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Einsteiger: Welches Wasserbett in das Richtige?

05.12.2006, 22:18
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Einsteiger: Welches Wasserbett in das Richtige?
Hallo,
wir sind erst vor wenigen Tagen auf das Thema Wasserbett gestoßen:
Seit einigen Jahren schlafen wir auf einer Futon-Matratze. Eigentlich hatten wir damit (subjektiv) keine Probleme. Seit einiger Zeit leide ich jedoch an Blockaden einzelner Wirbel, die sich dann nur noch vom Chirotherapeuten wieder mobilisieren ("einrenken") lassen. Zunächst geht es mir danach wieder gut, nach ein paar Tagen sind die Blockaden dann aber wieder da. Mir fällt auf, dass ich besonders morgens nach dem Aufstehen solche Blockaden habe, die sich dann im Laufe des Tages etwas abbauen. Ich hege nun den Verdacht, dass unsere wirklich sehr harte Futon-Matratze eine Rolle spielt.
Wir waren daher in einem Möbelhaus, um uns nach einer anderen (weicheren) Matratze umzusehen. Dort stand auch ein Wasserbett, besser gesagt eine "Wasser-Matratze" die innen aus einer Reihe zur Liegerichtung angeordneten Zylindern bestand. Wir haben uns spaßeshalber mal daraufgelegt und waren überrascht, wie angenehm es war. Auch beim Umdrehen waren die Bewegungen eher geringer als bei unserer Futon-Matratze. Wir möchten jedoch jetzt nicht einfach das erstbeste kaufen, sondern uns erst einmal ein bisschen informieren. Die oberflächliche Recherche hilft da nur wenig, allenfalls sind mir die enormen Preisunterschiede (wenige hundert Euro bis zu mehreren tausend Euro) aufgefallen.
Jetzt zu den Fakten: Ich bin 1,86m groß und ca. 100 kg schwer, meine Frau dagegen nur 1,53m klein und 48 kg leicht. Früher hatten wir mal ein Bett mit zwei getrennten Matratzen, das war aber doch sehr unbequem, weil wir uns beim Schlafen meist aneinander kuscheln und dann in der Ritze zwischen den Matratzen lagen.
Mir ist es besonders wichtig, dass die Schulter tief einsinken kann, weil ich gern auf der Seite schlafe. Ich denke, dass die Wirbelblockaden auch daher kommen, dass bei der jetzigen Matratze die Schulter kaum einsinkt.
Ansonsten hätten wir gern den Elektrosmog der Heizung auf das technisch geringst mögliche Maß reduziert, weil ich mir nicht sicher bin, ob man es tatsächlich die ganze Nacht ohne Heizung aushält (1 Grad klingt wenig, kann aber subjektiv aber doch sehr viel ausmachen).
Unser bisheriges Bett können wir wohl nicht weiterverwenden, weil es für eine Matratzenlänge von 2,00 m gebaut ist - weniger als 2,10 m wären aufgrund meiner Länge wohl nicht sinnvoll?! Das neue Bett (!) sollte idealerweise nicht breiter als 1,80 m sein.
Natürlich möchten wir nicht am falschen Ende sparen, aber im Zweifel würde uns eine günstige Lösung eher zusagen als ein High-End-Produkt.
Welche Produkte sind bei diesen Maßgaben empfehlenswert? Worauf sollte man achten?
Gruß
trave
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05.12.2006, 22:31
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Hallo,
ich denke ein paar Tage im Forum surfen und die meisten Deiner Fragen sollten geklärt sein.
Eins kann ich mit Gewissheit sagen, dass Dein jetziges Bett wohl die überhaupt schlechteste Nachtruhe bietet, die ich überhaupt kenne.
Habe selber zwei Jahre auf dem Müll geschlafen...ergo selbst dieses
pseudo WB mit den Zylindern muß für Euch Wolke 7 gewesen sein.
Eure Größe, Gewicht etc. sollte kein Problem sein, auch der Elektrosmog nicht..aber wie gesagt, einfach mal stöbern....
Gruß
rotenberg
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06.12.2006, 07:02
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Administrator
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Registriert seit: 18.04.2006
Ort: Schwarzdeutschland (Bayern-Süd)
Beiträge: 5.441
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Du solltest Dich auf jeden Fall für ein "richtiges" Wasserbett entscheiden, nicht für ein Schlauchwasserbett.
Einmal Probeliegen und du weißt, warum.
__________________
Fragen bitte im Forum stellen, nicht per PN!
Bin nur selten im Forum, Ihr erreicht mich im Blog.
Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)
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06.12.2006, 08:45
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Harmony'st
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Registriert seit: 30.09.2005
Ort: Ostwestfalen (NRW)
Beiträge: 9.195
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Hi
Und mal abseits des Wasserbettes sollte man mal nicht nur das Symtom, die Blockaden, sondern die Ursache (meist Haltung oder Kettenreaktion) in den Griff bekommen. Bin gut Rückengeschädigt und hab so meinen Werdegang in dem Thema. Blockaden sind mein tägliches Salz in der Suppe. Othopäden und Chiropraktiker kennen nur einrenken und denken nicht mal weiter. Meist ist es so, das man sich durch ne blöde Bewegung ne Blockade einfängt, damit erst mal tagelang rumrennt und die Muskulatur großflächig dicht macht. Dann wird mal eingerenkt, aber die Muskulatur kann nicht so schnell wieder aufmachen. In der Zwischenzeit hat der Körper ne Schutzhaltung eingenommen, eine wo es möglichst nicht so weh tut (ich laufe dann fast wie Quasimodo der Glöckner rum). Nach dem Einrenkten ist die Muskulatur noch zu und der Kopf ist noch in der Schutzhatung. Danke. Da ist ruck zuck dann wieder ne Blockade drin.
In der Regel kriegt nen guter Physiotherapeut einen schnell aus diesem Kreislauf raus und man turnt wieder in der Gegend rum.
Außerdem ist das dauernde einrenken nicht wirklich gut für die Wirbel. Die lutschen schnell aus und flutschen dann um so besser raus. Seit mein neuer Doc mich nicht immer gleich einrenkt sondern den Weg der Physio geht, sind die Blockaden langsam weniger geworden. Muss dazu sagen, bin operiert am Rücken und daher leicht aus dem normalen Gefüge raus.
Ein WBett ist aber trotzdem herrlich 
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Liebe Grüße
Ingrimmsch
Harmony,200x220 Dekor/Luxus,Dual,Freeflow,Sigma K, Nickyauflage
Füllmengenfrage? Bitte >> "Vordruck" << nutzen + Anleitung dazu bitte beachten.
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06.12.2006, 10:28
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Hallo,
180breit bei 100kg führt zur Katastrope - 200breit sollten es sein.
Länge 220cm - weil Du einfach ein bißchen Wasser verdrängst 
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06.12.2006, 15:50
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Harmony'st
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Registriert seit: 30.09.2005
Ort: Ostwestfalen (NRW)
Beiträge: 9.195
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Joa, auch nen Punkt... sonst ist es wie mit dme Wal auf dem Strand... nur das hier dann niemand von Greenpeace kommt 
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Liebe Grüße
Ingrimmsch
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06.12.2006, 20:00
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Wasserbettenschläfer
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Registriert seit: 15.06.2006
Beiträge: 38
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Hallo trave!
Bei Deiner Größe würde ich auch eine Bettenlänge von mindestens 210 - 220 cm wählen.
Die Breite sollte so groß wie möglich gewählt werden, was eben noch in Deinem Schlafzimmer verträglich ist. 200 cm sollten es schon möglichst sein, denn bei einem Softside-Bett verbraucht der Schaumrand etwa 15 - 20 cm Liegefläche.
Auch solltest Du Dir Gedanken machen, ob ein Dualbett (2 Wasserkerne) bei Euren großen Gewichtsunterschieden nicht sinnvoller ist. Auch bei einem Dualbett merkt man keine "Besucherritze".
Du kannst Dir ja meinen Erfahrungsbericht "3 Monate AKVA; Erfahrungsbericht" in diesem Forum (4 Vorträge vor Deinem) mal durchlesen.
Bei der Heizung kann ich Dir nur zur Carbonheizung raten. Sie soll die Strahlungsärmste sein. Mein Händler hat mir die Wahl gelassen, zum gleichen Preis. Die anderen Heizungsarten (Standardheizung und Keramikheizung) sind aber auch sehr zuverlässig und erprobt. Bei der Keramikheizung scheiden sich die Geister. Durch die kleinere Oberflächenabmessung soll die Temperatur höher sein als bei den anderen beiden Heizungsarten was eventuell nicht so gut für das Venyl ist.
Das Sinnvollste ist eine vernünftige Beratung bei mehreren Fachhändlern.
Hier hast Du ja schon einige Denkanstöße erhalten.
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Gruß von Wasserfloh
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07.12.2006, 17:09
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Vielen Dank für die vielen Antworten.
Inzwischen bin ich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass wegen des Gewichtsunterschieds ein Dualbett für uns wohl besser ist.
Das mit der Breite war ein wichtiger Hinweis, ich hatte gar nicht bedacht dass durch den Schaumrand auch in der Breite 15-20 cm verloren gehen. Ist es denn so, dass bei einem Dualbett dann 2x 15-20 cm verloren gehen? Oder gibt es nur einen gemeinsamen Schaumrand für beide Wasserkerne.
Zu den Wirbelblockaden: Ich habe nur wenig Schmerzen, bin auch im Prinzip gesund, aber die Wirbelblockaden verhindern, dass ich die richtige Körperhaltung einnehme. Außerdem bekomme ich durch solche Blockaden unangenehme Begleiterscheinungen wie Ohrgeräusche und Nasennebenhöhlenentzündungen. Es stimmt übrigens: Als ich zusätzlich noch zur Physiotherapie gegangen bin, war ich längere Zeit "blockadefrei" als im Moment. Eine eigentliche Ursache für die Blockaden konnte jedoch nicht festgestellt werden. (Habe diese auch schon ca. 15 Jahre unwissentlich mit mir herumgeschleppt - konnte vor der ersten Sitzung beim Chirotherapeuten niemals meine Zehenspitzen anfassen.)
Gruß
trave
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07.12.2006, 17:38
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Administrator
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Registriert seit: 18.04.2006
Ort: Schwarzdeutschland (Bayern-Süd)
Beiträge: 5.441
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Zwischen den beiden Wasserkernen gibt es keinen Schaumrahmen.
Normalerweise liegt dazwischen entweder eine Thermotrennwand (Temperaturisolierung, nur wenig mm dick, nicht spürbar. Bewegungen werden aber kaum zwischen den Seiten gedämpft)
oder ein Luft-Trennkeil (Temperaturisolierung, kaum spürbar, Bewegungen werden etwas gedämpft)
oder ein Schaum-Trennkeil (Temperaturisolierung, Bewegungen werden deutlich gedämpft, Trennkeil ist aber etwas spürbar).
Der angenehmste Kompromiss der drei Varianten ist der Luft-Trennkeil. Allerdings kann der im Bett manchmal verrutschen. Die beste Dämpfung der Bewegung zwischen beiden Bettseiten bietet der Schaumtrennkeil, allerdings ist der nicht so "kuschelfreundlich", weil man ihn schon etwas spürt, wenn man darauf zum Liegen kommt. Die Thermotrennwand ist die Minimal-Lösung.
Manche Anbieter verzichten ganz auf die Trennung, hiervon rate ich ab. Es kann sich bei unterschiedlichen Wassertemperaturen Kondenswasser bilden.
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11.12.2006, 19:34
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Wasserbettenschläfer
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Registriert seit: 11.12.2006
Ort: sturmfest und erdverwachsen - nds
Beiträge: 50
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>20-30kg = dual?!
hallo, da hier so auf dem gewichtsunterschied bestanden wird und damit ein dual kern empfohlen wird - möchte ich mal nach dem grund fragen.
rein physikalisch gleicht sich die uno doch viel besser aus, je mehr wasser (und höher), desto besser. ein einsinken wird besser ermöglicht und dadurch regulieren sich die partner, die vorteile des wasserbettes entfalten sich. mir erscheint logisch, dass auch faktoren wie die persöhnliche empfindlichkeit reinspielen...aber dennoch, bei dual beschränke ich mich doch eher selbst..., oder denke ich falsch
mfg
tom
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