Ich bin seit ca. 6 Jahren begeisterter Wasserbettenbesitzer. Nun habe ich aber die letzten Monate zunehmend Probleme mit Rückenschmerzen. Erwähnen sollte ich noch einen Bandscheibenvorfall in der LWS. Vorher hatte ich nie Probleme, auch nicht die lange Zeit wo ich viel zu wenig Wasser drin hatte (der Händler hatte mir damals nicht gesagt dass man immer wieder Wasser nachfüllen muß). Nur die letzen Monate wache ich morgens wie gerätert auf und habe oft Schmerzen im Lenden- und Gesässbereich. Ich habe lange hier im Forum gelesen und versucht anhand der schönen Anleitungen selbst zu erkennen ob zu viel oder zu wenig Wasser drin ist. Aber wenn ich mir das Bild von mir so ansehe muß ich gestehen, für mich sieht das ok aus. Ich wüßte nicht in welche Richtung ich gehen muß.
Die letzten Nächte habe ich dann mal mit meiner Frau, die gewichtsmäßig ähnlich ist wie ich, die Seiten getauscht und hatte keine Probleme mehr. Sie klagt jetzt morgens über Kopfschmerzen. Mir ist auch aufgefallen dass die Seite meiner Frau bei weitem nicht so lange nachschaukelt wie meine, obwohl wir die gleiche Beruhigungsstufe haben. Ihre Matratze ist allerdings erst ein Jahr alt, da sie ein Leck hatte, aber baugleich mit meiner. Die Trennung unserer Matratzen ist ein schmaler Kunststoffkeil.
1. Das Bild ist ohne Frauchen. Nein, wir wollen sie nicht zwingend sehen, nur habe ich die Erfahrung gemacht, das die Situation oft ganz andes ausschaut, wenn der Partner auf der anderen Seite im Bett drin liegt, da sich die Matratzen in einem Dualbett durchaus gerne mal beeinflussen.
2. Bandis (Leute mit Bandscheibenvorfällen, willkommen im Club) reagieren, einer Erfahrung nach, sehr sensibel auf falschen Wasserstand und benötigen manchmal einen entweder sehr korrekt eingestellten oder etwas weniger Wasser als normal (pers. Empfinden)
3. Ein WBett "verliert" in einem Jahr so um die 3 Literchen Wasser... habt Ihr je nachgefüllt?
4. Hat sich Dein Gewicht in den letzten Jahren verändert, wenn ja in welche Richtung?
5. Miss mal bitte beide Matratzen hinsichtlich der Füllhöhe. Die Matratzenoberseite liegt ja (ohne Schläfer) niedriger als die Schumrahmenoberkante (Softsider). Wieviel cm sind das auf den beiden Seiten und welches Körpergewicht liegt drin?
6. Vom Bild her liegt die Wirbelsäule NICHT gerade. Sie hat eine S-Form. Das kann einem Bandi schon schnell mal weh tun.
7. Temperatur mal leicht anheben, damit die Muskulatur etwas mehr loslassen kann. Bandis leiden schnell unter verspannter Muskulatur und da hilft Wärme immer. Eigene Erfahrung
8. Bandis haben oft einen weiteren Weg zum richtigen Füllstand, aber wenn er passt schläft es sich besser denn je. Also nur Mut...
1. Das Bild ist mit Frauchen, da ich ja im Forum gelesen hatte dass das wichtig ist. Ist halt nur geschickt fotografiert :-)
3. Seit 1 1/2 Jahren weiß ich das. Der Techniker der vor ca. 1 1/2 Jahren die defekte Matratze meiner Frau getauscht hat, hat das bei mir korrigiert und nun achte ich auch darauf. Er sagte allerdings 5 Liter pro Jahr. Die hatte ich im September auch nachgefüllt, als die Probleme losgingen. Nachdem ich hier von drei Litern gelesen hatte habe ich auch schon testweise 1 Liter wieder raus genommen.
4. Gewichtsveränderungen waren nicht so gravierend 5 kg hoch/runter schwankend (momentan 87kg schon länger stabil 1Jahr).
5. Die Messung mach ich gleich heute abend.
6. In welche Richtung wäre es da sinnvoll und in welchen Schritten?
7. Temperatur hatte ich auch nach dem Studium des Forums angehoben und bin gerade dabei mich an die Wärme zu gewöhnen (29 Grad) :-)
8. Das ist auch der Grund warum ich mich hier ans Forum wende. Mein Vertrauen in die bei uns ortsansässigen Händler ist nicht so groß. Aber wenn man hier so liest fühlt man sich gut aufgehoben.
Nimm versuchsweise mal 1 Liter raus - dann 2 Nächte testen. Eine S-Form der WS deutet auf zuviel Wasser hin.
Ich habe nicht so einen scharfen "Röntgenblick" wie ingrimmsch, deshalb vertraue ich mal auf seine Einschätzung. Aus meiner Sicht passt die Menge grob - also ist Feintuning angesagt. Eventuell musst Du sogar auf 0,5 Liter-Schritte runter!
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Fragen bitte im Forum stellen, nicht per PN!
Bin nur selten im Forum, Ihr erreicht mich im Blog.
Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)
Unter diesen neuen Aspekten... wie Mischa schon sagte... leicht zu viel drin.
1. Bitte IMMER ein Änderungsprotokoll führen wenn Du an der Wassermenge drehst. Sonst weißt Du in zwei Wochen nimmer was Du zu letzt genau gemacht hast. Ein Protokoll hilft Dir schneller zu erkennen ob ein Schritt besser oder schlechter war.
2. Liter raus, testen. Nicht gleich eine gefühlte Änderung erwarten bitte
5. Miss mal bitte beide Matratzen hinsichtlich der Füllhöhe. Die Matratzenoberseite liegt ja (ohne Schläfer) niedriger als die Schumrahmenoberkante (Softsider). Wieviel cm sind das auf den beiden Seiten und welches Körpergewicht liegt drin?
Hab das mal gecheckt. Ohne Schläfer sind die Matrazenoberflächen auf gleicher Höhe wie der Schaumstoffrand.
Hab jetzt mal aus meiner noch nen Liter raus und warte mal 2-3 Nächte ab wie es sich entwickelt.
Gefühlsmäßig hab ich nach wie vor irgendwie das "Ich liege auf nem Ballon Gefühl".
...das klingt allerdings eher nach deutlich zuviel Wasser! Also vielleicht dann doch anfangs etwas größere Schritte! So ca. 1cm unter Schaumrahmenoberkante wäre ein guter Ausgangspunkt.
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Hallo Skyalex!
Les Dir mal den Artikel: "Ich brauche.....Hilfe Beruhigung/Wassermenge" von ANDREA68 vom 28.12.06 durch. Dort wird einiges über Wassermenge erklärt.
Viel Glück beim Einstellen der Wassermänge.
Hab vor ein paar Tagen mal 5 Liter raus. Danach war die Oberkante wie von Mischa vorgeschlagen 1 cm unter der Schaumstoffkante. Liegt sich sehr gut. Auch das lange Nachschaukeln ist weniger - nicht dass mich das gestört hat, nur gewundert.
Werde weiter beobachten und berichten.
Danke
Nachtrag: 5 Liter waren wohl zuviel. Jetzt sind die Schmerzen mehr geworden, obwohl es von der optischen Füllhöhe passt. Werde mich langsam rantasten.