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Tipp: Netzfreischaltung

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Alt 21.11.2007, 20:40
Administrator
 
Registriert seit: 11.11.2006
Beiträge: 3.145
Daumen hoch Tipp: Netzfreischaltung

Stellungnahme der Firma T.B.D. aufgrund zahlreicher Anfragen von Forenusern zum Thema:

So funktioniert die Netzfreischaltung

Vorab:

Eine Netzfreischaltung (Relais) in der Hauselektrik schaltet den Strom in einem bestimmten Raum komplett ab wenn kein Verbraucher aktiv ist. Wird ein Stromverbraucher erkannt, schaltet das Relais den Strom für den Raum wieder durch.

Verbraucher:

Damit das Relais einen Verbraucher erkannt, muss dieser die anliegende Gleichspannung bei aktivierter Netzfreischaltung zusammenbrechen lassen. Beispielsweise muss der Lichtschalter eingeschaltet werden oder der Staubsauger angemacht werden. Alle Aktivierungen haben allerdings eines gemeinsam, sie werden mechanisch betätigt.

Netzfreischaltung und Wasserbettheizung

Ist für das Schlafzimmer eine Netzfreischaltung vorgesehen, schaltet diese beim ERSTEN einstecken der Wasserbettheizung am Stromnetz den Strom durch, und die Heizung nimmt den Betrieb auf. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, schaltet das Thermostat den Heizvorgang ab und das Relais erkennt, daß kein Verbraucher mehr aktiv ist und schaltet die Stromzufuhr ab. Da nun allerdings der Strom fehlt, kann weder eine Temperaturmessung noch ein Einschalten erfolgen (das Bett kühlt aus). Nun müsste entweder die Wasserbettheizung wieder vom Stromnetz genommen werden und wieder eingesteckt werden (eine mechanische Betätigung), oder z. B. der Lichtschalter betätigt werden. In der Praxis wurde daher die Netzfreischaltung bei vorhanden sein eines Wasserbettes deaktiviert.


Netzfreischaltung und „iq carbon“

Die „iq Carbon“ hat in der Thermostateinheit eine eigene Spannungsversorgung (kein Akku) und simuliert der Netzfreischaltung ein mechanisches Einschalten. Mit der integrierten Spannungsversorgung, kann das Thermostat die Temperaturmessung, Uhrfunktion und Zählerfunktion für ca. 35 – 40 Minuten durchführen. Nach Ablauf dieser Zeit gibt das Thermostat dem Relais den Befehl für ca. 3 Sekunden wieder Strom auf das Netz zu geben um die eigene Spannungsversorgung wieder aufzutanken. Fällt innerhalb der 35 – 40 Minuten die Temperatur unter die eingestellte Temperatur, gibt das Thermostat der „iq carbon“ den Befehl zur Stromfreigabe an das Relais. Somit kann das der Heizvorgang aufgenommen werden. Ist die Wunschtemperatur erreicht, gibt das Thermostat ein Abschaltsignal an das Relais. Im Falle dessen, dass die integrierte Zeitschaltuhr für eine Nachtabschaltung aktiviert ist und eine Netzfreischaltung vorhanden ist, wird das Thermostat alle 35 – 40 Minuten für ca. 3 Sekunden die interne Stromversorgung auffrischen, allerdings unabhängig von der Wasserbetttemperatur keinen Heizvorgang starten.

Stromausfall

Die „iq Carbon“ kann den Betrieb für ca. 35- 40 Minuten bei Stromausfall aufrechterhalten (allerdings nicht heizen). Ist nach dieser Zeit der Stromausfall noch nicht behoben, geht das Thermostat in den Schlafmodus und speichert für ca. 24 Stunden die letzte Einstellung. Sollte nach den 24 Stunden immer noch keine Stromversorgung vorhanden sein, geht das System auf Werkseinstellung (Uhr = 0:00, Zeitschaltuhr = deaktiviert, Wecker = aus, Temperatur = 28°C, jedoch der Zähler für das Pflegemittel bleibt auf letzter Einstellung).

Bei der Ausführung habe ich versuch nicht zu tief in die Materie vorzudringen und spezifische technische Beschreibungen in eine verständliche Umgangssprache darzustellen. Es würde mich freuen, wenn mir das zu einem Teil gelungen ist.

TIPP

Sollten Sie eine Netzfreischaltung in Ihrer Hauselektrik haben und Besitzer einer „iq Carbon“ sein und das Relais schaltet nicht optimal, bitte ich Sie um einen Anruf unter 07720 / 941 79 52. Da die Relais noch oft eingestellt werden müssen. Für diese Zwecke haben wir von allen gängigen Relais entsprechende Datenblätter vorliegen. In der Regel, sollte das Relais auf AUTOMATIC eingestellt sein.

Geändert von mischa (01.10.2008 um 17:09 Uhr).
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