Ich habe jetzt mein Wasserbett seit etwa 4 Wochen, habe teils gut und teils schlecht drinnen geschlafen, bin aber meistens mit Verspannungen im Nacken bzw. Schulterbereich aufgewacht.
Ich möchte jetzt mit dem Feintuning der Wassermenge beginnen, tendiere lt. den Beschreibungen (z. Buch auf Rahmen und Bett) eher dazu, zuviel Wasser im Bett zu haben. Vielleicht könnt Ihr mir anhand der Bilder sagen, ob ich da richtig liege (oder ob vielleicht das Kissen nicht ok ist, ist ein Kissen mit variabler Füllmenge, wo ich etwa 2/3 rausgenommen habe).
Anbei auch Eurer ausgefüllter Fragenkatalog:
- Das Bett: Was für ein Bett wird genutzt?
Jakob Wasserbetten ExclusiveClassic Softside, Beruhigung J8, Dual, 160x200 geteilt
- Die Zusatzausstattung: Trennkeil? Topliner? Sonstiges?
Es ist ein Thermotrenner zwischen den zwei Kernen, Art kann ich nicht wirklich sagen. Topliner ist vorhanden, ist ein ganz dünnes, seidenartiges Material?
- Bettenbelegung: Es ist nur meine Hälfte belegt
- Die Waage: Habe etwa 63 Kilo
- Befüllt von: Kundendienst
- Füllstand?
würde sagen, etwa 1-1,5 cm unterhalb Kante
- Grösse und Höhe des verwendeten Kissens
etwa 80x60x8
- Gibt es Probleme beim liegen und wenn ja, welche?
Verspannungen im Schulter und Nackenbereich
Bitte um Unterstützung und danke im Voraus.
lG Erwin
Zuerstmal, würde ich noch etwas Füllung aus dem Kissen nehmen.
Noch finde ich es etwas hoch.
Als zweites würde ich, probeweise, mal den Topliner abziehen und es ohne versuchen. Muss zwar nicht unbedingt helfen, aber es hilft dann zumindest ihn als Übeltäter auszuschliessen.
Zur Wassermenge:
Richtig vermutet, es ist etwas zuviel Wasser im Kern.
Zu erkennen ist das gut, auf dem ersten Bild ohne Kissen. Die Hüfte steht leicht schräg und die HWS hat einen Knick (Kopf zeigt nach unten). Daher rühren höchstwahrscheinlich auch deine Nacken- bzw. Schulterschmerzen.
Wie du allerdings schon richtig sagst, bist du beim Finetuning, das bedeutet:
Gaaanz langsam und vorsichtig mit der Wassermenge!
Sprich: 1 oder 0,5 Literschritte und mindestens 2-3 Nächte testen.
Ich würde dir auch ein "Füllmengentagebuch" empfehlen. Da notierst du dir einfach, wann welche Änderung mit welchen Folgen stattgefunden haben. So gewährleistest du, dass du nicht durcheinander kommst und bei Bedarf den Aussgangszustand wiederherstellen kannst.
__________________
LG, Amazone
Ein Hardside, Dual, 200x220, geliert und ein Softside, Mono, 180x220, mittelberuhigt
"Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann"
Habe jetzt mal einen Liter rausgenommen und ein anderes Kissen genommen. Werde das jetzt mal so probieren. Vielleicht könntet Ihr noch einen Blick auf die neuen Fotos werfen?
Ich habe seit dem letzten Beitrag nochmals einen Liter entnommen gehabt, da zwar die Nackenschmerzen/verspannungen weg waren, aber die Schulter/Schulterblätter-Schmerzen noch da waren.
Liege jetzt seit zwei Nächten auf diesem Wasserstand, hatte jetzt einen unangenehmen Tag (tagsüber immer wieder Schulterbeschwerden) und eine schlaflose Nacht hinter mir, irgendwie drückt es immer in den Schultern.
Bitte seht Euch doch mal die aktuellen Fotos an, habe ich da immer noch zuviel Wasser drinnen?
Irgenwie habe ich mir entspanntes Schlafen anders vorgestellt .
Im Feinbereich ist da optisch bei uns nichts mehr zu sehen, da jeder anders empfindet und das optische Optimum selten das pers. empfundene Optimum ist. Hier hilft nur testen und Geduld. Und natürlich regelmäßiges entlüften. Luft ist der Todfeind des Feintunings.
Wenn es irgendwie geht versuche es mind. zwei Nächte durchzuhalten. Ich habe selber die Erfahrung gemacht das ich nach einer Nacht "Schei**e" gerufen habe und mich dann aber gezwungen habe noch eine durchzuhalten und nach drei Nächten wurde es dann plötzlich besser. Wenn Du falsch liegst würde es sich zunehmend verschlechtern. Das aber bitte nicht innerlich erwarten, denn sonst passiert das auch unweigerlich selbst wenn die Menge passender wäre. Plazeboeffekt.
In der Feintuningphase hat auch das Kopfkissen nix auf dem Schaumrahmen zu suchen!
So nervig es ist, aber jetzt brauchst du nur noch etwas Geduld und ein Stück Sturheit.
Bei mir war es so, dass die erste Nacht meist gut war, dann hat's richtig geschmerzt und nach 3-4 Nächten war Ruhe. Oder es hat erst wehgetan, dann nochmehr und dann war's gut (jaja, mein Rücken ist ne richtige Zicke).
Aber am Ende bin ich froh, dass ich mich durchgebissen habe und jetzt besser schlafe, als je zuvor.
Mir hat das "Tagebuch" dabei sehr geholfen, da ich sonst manchmal echt durcheinander gekommen wäre.
Der, von Ingrimmsch angesprochene, Placeboeffekt ist wirklich nicht zu unterschätzen. Auch wenn's manchmal schwerfällt, versuche positiv zu bleiben und denke am besten daran, wie wunderbar es sich anfühlen wird, wenn erst alles passt .
__________________
LG, Amazone
Ein Hardside, Dual, 200x220, geliert und ein Softside, Mono, 180x220, mittelberuhigt
"Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann"