Zitat:
Zitat von laola1
Aber was passiert wenn ich nur angenommen 28 Grad Wasser haben will und der Hitzestau im Sockel beläuft sich auf 35 Grad???
Werde ich dann gekocht, oder bekomme ich Kondenswasser weil der Wasserkern kälter ist wie die Umgebung?
Kennt ja jeder, der eine Flasche (vorzugsweise Bier) aus den Kühlschrank ins Warme stellt. Nass.
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Sehr schöne Frage!
Aber nein, bei einer Vorlauftemperatur von 30 Grad, wird es überhaupt keine Probleme geben. Die Wärme kann sich dann auch nur bis max. 30 Grad stauen!
Real wird es einen Wärmestrau geben der bei ca. 29 Grad liegen wird. Hat dein Wasser im Wasserbett nun 28 Grad, liegt dein Temperaturunterschied bei gerade mal ein Grad. Das ist deutlich weniger wie Außenwand zu Raumluft und es wird kein Tauwasserausfall geben!
Dein Gedankengang ist aber im Prinzip richtig und das Beispiel mit der Bierflasche passt. Aber da hast du Temperaturunterschiede von 20 Grad und drüber.
Dein einziger Fehler im Gedankengang ist, das Du davon ausgehst das sich Wärme über die Ausgangsleistung hinaus stauen lässt. Und das geht nicht!
Für den nicht Techniker kurzgefasst: Es besteht keine Gefahr, so lange eine Fußbodenheizung nicht mit unüblichen Vorlauftemperaturen von deutlich über 30 Grad gefahren wird!
ACHTUNG: In Altbauten können im Ausnahmefall, Fussbodenheizungen auch mal auf bis zu 40 Grad Vorlauf eingestellt sein. Nicht lachen alles schon gesehen! Hier sehe ich tatsächlich geringe Risiken. Entweder der Tauwasserbildung (zumindest wenn eine allg. hohe Luftfeuchte dazu kommt) oder aber was wahrscheinlicher ist, das sich das Wasser im Wasserbett auf die Dauer unengehmem aufheizt. Die höheren Risiken, in solchen Wohnräumen, sind dann aber eher Thrombose und Krampfadern.