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mit zeitschaltuhr Strom sparen?

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  #21  
Alt 13.02.2010, 20:09
Benutzerbild von Ingrimmsch
Moderator Röntgenabt.
 
Registriert seit: 30.09.2005
Ort: Ostwestfalen (NRW)
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Hallo

Du gehst davon aus das das Bett bei ausgeschalteter Heizung direkt temperaturtechnisch in den Keller geht. Das tuts ja eben nicht. Und da die Bettdecken oben drauf liegen ist der Verlust auch geringer. Ferner ist das Thema das das Aufheizen nicht so schnell geht wie bei Deinem Wasserkocher. Heißt... tagsüber aus lassen und nachts aufheizen um endlich Wunschtemp. zu haben wenn man wieder aufsteht.

Theoretisch reden ohne praktische WBetterfahrung das bleibt theoretisch.
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Ingrimmsch

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  #22  
Alt 05.05.2010, 20:23
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 05.05.2010
Ort: Aachen
Beiträge: 9
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Auch wenn ich es elber noch nicht nachgemessen habe so bin ich mir ziemlich sicher dass das Abschalten der Heizung Strom spart.
Die Frage ist wie viel und ob es sich wirklich lohnt und überhaupt deutlich meßbar ist.
Ich werde mir eine Zeitschaltuhr besorgen und es selber versuchen.
Aber es ist Tatsache dass man weniger Energiekosten hat wenn man in Abwesenheit die Heizung ausschaltet wenn man nicht anwesend ist, wenn man sein 5l Untertisch gerät Nachts abschaltet usw.
Ein Abschalten spart immer Strom.
Das was nachher wieder zugeheizt werden muss durch den Wärmeverlust wird natürlich dass was man durch das Abschalten gespart hat wieder zu einem großen Teil aufzehren. Aber niemals zu 100% ein gewisser Teil bleibt immer gespart.
Das wird sicherlich nicht besonders viel sein. Zumal man jetzt noch weiter rechnen muss.
Die Wärme die das Bett verliert verpufft ja nicht nach draussen sondern heizt den Raum.
Somit musste die Raumheizung weniger zuheizen.
Damit ist der "Verlust" ja relativ und beschränkt sich nur auf die Differenz der Energiekosten zwischen Strom und z.B. Gas/Öl.

Damit würde ich schätzen ohne gerechnet oder gemessen zu haben, dass man vielleicht einen kleinen Unterschied an seinem Energiekostenmeßgerät sehen kann, es aber im Portemonnaie so gut wie gar nicht spürt.


Eine Frage an die Leute hier, der Grund warum ich mich hier angemeldet habe:

Ich bin aktuell ohne Wasserbett da ich umbaue. Morgen wird neu aufgebaut und ich will es von unten Dämmen (denn das bringt mehr als das Abschalten der Heizung).
Kork konnte ich nicht bekommen, zwei Baumärkte hatten es nicht.
Ich würde gerne diese mit Silberfolie beschichteten Heizungsdämmatten nehmen (3mm Styropor und Folie).
Spricht etwas dagegen?

Danke für eure Hilfe

Gruß
Stefan
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  #23  
Alt 06.05.2010, 08:26
Benutzerbild von Ingrimmsch
Moderator Röntgenabt.
 
Registriert seit: 30.09.2005
Ort: Ostwestfalen (NRW)
Beiträge: 8.049
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Hallo

Na, neu ankommen und alles in Abrede stellen... das find ich klasse

Zitat:
Auch wenn ich es elber noch nicht nachgemessen habe so bin ich mir ziemlich sicher dass das Abschalten der Heizung Strom spart.... Die Frage ist wie viel und ob es sich wirklich lohnt und überhaupt deutlich meßbar ist.
In diesem Falle rate ich mal zum Selbststudium über die Forensuche . Das Thema und die Erkärung, bis hin zu den physikalischen Feinheiten, haben wir echt schon bis zum Exzess im Forum durchgekaut.

NEIN, Du sparst nix, Du verbrauchst aber auch nicht mehr. Das hebt sich auf. Und das bestätigt von welchen die gemessen haben auf LANGZEIT.

Es dreht sich um das Thema das die Heizungen automatisch laufen und nur nachheizen wenn es was zum heizen gibt... das ein Softsider nicht sehr viel Wärme in der Nacht verliert und das was verloren geht heizt die Heizung nach dem Einschalten wieder nach und ballert so den "Gewinn" wieder durch den Ofen... bis hin zu das der Körper im Bett selber Wärme abgibt die man wieder einrechnen könnte, aber die Decke nicht mehr vollflächig das Bett abdeckt und damit ein Mehrverlust entsteht. usw...

Bodenplatte mit Kork oder herstellerspezifischer Dämmung dämmen, das kann je nach Raumbedingungen sparen. Das Ausschalten der Heizung nicht. Das zu tun hat in Einzelfällen andere Gründe.

Nebenbei: Ich hab teils die Heizung nachts aus (nicht wegen sparen) und teils an. Einen Unterschied im Verbrauch konnte ich auf lange Sicht nicht ermessen in beiden Betten. Die Sockeldämmung und eine gescheite Dämmung am Tag nach oben hingegen schon. Das spart. Ich benutze als Sockeldämmung was herstellerspezifisches.

Zitat:
Ich würde gerne diese mit Silberfolie beschichteten Heizungsdämmatten nehmen (3mm Styropor und Folie).
Spricht etwas dagegen?
Es spricht was dagegen die selben Fragen in verschiedenen Themen zu stellen. Und gegen den Einsatz auch, aber das habe ich dann auch im anderen Thema erklärt.

Zum sparen: Mein Tank ist fast leer... dann aber mit Vollgas zur Tanke, denn wenn man schneller da ist, hat man ja weniger verbraucht ... ich liebe Milchkannenrechnungen
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Ingrimmsch

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Geändert von Ingrimmsch (06.05.2010 um 08:28 Uhr).
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  #24  
Alt 06.05.2010, 21:27
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 05.05.2010
Ort: Aachen
Beiträge: 9
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Hallo

Ich sagte ja dass man die Höhe der Einsparung wahrscheinlich nicht so leicht messen kann da diese vermutlich sehr gering ist.
Tatasache ist, und das sind einfach physikalische Gesetzte, dass ein Abschalten eine gewisse Einsparung bringen muss.
Warum das so ist hat Shouter in seinen Beiträgen erklärt.
Da ein Wasserbett allerdings sehr sehr wenig Energie über Nacht verliert macht es sich eben so gut wie gar nicht bemerkbar wie die User hier ja zu bestätigen scheinen.

Bei einem sehr kalten Schlafzimmer (ich hatte im Winter teilweise nur 10 Grad im Zimmer) und einem schlecht gedämmten Bett wird mehr Energie eingespart werden wenn Nachts abgeschaltet wird.

Aber ich denke auch dass es keinen Sinn macht aus Energiespargründen die Heizung abzuschalten da es einfach viel zu wenig ist was gespart wird.

Gruß
Stefan
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  #25  
Alt 06.05.2010, 23:48
Neu-Einsteiger
 
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Zitat:
Zitat von Stefan0875 Beitrag anzeigen
Tatasache ist, und das sind einfach physikalische Gesetzte, dass ein Abschalten eine gewisse Einsparung bringen muss.
Der Sinn einer Waserbettheizung ist es Elektrischen Strom in Wärme Umzuwandeln. Wenn man die Verluste des Steuergerätes ausserhalb des Bettes aussen vor lässt passiert dies mit nahezu 100%iger Effizienz.

Eine Nachtabschaltung unterbricht lediglich den Regelkreis der die Temperatur im Bett aufrecht erhält. Der Energieverlust den das Bett dann erfährt wird beim Wiedereinschalten des Regelkreises ausgeglichen.

Was man spart ist der geringere Wärmestrom vom Bett an den Raum durch die bessere Wärmeleitzahl bei der geringeren Temperatur.
Für die 1-2K dürfte das ungefähr 0.04-0.06% also 0,098Wh ausmachen dürfte Pro Jahr also ~36Wh. Selbst wenn wir das 600fache annehmen (Also 7,89kWh pro Jahr) ist das immer noch weniger als die Zeitschaltuhr mit ihren >1W ziehen wird (8.7kWh/Jahr).
Die Messungenauigkeit der Handelsüblichen Messgerätes liegt übrigens irgendwo jenseits der 2W, eine Einsparung in solchen Promillebereichen ist also nicht Messbar.

(Berechnung basierend auf 120kWh pro Jahr und 12h abschaltzeit pro Tag)
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  #26  
Alt 08.05.2010, 00:30
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Registriert seit: 05.05.2010
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Hallo

Danke chrisw, genau das ist ja was ich sagte. Es muss Energie sparen wenn man abschaltet.
Und das es wenig ist war mir ja auch klar, nur wie wenig nicht.
Dass man damit seine Stromkosten nicht um 50% senken kann war mir auch klar.
Deine Rechnung erklärt auf jeden Fall warum man es nicht messen kann.
Aber es ging auch mehr um die Physik dahinter und da ist es ganz klar das man sparten muss wenn man abschaltet.

Gruß
Stefan
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