Wichtig sind:
- Weichmacherwanderung bei Verwendung eines anderen Kunststoffes als des Vinyls der Wasserkerne (ggf. auch bei Schaumplatten)
- Druckbelastung des Materials bzw. Stauchung, welche wohl anders als bei Parkett ist (wo sonst das Isoliermaterial eigentlich verwendet wird)
- Toxizität des Werkstoffes
- Feuchtigkeitsdurchlässigkeit (der sd-Wert) MUSS gegeben sein (keine Dampfsperre!)
Hol Dir Infos zu diesen Punkten ein, z.B. vom Hersteller des Isolierstoffes Deiner Wahl und dann kannst Du selbst entscheiden ob Du damit glücklich wirst. Langzeiterfahrungen gibt es wohl nur mit Kork, welcher von etlichen hier im Forum verwendet wird. Des Weiteren sind die meisten Heizungen übrigens ebenfalls schon nach unten hin isoliert, es geht also eher um die "Abstrahlung" der Wärme der Wasserkerne nach unten. Diese ist lt. Aussagen einiger aber eher ein geringer Anteil der Stromrechnung, je nachdem wie viel Freifläche unter der Holzplatte ist, welche die Matratze trägt (Sockel/Spacer/etc.). Wichtig ist die Isolierung nach oben hin, d.h. gute Auflage, welche die Wärme eher "in" der Matratze hält als sie nach oben durchzugeben. Um diesen Effekt dann noch zu verstärken, tagsüber das Bett gut mit den Bettdecken abdecken.
Was Styropor betrifft, so haben einige Leute Styroporplatten zwischen die leeren Rahmenflächen des Spacer-Podests geklemmt. Da dort dann noch eine Luftschicht drüber ist und dann erst die Holzplatte kommt, ist das natürlich nochmals mehr eine Barriere gegen Wärmeverlust. Ist ziemliche Schnippelei, das ganze sehe ich eher als ne Art "Tuning" des Bettes in Sachen Stromverbrauch, also nur marginale Verbesserungen.
Problem mit Aluminium-Folien ist die teils extreme Dampfbremsung, d.h. da kommt Feuchtigkeit nur schlecht durch, und das ist nicht gut.
Ich habe Spacer mit Styroporplatten isoliert und auf die Holzplatte XPS-Schaummatten (Selitac 5mm) mit extremer Wärmedämmung verlegt (nur aufgelegt) weil die günstiger als Rollkork waren und ein Vielfaches der Wärmedämmung bieten. Da es hierzu noch keine Erfahrungen gibt, habe ich den Hersteller angeschrieben und bin mit den Infos soweit zufrieden, dass ich das Material verwende - auch wenn der Hersteller aus Haftungs- und fehlenden Erfahrungsgründen keine offizielle "Freigabe" seines Werkstoffes für Wasserbetten ausspricht. Dazu eine sehr dicke Auflage und tagsüber die Decken drüber - ich "spüre" weder unter noch über dem Bett Wärme, scheint also prima zu funktionieren.
Wäre übrigens mal dafür, ein paar FAQ-Stickies zu diesem Thema anzupinnen, könnt z.B. meine Aussagen gerne dafür verwenden und vielleicht auch das, was bereits zu anderen Werkstoffen geschrieben wurde. Forensuche ist manchmal nicht ganz das Wahre...
