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Lüften vs Stromkosten

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  #1  
Alt 14.01.2012, 11:22
Wasserbettenschläfer
 
Registriert seit: 07.09.2011
Ort: Bamberg
Beiträge: 40
Standard Lüften vs Stromkosten

Ich habe mal eine Frage zur Lüftdauer:

Unser WB steht in der neuen Wohnung in einem ungeheizten Raum, der auch von oben und unten an ungeheizte Räume grenzt und an zwei Außenwände. Folge: Die Raumtemperatur beträgt ca. 10 Grad. Da der Raum relativ groß ist, erwärmt er sich auch durch das WB kaum. Leider verbraucht das WB jetzt wesentlich mehr als in der alten Wohnung (Raumtemp. 21 Grad). Trotz vier Schichten Rollkork und dicker Tagesdecke verbraucht das Bett ca. 3-4 KWh pro Tag, was mehr als das Doppelte ist. Und das, obwohl der Winter ja noch gar nicht wirklich angefangen hat. Laut Stromkostenzähler kommen wir damit auf fast 30 Euro/Monat, was doch relativ viel ist.
Daher meine Frage: Wir lassen das Bett früh ungefähr 30 Minuten aufgedeckt und lüften danach bei abgedecktem Bett ca. 20 Minuten. Wir möchten in dem kalten Raum keinen Schimmel riskieren. Aber natürlich verlieren wir in der Zeit sehr viel Wärme. Was meint ihr, können wir die Auslüft- und Lüftzeit verkürzen oder riskieren wir da Stockflecken, Schimmel, Kondenswasser, etc.?
Hoffe, ihr könnt mir helfen.
Liebe Grüße,
Chris
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Geändert von ChrisK (14.01.2012 um 11:24 Uhr).
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  #2  
Alt 14.01.2012, 12:23
Benutzerbild von Wasserbetten Lübeck
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Registriert seit: 07.11.2009
Ort: Lübeck
Beiträge: 414
Standard

Moin aus Lübeck,

Kurzzeitmessungen sind immer so eine Sache. 3-4KWH/Tag bedeutet bei einer Gesamtheizleistung von unter 500W ja über 7 Stunden heizen/Tag. Normal wären 1,5-2,5. Das klingt schon extrem und "schreit" nach anderen Ursachen. Unser Schlafzimmer hat allerdings auch 16grad im Winter - wir liegen über 2 Jahre gemessen bei knapp 1KWH/Tag.

Trotzdem: 30Min Bettlüften sind i.d.R. ok, der Raum braucht aber danach bloß 5-10 Min Stoßgelüftet zu werden. Vielleicht hilft euch das ja schon weiter.

Gruß
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  #3  
Alt 14.01.2012, 17:39
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 29.07.2010
Ort: Stuttgart
Beiträge: 18
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Hallo,

ich finde, 10 Grad sind generell zu kalt, sogar unbewohnte Wohnungen sollten eine konstante Temperatur von 15 Grad haben.

Mfg,
Langschläferin
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  #4  
Alt 14.01.2012, 18:00
Wasserbettenschläfer
 
Registriert seit: 03.08.2011
Ort: Leonberg (bei Stuttgart)
Beiträge: 56
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Du willst keinen Schimmel riskieren, hältst die Zimmertemperatur aber auf nur 10 °C?

Also ich würd den Raum auf wenigstens 14-16 °C heizen.
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  #5  
Alt 14.01.2012, 18:13
V.I.P.
 
Registriert seit: 06.11.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 392
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Zitat:
Zitat von ChrisK Beitrag anzeigen
Und das, obwohl der Winter ja noch gar nicht wirklich angefangen hat.
Da kannst ja noch Froh sein, bei nem Winter wie 2008 mit teilweise -15°C hättest du wahrscheinlich nen Eisbett

Ich habs auch schon in nem anderne Thread gesagt und schliesse mich den anderen Rednern an. 10°C sind eigentlich zu kalt und wenn man bedenkt das wenn die Temperaturen mal richtig fallen wird es ja noch kälter. 15-16°C sollten Räume haben damit das Mauerwerk nicht anfängt zuschimmeln, kann man eigentlich auch überall nachlesen. Dem Bett werden 10°C nicht viel aus machen aussen den Heizkosten, aber die werden auch nicht wirklich weniger wenn man kürzer Lüftet. Weil die aussen Temperatur ist ja nicht wirklich unter der Temperatur und somit kühlt der Raum auch nicht weiter ab.

Da die Temperatur wahrscheinlich so gewählt wurde weil das schlafen in kühlen Räumen oder bei offem Fenster als angenehm empfunden wird, würde ich zu elektrischen Thermost raten, damit lässt sich die Heizung zeitgesteuert betreiben. Man könnte dann z.b. von 10-20Uhr den Raum heizen um die Feuchtigkeit raus zukriegen und trotzdem kühl schlafen.

Ist zwar energietechnisch auch nicht das Gelbe vom Ei aber so kriegt man den Raum wenigstens einigermassen trocken
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Ich schlafe auf einem Akva Allround UNO 200x220cm F0 in Kunstleder Braun mit Himmelbjerg Kopfteil, Massagesystem und Spiegelpodest
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  #6  
Alt 15.01.2012, 13:55
Wasserbettenschläfer
 
Registriert seit: 07.09.2011
Ort: Bamberg
Beiträge: 40
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Danke für eure Antworten.
Leider ist es mit dem Heizen nicht so einfach, da das Haus mit Öfen beheizt wird und im Schlafzimmer keiner steht.
Um das Schlafzimmer auf 15 Grad zu bekommen, müssten wir die anderen Zimmer wahrscheinlich auf 25 Grad bekommen, damit über den Gang genug Wärme ins Schlafzimmer kommt.
Das mit dem Schimmel und Temperaturen unter 15 Grad wusste ich nicht. Ich dachte immer, es kommt auf den Temperaturunterschied zwischen Wand und Raumluft an. Bei uns im Keller hat es ca. 5 Grad (im Sommer vielleicht 8) und da schimmelt auch nichts.... ist aber bestimmt was anderes, weil da ja niemand wohnt/atmet/schwitzt.
Wir halten unsere Wohnung aber überall relativ kühl (auch im Wohnzimmer max. 18 Grad), weil wir die Heizungsluft nicht mögen.
Liebe Grüße,
Christian
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  #7  
Alt 15.01.2012, 18:25
V.I.P.
 
Registriert seit: 06.11.2010
Ort: Düsseldorf
Beiträge: 392
Standard

Hier mal eine Broschüre der Verbraucherzentrale h**p://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/web/fileadmin/user_upload/downloads/VZE_Broschuere_HeizenLueften.pdf

Du solltest halt schauen das die Luftfeuchtigkeit nicht zuhoch ist, gegebenfalls mal ne Wetterstation für kleines Geld kaufen. Gibt ja auch die Möglichkeit durch Entfeuchter die Feuchtigkeit zuveringern
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