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09.02.2011, 04:27
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Neu-Einsteiger
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Eine Frage der Religion?
Hallo,
ich bin seit Jaren auf Wasser gebettet und fühle mich hier sehr wohl. Aus diversen Gründen muss aber nun ein neues WB her. Nun habe ich mich mit den aktuellen Angeboten befasst und stelle mir die Frage aller Fragen: "Wer soll es werden?".
Es gibt viele Hersteller und noch mehr Händler.
Ich glaube einen Überblick über etwa ein dutzend Hersteller zu haben, schauen wir uns dazu mal die beiden "Enden" der Liste an.
Als super Billighersteller presäntiert sich Starlight. Hier gibt es eigentlich nichts besonderes, keine Weiterentwicklung und keine zusätzlichen Gimmicks. Die Vliese sind nichtmal verankert und "schweben" frei in den Matratzen, dies macht die ganze Geschichte extrem anfällig.
Die Verarbeitung vom Venyl ist völlig in Ordnung, auch die Schaumstoffrahmen, Keile, Heizungen und Bezüge unterscheiden sich kaum vom sonstigen Angebot. Dafür sind sie preislich unschlagbar.
Unter den premium Herstellern gibt es Viele. Als besonders "abgehoben" empfinde ich Bodyform. Hier werden die Seitenwände nicht in Keilform, sondern gerade gehalten. Die Vliese sind verankert. Zusätlich werden weitere Schichten aus dieversen dämpfenden Materiallien verbaut. Eigentlich entfernt sich das ligegefühl hier immer weiter von einem WB. Zusätzlich werden hier "besondere" Bezüge angeboten, die ein enormes Volumen haben und dadurch das Bett weiter dämpfen. Es gibt aber auch die üblichen Bezüge. In sachen Venyl tut sich hier auch nicht viel gegenüber anderen Anbietern. Heizungen sind "standard". Preislich definitiv die Oberliga.
Die "normalen" premium Hersteller wie Estrella, Tasso & co versuchen sich ins Besondere durch die Verarbeitung vom Venyl und den Schaumstoffen abzugrenzen. Klar sehen die innen verschweisten Nähte nett aus, aber mehr Sicherheit ist hier auch nicht da (wenn man sich technisch damit mal beschäftigt). Grundsätzlich werden hier auch Vliese verarbeitet, die dann verankert sind. Anders als bei den günstigen Anbietern haben hier die Vliese meist eine stabilisierende Einlage, aber das war es auch schon. Bei Bezügen, Heizungen & co sind aber auch hier alle gleich und unterscheiden sich nicht von den anderen Preisklassen.
Für mich persönlich scheiden Hersteller mit unbefestigen Vliesen aus, aber sonst bin ich für alles offen. Momentan kann ich aber nicht den Mehrwert eines z.b. Tasso Bettes gegenüber z.b. Moonlight sehen. Beide geben die gleiche Garantie. Die premium Hersteller heben sich im Grunde nur durch besondere Verarbeitung hervor, die aber im Alltagsleben keinen Unterschied macht. Dabei spreche ich aus jahrelanger persönlicher Erfahrung sowie aus ähnlich langen Erfahrungen aus dem Famillien- und Bekanntenkreis.
Vom Liegegefühl tun sich die Betten bei entsprechender Dämpfung nicht viel. Wobei hier die premium Hersteller bei einer 100% Dämpfung besser sind - wobei man dann auch kein WB mehr braucht.
Momentan tendiere ich zu einem Hersteller aus der mittleren Preisklasse (z.b. Moonlight).
Versteht mich nicht falsch, ich bin durchaus bereit 5000€ und mehr für ein Bett auszugeben, aber momentan erkenne ich den Mehrwert nicht - klärt mich doch mal auf  Dabei kommt es mir auf "echte" Argumente und nicht auf die Verkaufsargumente wie "mehr Sicherheit" oder "hergestellt in Deutschland" an.
Gruß Jaster
PS: Über den Werbebanner hier im Forum habe ich Aqua Comfort entdeckt. Hat jemand damit Erfahrungen? Leider gibt es keine Niederlassung in meiner Nähe. Das Angebot sieht sehr intressant aus...
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09.02.2011, 07:29
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Wasserbettenschläfer
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Registriert seit: 13.12.2009
Ort: Bei Karlsruhe
Beiträge: 75
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Starlight als "Superbillig" zu betiteln,find ich klingt etwas abwertend und negativ..
Preisgünstig,trifft es besser...
billig klingt nach billig verarbeitet und das sind sie bei weitem nicht.
natürlich nicht zu vergleichen mit bodytone etc..da muss man bei den preisen
realistisch sein
Sag ich jetzt net nur, weil ich selber eins hab
clay sanders soll ja die gehobenere variante sein
ich bin völlig zufrieden mit meinem bett,liegt vielleicht daran das man am anfang noch nicht wusste wie,und daher noch nicht solch hohe ansprüche hat
ich muss selber aber sagen, das nächste wird ein bodytone oder profine
liebe grüssle die Yvi
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Wir schlummern auf einem
Starlight deluxe duo,200x220, mit bamboo Bezug
und Bettgesetell Zara
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09.02.2011, 07:33
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Moderator
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Registriert seit: 04.12.2005
Beiträge: 1.044
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@ Jaster: Da hast du ja schon einen erstaunlich guten Überblick. Leider erwähnst Du eine der wichtigsten Komponenten kaum - die Auflage? 
__________________
Mein Schlafzimmertümpel: Waterbed Discount Elegance, 200x220, 80%, Dual, Schubladensockel, gekauft 2006
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09.02.2011, 07:59
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Neu-Einsteiger
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Registriert seit: 19.12.2010
Ort: NRW
Beiträge: 9
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du sagst, dass nicht befestigte vliese für dich sofort ausscheiden, da du befestigte hochwertiger findest. warum?
befestigte vliese sind doch eine zusätziche belastung für den wasserkern, wodurch schäden am wasserkern entstehen können, aber natürlich nicht müssen.
für mich z.B. war also genau das gegenteil wichtig, also freischwimmend. die gefahr des verrutschen des vlieses, ist nur bei einem nicht vakkumgepumpten wasserkern groß.
oder übersehe ich einen vorteil bei befestigten vliesn?
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09.02.2011, 08:41
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Registriert seit: 07.11.2005
Ort: 51429 Bensberg
Beiträge: 3.089
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Zitat:
Zitat von Gähn
für mich z.B. war also genau das gegenteil wichtig, also freischwimmend. die gefahr des verrutschen des vlieses, ist nur bei einem nicht vakkumgepumpten wasserkern groß.
oder übersehe ich einen vorteil bei befestigten vliesn?
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Meiner Meinung nach ja. Ich habe in meiner Tätigkeit bisher noch keinen beschädigten Kern gesehen, durch ein "Sich Losreißen der Vliese!" Ich denke, dass das ein Totschlagargument ist.
Befestigte Vliese geben schon etwas mehr Sicherheit. Man kann aber auch freischwimmende Vliese nehmen, wie z.B. AKVA sie hat. Die sind an den Schnitt der Matratze angepasst, also konisch geschnitten und nicht als Block. So ist ein Verrutschen auch so gut wie nicht möglich.
Die globalen Äusserungen des Threadstarters, die sympatisch provokant rüberkommen, sind in einigen Punkten sicherlich nicht verkehrt, aber es gibt natürlich immer 2 Seiten.
Es gibt Vliese, die 3x teurer sind als andere, wodurch sich der Preis schon mal nach oben entwickelt.
Dann gibt es enorme Unterschiede in den Schäumen und deren Qualitäten und Langlebigkeiten.
Einen Schaum aus einem 1k € Bett z.B. mit einem Wohnform Rail zu vergleichen hinkt ein wenig. Da muss man sich die Betten einfach mal nach ein paar Jahren ansehen, welches noch in Form ist und welches eher ausgebeult ist.
Dass Bodyform abgehoben ist, sehe ich persönlich nicht, da ich weiß wie sehr der Hersteller bei Problemen sofort auf der Matte steht und einen hervorragenden Service bietet.
Gut, dich scheint die deutsche Produktion nicht zu interessieren. Ich dagegen finde es enorm wichtig, dass meine Kunden wissen, woher ein Produkt tatsächlich kommt.
Nur einen Stempel "Made In Germany" drauf zu pappen, obwohl es komplette Imprtware von irgendwoher ist, ist schon eine Frechheit (eher schon Betrug) und für den Endverbraucher seltenst nachvollziehbar.
Nehme ich aber z.B. Wohnform und Bodyform, die PROUDKTIONSSTANDORT DEUTSCHLAND haben, wo alles selber in Deutschland hergestellt wird, so ist mir das am Ende irgendwie lieber. Oder AKVA, die eben genaus in Dänemark arbeiten. Alles nachvollziehbar und transparent.
Was weiß ich, wo der eine oder andere vermeintliche "Hersteller" seine Klamotten her importiert und was dann in den einzelnen Sachen verarbeitet wurde.
Ein weiterer Aspekt, wodurch sich der Preis auch unterscheiden wird, ist die nachhaltige Produktion. Wie ärgerlich ist es, wenn nach 6 Monaten eine Auflage kaputt ist und die neue aber nicht mehr an den Borderreißverschluss passt und somit das ganze Bett abgebaut werden muss ??
Bei seriösen Herstellern bekomme ich noch in 15 Jahren Auflagen nach, die an die alten Betten passen.
Auch die Qualität der Textilien spielt eine nicht unerhebliche Rolle.
Auf der anderen Hand gibt es leider auch vermeintliche Hersteller, die meinen, Ihre Produkte vollkommen überteuert anbieten zu können. Dort wird über einen hohen Preis eine Qualität suggeriert, die nicht vorhanden ist.
Diese sind mit ein wenig Recherche jedoch schnell raus gefiltert und fallen durchs Raster.
Das gemeine an der ganzen Sache ist, dass man sicherlich zu Beginn auch in dem billigsten Wasserbett besser liegen kann als auf einem herkömmlichen System. Da das Wasser ja das gleiche ist.
Aber das WB verändert nunmal nicht von heute auf morgen die Eigenschaft, sondern es handelt sich dabei um einen schleichenden Prozess.
Dieser Prozess ist bei einigen Betten schon nach 6 Monaten sichtbar. Bei anderen erst nach 10 Jahren und bei ganz wenigen so gut wie gar nicht.
Vielleicht konnten die Zeilen ein wenig beim Nachdenken helfen. Eine Sache noch, glaubt nicht alles an Verkaufsargumenten. Hinterfragt und erhaltet offene Antworten. Jemand, der so nicht arbeitet, der hat auch was zu verbergen.
LG
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09.02.2011, 09:04
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V.I.P.
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Registriert seit: 30.11.2006
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Am Tag der offenen Tür bei AC wurde uns auch gezeigt wie ein Wasserbett hergestellt wird. Dabei wurde auch auf den Punkt eingegangen, ob Vliese eingehängt werden müssen oder nicht.
Generell ist die Aussage das die Vliese eingehängt sind erstmal gar nichts wert, denn wenn die Vliese nur an einem Vinyllappen eingehängt sind, dann ist das genauso viel wert, wie gar keine Fixierung. Genauso wichtig ist es wie die Befestigung an den Vliesen stattfindet.
Wie Olli schon sagte, ist es wohl eine Auszeichnung hochwertiger Dämpfungen, das die Vliese konisch geschnitten sind, wie die Schaumkeile.
Und generell unterscheiden sich billige und hochwertige Wasserbetten wohl auch ganz dolle in der Langlebigkeit und Verarbeitung...
Service und Qualität empfinde ich heute noch bei Aqua Comfort als super....
__________________
+++ Aqua Comfort Wasserbett +++
Modell: Softside Inside XL mit Deluxe und Superior Ausstattung Dual 70% und 50% gedämpft mit La Bottega Designerbett und Spiegelpodest
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09.02.2011, 09:21
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V.I.P.
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Registriert seit: 30.11.2006
Ort: Bielefeld
Beiträge: 1.037
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... und wegen der Bezüge die Olli anspricht: Da wurde mir gesagt, dass es wichtig ist das die Bezüge schnell Feuchtigkeit abtransportieren, waschbar und und bestenfalls auch Trockner geeignet sind und so ein paar andere Dinge an die ich mich nicht mehr erinnere.
Als ich mir unterschiedliche Marken angesehen habe, gab es ein paar sehr schöne Bezüge, letztendlich wäre ich aber nicht bereit gewesen für irgendeinen Bezug ein paar hundert Euro Aufpreis in Kauf zu nehmen, da ich täglich hineinschwitze und sie auch sicher irgendwann nicht mehr ganz so hübsch sind wie jetzt noch. Ich habe mir lieber gleich einen zweiten Bezug mitbestellt, damit ich nicht immer darauf warten muß bis der frisch gewaschene Bezug endlich trocken ist.
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Modell: Softside Inside XL mit Deluxe und Superior Ausstattung Dual 70% und 50% gedämpft mit La Bottega Designerbett und Spiegelpodest
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09.02.2011, 09:31
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Administrator
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Registriert seit: 11.11.2006
Beiträge: 3.140
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Im Prinzip liegst Du schon gar nicht schlecht.
Am Ende läuft einiges auf die Verarbeitung heraus!
Und das ist dann tatsächlich eine Frage der Religion. 
Bist du ein Fiat oder ein Mercedes C-Klasse Kunde?
Auch hier ist der Hauptunterschied die Verarbeitung. Der technische Vorsprung fängt erst bei der E-Klasse wirklich an! Der Rest ist Verarbeitung und die Auswahl der Rohmaterialien.
Aber auch die Wahl der Rohmaterialien wie Vinyl, Schäume, Vliese, Polsterstoffe (die Füllungen im Cover) und der Baumwolle haben Einfluss auf den Preis. Dazu kommen diverse Qualitäts-Siegel wie auch Siegel zur Schadstofffreiheit bzw. Reduktion die Geld kosten und dem Kunden Sicherheit geben sollen.
Daneben gibt es dann noch teils zweifelhafte unterschiede im Grundsätzlichen Aufbau vom Wasserbett. Meiner Meinung nach auch oft (aber keinesfalls immer) Blödsinn! Bringt es das was Estrella da treibt wirklich? Ich möchte das nicht als Fakt beantworten müssen!
Was auch noch viel an Geld kostet, hier gibt Es teilweise (so meine Meinung) noch sehr große Unterschiede, ist die Effektivität bei der Herstellung und Vermarktung. Hier hast du als Kunde gar nichts von höheren Verwaltungsausgaben und Produktionskosten der Unternehmen. Es sei den diese Ausgaben spiegeln sich in der Effektivität einer Serviceabteilung, Garantieabwicklung und Logistik wieder. Manche Kosten haben aber auch einfach nur etwas mit einem Wasserkopf, veralteten Produktionsanlagen oder im blödesten Fall einem übertriebenen Lebensstil des Unternehmers hinter dem Label zu tun. Das kann man nicht wissen!
Was man aber wissen kann, das Exklusivität und niedrige Produktkosten ein Widerspruch sind! Denn Exklusivität kann ich weder in Fernost noch auf durchsatzstarken Maschinen produzieren. Das geht im wesentlichen nur mit viel Handarbeit. Meist wird Exklusivität in Zusammenhang mit einer extrem hohen Verarbeitungsqualität angeboten. Macht ja auch nur so einen Sinn! Das nimmt z.Bsp. Wohnform für sich in Anspruch. Kann man auch leicht herauslesen! Ein Lupenreines Unternehmen mit einer Lupenreinen Philosophy!
Dagegen steht z.bsp. Dein genanntes Starlight Produkt (es gibt aber noch 10 weitere mit ähnlichem Ansatz). Alles was man möchte ist es dem Kunden ein brauchbares und möglichst (soweit es die Kalkulation zulässt) langlebiges Produkt an die Hand zu geben ohne grosartig Nebenkosten zu produzieren. Man hat im wesentlichen zwei Ansprüche. Das Produkt muss (nach deutschen Maßstäben) funktionieren und möglichst niedrig im Preis sein.
Die Billigkacke von Ebay, die man fürs Gäste oder Kinderzimmer kaufen kann, lasse ich mal unter den Tisch fallen. Das ist eine ganz andere Baustelle!
Vieles spielt sich dann noch zwischen diesen Polen ab. Am Ende muss sich der Kunde fragen was Er eigentlich haben will und was Er sich leisten kann? Schulden auf der Bank halte ich im übrigen für das schlaf abträglichste. Dann besser ne Aldi-Matratze!
Hatte letztens übrigens ein lustiges Gespräch mit einem Vertreter von Spannbettlacken der oberen Preisklasse. Der war zu doof nen Loch in den Schnee zu pissen und wusste Null über seine Kunden und seinen Marktplatz. Nur das Er möglichst teuer verkaufen will! Der Rest war ihm völlig egal und Er hat auch ganz offensichtlich noch nie einen Gedanken dran verschwendet wie sich Märkte aufteilen. Das als Kunde heraus zu finden, ist natürlich nicht ganz einfach. Vorsicht vor jedem der einen Preis nicht schlüssig begründen kann! Und das gibt Es natürlich auch bei Wasserbett-Herstellern. Allerdings relativ selten! Man arbeitet gegen den Markt und der Konsument wird als "Mongoloid bis mitte 50" betrachtet.
Nachtrag (sehr wichtig):
Die Verfügbarkeit einer Ware ist auch noch eine Sache die den Preis bestimmt und für den Kunden natürlich von belang ist.
Beispiel:- Ware aus Fernost wird erst geordert wen Kunde Bestellt hat.
- Sehr günstig im Preis aber geringe Verfügbarkeit!
- Im Regelfall nur mit extrem billiger Ware möglich!
- Ware aus Fernost wird in großen Mengen zwischengelagert.
- Die Verfügbarkeit steigt proportional zu den Kosten.
- Von geringwertig bis im gehobenen Qualitätsbereich möglich!
- Ware wird hoch Industriell nach Bestellung in Europa gefertigt.
- Ausgewogene Verfügbarkeit bei günstigem Preis.
- Im Regelfall ab einem gehobenen Qualitätsbereich praktikabel!
- Ware wir exklusiv (fast alles ist möglich) nach Bestellung in Europa gefertigt.
- Ausgewogene Verfügbarkeit bei hohem Preis.
- Im Regelfall nur innerhalb eines sehr hohen Qualitätsbereiches möglich wo die Kosten der exklusivität prozentual vernachlässigbar werden!
Zu diesen Reinformen gibt es wieder diverse Mischformen! Z.Bsp. hat man eigene Produktionsanlagen für den Grunbedarf und kauft in bzw. für Spitzenzeiten diverse Standardgrössen dazu. Auch die Verarbeitung von Halberzeugnissen ist praktikabel.
Geändert von admin (09.02.2011 um 10:19 Uhr).
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09.02.2011, 10:03
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Neu-Einsteiger
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@Yvi: "clay sanders" ist nichts anderes als Starlight mit einer anderen Auflage  Zudem bezeichnet Startlight selber als billig und springt ganz offensiv auf den "geiz ist geil" Zug auf.
@Lufij: Bei den Auflagen ist es so, dass man quasi jede Auflage bei jedes Bett draufpacken kann. Es gibt ein paar etwas "exotischere", wie die z.b. premium Variante von Bodyform. Ansosten gibt es die üblichen fünf; von frotte über bambus bis hin zum "plastik". Plasik soll nicht abwertend klingen, den es ist atmungsaktiv, feutichkeitsabführend, etc und eben aus kunststoffen gefertigt, daher "plastik". Meist ist die Kuststoffvariante das Top Model des Anbieters.
@Olli: Dass du ein Verkäufer bist mekt man auf Anhieb. Du sagst zu jedem Thema etwas, aber nennst natürlich keine echte Meinung, den du willst ja keine Marke "gut oder schlecht" machen. Das finde ich nicht sonderlich hilfreich aber durchaus verständlich.
Das Nachkaufen von Bezügen wird gerne von Händlern als Argument verwendet, aber Fakt ist nunmal dass die Bezüge allesamt "Standardware" sind. Viele sogar von Hersteller zu Hersteller austauschbar. Ich habe mich aber auch da noch weiter etwas schlau gemacht und herausgefunden, dass die verwendeten Reisverschlüße durch die Bank weg bei jedem Schneider erhältlich sind, somit wäre ein Nachfertigen oder "reparieren" kein Problem.
Ob man die Materiallen der unterschiedlichen Preisklassen wirklich nicht vergleichen kann zweifle ich hier an. Natürlich haben die Hersteller unterschiedliche Präsentationen, aber auf einem Materialprüfstand sieht die Sache schon etwas anders aus. Ich behaupte, dass die Unterschiede sehr gering ausfallen oder kannst du mir da gegenteilige Informationen die nich auf dem PR Materiall der Hersteller basieren anbieten?
Du könntest jetzt mit deiner Expertise hier punkten und mal konkret werden: wieso soll ich 5k€ für ein Wasserbett ausgeben (Estrella oder Bodyform)?
@Evelin: Was du da sagst sind schöne Händlerargumente, aber hast du persönlich erlebt dass ein WB gerissen ist? Was ist Langlebigkeit? Ich bekomme bei jedem Hersteller 5 Jahre Garantie (auf wunsch auch 10 gegen Aufpreis).
Derzeit sehe ich in meinem Bekanntenkreis viele Wasserbetten aus dem unteren un mittleren Preissegment. Diese haben nach 5 -12 Jahren noch keine Ermüdungserscheinungen. Mal ganz böse gesagt, wenn ich mir ein Bodytone zulege, kann ich mir 5 Startlight kaufen. Ich gehe jede Wette ein, dass die Startlight rein vor der Lebensdauer das Bodytone locker überstehen (also alle 5 zusammen). Ich weiß, dass dieses Beispiel hinkt....
@Gähn: Lose Vliese haben ein klares Problem: Sie sind verschiebbar. Einmal verschoben bekommt man Sie nie wieder an die richtige Stelle. Es gibt Vliese die nicht verankert sind, aber dennoch nicht verschoben werden können, weil eine entsprechende Membran eingearbeitet ist. Startlight setzt aber beispielsweise auf unverankerte und nicht verstärkte Vliese. Wenn man diese entsprechend belastet, kann es schon relativ schnell passieren dass diese hinüber sind. Das "Totschlagargument" das die Verankerung die Vliese oder die Venylwand zerreist ist ebenfalls Quark, den die Befestigungen haben etwa 10cm Spiel ohne jegliche Zugkraft zu erzeugen. Um das zu überwinden muss man mit so brachialer Gewalt ans WB, dass die Verankerung das letzte sein sollte was dir da Gedanken macht
Zum gern erwähnten Argument: "Produktionsstand Deutschland". Was habe ich davon? Klar kann man als Händler das vermeindliche Werk besuchen, aber hinter die Unternehmenskulissen kann ich genausowenig sehen wie bei einem Fremdhersteller. Transparent ist da nichts. Gerade viele Händler können - wenn sie ehrlich sind - ein Lied davon singen; denn so manch einer hat sich schon mit Herstellern (auch aus Deutschland) verkracht... Da hilft das Herkuntsland wenig
Ich möchte hier aber auch keine Standort Debatte vom Zaun brechen, sondern wissen wo den der konkrete Vorteil eines teuren WB's im Vergleich zu einen unter-/mittelklassigem WB liegt. Dabei kommt es mir auf "die echten" Werte an und nicht auf die PR Aussagen der einzelnen Hersteller!
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09.02.2011, 10:10
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Zitat:
Zitat von admin
Im Prinzip liegst Du schon gar nicht schlecht.
Am Ende läuft einiges auf die Verarbeitung heraus!
Und das ist dann tatsächlich eine Frage der Religion. 
Bist du ein Fiat oder ein Mercedes C-Klasse Kunde?
Auch hier ist der Hauptunterschied die Verarbeitung. Der technische Vorsprung fängt erst bei der E-Klasse wirklich an! Der Rest ist Verarbeitung und die Auswahl der Rohmaterialien.
Aber auch die Wahl der Rohmaterialien wie Vinyl, Schäume, Vliese, Polsterstoffe (die Füllungen im Cover) und der Baumwolle haben Einfluss auf den Preis. Dazu kommen diverse Qualitäts-Siegel wie auch Siegel zur Schadstofffreiheit bzw. Reduktion die Geld kosten und dem Kunden Sicherheit geben sollen.
Daneben gibt es dann noch teils zweifelhafte unterschiede im Grundsätzlichen Aufbau vom Wasserbett. Meiner Meinung nach auch oft (aber keinesfalls immer) Blödsinn! Bringt es das was Estrella da treibt wirklich? Ich möchte das nicht als Fakt beantworten müssen!
Was auch noch viel an Geld kostet, hier gibt Es teilweise (so meine Meinung) noch sehr große Unterschiede, ist die Effektivität bei der Herstellung und Vermarktung. Hier hast du als Kunde gar nichts von höheren Verwaltungsausgaben und Produktionskosten der Unternehmen. Es sei den diese Ausgaben spiegeln sich in der Effektivität einer Serviceabteilung, Garantieabwicklung und Logistik wieder. Manche Kosten haben aber auch einfach nur etwas mit einem Wasserkopf, veralteten Produktionsanlagen oder im blödesten Fall einem übertriebenen Lebensstil des Unternehmers hinter dem Label zu tun. Das kann man nicht wissen!
Was man aber wissen kann, das Exklusivität und niedrige Produktkosten ein Widerspruch sind! Denn Exklusivität kann ich weder in Fernost noch auf durchsatzstarken Maschinen produzieren. Das geht im wesentlichen nur mit viel Handarbeit. Meist wird Exklusivität in Zusammenhang mit einer extrem hohen Verarbeitungsqualität angeboten. Macht ja auch nur so einen Sinn! Das nimmt z.Bsp. Wohnform für sich in Anspruch. Kann man auch leicht herauslesen! Ein Lupenreines Unternehmen mit einer Lupenreinen Philosophy!
Dagegen steht z.bsp. Dein genanntes Starlight Produkt (es gibt aber noch 10 weitere mit ähnlichem Ansatz). Alles was man möchte ist es dem Kunden ein brauchbares und möglichst (soweit es die Kalkulation zulässt) langlebiges Produkt an die Hand zu geben ohne grosartig Nebenkosten zu produzieren. Man hat im wesentlichen zwei Ansprüche. Das Produkt muss (nach deutschen Maßstäben) funktionieren und möglichst niedrig im Preis sein.
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Ich finde der Vergleich zwischen einem Fiat und einer C-Klasse hinkt gewaltig. Den es hier ist der technologische Unterschied recht groß und in allen Facetten spürbar!
Auch ich bin beim Estrella system etwas skeptisch. Natürlich macht das alles Sinn, aber es ist die achtfache Sicherheit bei einem Produkt, bei dem es mit "einfacher" Sicherheit nahezu keine Ausfälle gibt.
Deine Ausführungen bezüglich der Unternehmen sehe ich genauso und daher ergibt sich meine Frage...
Welchen Hersteller soll ich nehmen und wieso?
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