nach Boxspring-Art war lange Zeit nur Gästen von Luxushotels und Kreuzfahrtschiffen vergönnt, und so fertigen einige deutsche Firmen nach wie vor ausschließlich für Hotels und andere größere Objekte; unter Ihnen beispielsweise die Firma Frischauf aus Wuppertal, deren Betten allerdings über spezielle Händler auch für die Privatperson erhältlich sind. Telefonisch nachfragen lohnt sich hier zuweilen. Generell gilt aber: Wenn die Firma mit Leistungen im Bereich der Hotel- und Objektausstattung wirbt, sollte der Privatkunde weiter suchen.

Auch manche Versandhäuser und Online-Shops haben das Bett mit doppelter Federung im Repertoire, allerdings bleibt hier die Frage nach dem Hersteller meist unbeantwortet. Auch ist oft nicht festzustellen, woher die manchmal enormen Preisunterschiede rühren. Doch wer bereit ist für seine Schlafstatt unter Umständen mehrere Tausend Euro auszugeben, sollte sich das Bett der Träume ohnehin vor Ort beim Hersteller oder Händler ansehen und vor allen Dingen Probe liegen, bevor er zugreift. Dies ist in ganz Deutschland mittlerweile kein Problem mehr, da es von  Wardenburg in Niedersachsen (Firma Sandomir) bis Seßbach in Bayern (Firma Billinger) Hersteller für Boxspringbetten gibt.

Für die meisten kleineren Firmen ist Boxspring allerdings nur ein Teilsegment; daneben haben sie oft klassische Polsterware, Lattenroste und Bettrahmen im Angebot. Marken wie Hülsta, Otten oder Fennobed dagegen verfügen oft über ein nationales Händlernetz und können dementsprechend viele verschiedene Boxspring-Kombinationen anbieten.

Ein Boxspring von der Stange ist dagegen nirgendwo erhältlich, schon weil die Obermatratze stets individuell ausgesucht werden muss, damit sie wirklich punktgenau passt. Hier kann der Kunde zwischen Federkern, Kaltschaum oder Latex – im Luxussegement auch Hand gefertigter Doppeltaschenfederkern – wählen. Außerdem erhält er je nach Gewicht eine entsprechend weichere oder härtere Matratze. Viele Anbieter liefern das Bett auf Wunsch auch als motorisch verstellbare Variante, bei der sich Kopf- und Fußposition auf Knopfdruck individuell justieren lassen.

Und weil die Augen im Schlafzimmer nicht permanent geschlossen sind, gibt es bei Bettfüßen, Kopfteilen und Bezugsstoffen eine reichhaltige Auswahl. Sehr viele Hersteller sind zudem so flexibel, dass selbst Stoffe, die sie nicht im Angebot haben, auf das gewünschte Bett aufgezogen werden können. Es mag am Preis des Produktes liegen, aber im Bereich Boxspringbetten sind deutsche Hersteller tatsächlich so punktgenau und flexibel wie das angebotene System.

Marcus Italiani

VGW 240