FAQ: Wie groß sollte ein Wasserbett sein?
Der "Standard" ist derzeit das Softsidebett. Hierbei wird der Rand von einem Schaumstoffrahmen mit einer Dicke von etwa 7-8cm gebildet. Dieser Bereich geht als Liegefläche verloren.
Die Faustformel bei einem solchen Bett lautet: Körpergröße des größten Schläfers plus 25 (besser 30) Zentimeter ergibt die Mindestlänge des Bettes.
Es gibt auch Schaumrahmen, die nach oben spitz zulaufen und daher weniger Liegefläche wegnehmen ("Null-Zarge"). Dadurch kann man evtl. das Bett etwas kleiner nehmen. Allerdings sind diese Schaumrahmen oft weniger haltbar, es empfiehlt sich daher immer den Einbau in einen Bettrahmen.
Wichtig für "Schwergewichte" über 100kg: Hier muss der Wasserkern gross genug sein, um eine ausreichende Wasserverdrängung möglich zu machen. Deshalb sollte auch die Breite des Bettes reichlich gewählt werden. Bei einem Doppelbett also mindestens 200 cm!
Bei Platzproblemen empfiehlt sich manchmal, auf den altmodischen "Klassiker" zurückzugreifen: Das Hardsidebett. Hierbei gibt es keinen Schaumrahmen, die Wasserkerne liegen in einem Holzrahmen. Dadurch steht die volle Liegefläche zur Verfügung. Nachteil: Ein- und Aussteigen ist etwas mühsamer, das Beziehen des Bettes mit Spannbettlaken ist recht umständlich, was vor allem zu Beginn lästig ist, weil man anfangs oft entlüften muss. Siehe auch Beitrag: Hardside oder Softside!
Grundsätzlich gilt: Je größer ein Wasserbett, desto besser. Ein größeres Bett bietet bessere Möglichkeiten der Wasserverdrängung, dadurch höheren Liegekomfort. Außerdem wird die richtige Wassermenge umso unkritischer, desto größer das Bett/der Wasserkern wird.
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Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)
Geändert von mischa (23.01.2008 um 17:11 Uhr).
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