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Ich mache mal den Anfang: Schlauchwasserbett

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  #1  
Alt 08.06.2009, 22:46
Wasserbettenschläfer
 
Registriert seit: 08.11.2006
Ort: Werl
Beiträge: 66
Standard Ich mache mal den Anfang: Schlauchwasserbett

So, ich mache mal den Anfang mit diesem Thema:

Nachdem mehrere meiner Arbeitskollegen sich ein Wasserbett zugelegt haben, und ich vor 4 Jahren auch einen Bandscheibenvorfall hatte, war es soweit. Ein Wasserbett musste her.
Da die Firma in der ich arbeite damals noch zum Konzern des Hamburger Versandhauses gehörte, konnte ich dort versandkostenfrei bestellen und bekam noch einen satten Personalrabatt. Also habe ich mir ein Schlauchwasserbett ausgesucht.
Gesagt, getan. Es wurde dann ein Bett in der Grösse 1,40x2,00 Meter mit insgesamt 7 Wasserschläuchen.
Geliefert wurde per Spedition, Aufbau habe ich dann mit 3 Leuten selber in Angriff genommen.
Geliefert wurde also der Bettrahmen, 2 Holzplatten, Standfüsse, die Schaumwanne (bereits montiert, daher Riesenpaket da aus einem Stück), 7 Schläuche, Pflege- und Reparaturmittel, Sicherheitswanne, Carbon Heater speziell für Schlauchbetten, Stricker Kondi, und Pflegetücher. Auflage habe ich mir dann in Frottee bestellt.

Alles in allem zwei Pakete. Das auspacken und der Aufbau hat dann ca. 2 Stunden mit 3 Leuten und befüllen gedauert. Erst den Bettrahmen aufgebaut, dann die Metallstützen in den Rahmen gestellt und die Bretter mit der Wasserwaage ausgerichtet. Dann die Bretter reinlegen, den Schaumrahmen in die Wanne der Auflage reingelegt, die Heizung drapiert, dann die Sicherheitsfolie drübergespannt.

Nun wurde es spannend. Der Kondi kam in einer Flasche, also heißt es rechnen, und den Kondi gleichmäßig in die Schläuche gekippt.
Zu den Schläuchen selber, diese enthielten Beruhigungsvliese, die an den Seiten mit Nylonbändern festgemacht waren, verrutschen war also nicht möglich. Das befüllen der Schläuche konnte dann auf 2 Arten erfolgen, entweder mit der Wasseruhr, damit alles gleich viel Wasser enthielten, oder sich mit dem Schlauch hochkant auf die Waage stellen und dann das Körpergewicht abziehen. Da ein einzelner Schlauch je nach Härte zwischen 30 und 35 Kilo wog, war das ganze einfach zu händeln.
Nachdem also alles aufgebaut war, konnte ich gleich die erste Nacht darin schlafen.

So, nun zu den Vor- und Nachteilen dieser Betten:

Vorteil
einfacher Aufbau
weniger Wasser = weniger Gewicht
einfach zu reinigen, da jeder Schlauch einzeln entnehmbar ist
etwas härteres liegen, da die Wasserverdrängung ja eingeschränkt ist, meine 72-jährige Mutter hat noch so ein Bett und sie kann trotz künstlicher Hüfte und Knie das Bett geniessen.
einfacheres Ein- und Aussteigen

Nachteil
Wenn die Schläuche nicht gleichmäßig befüllt sind, dann merkt man den Knubbel im Rücken
Entlüften pro Schlauch, also bei mir 7-fach
Kondi nachfüllen, da muss man ein Tablettentöpfchen haben oder eine Spritze mit Milliliter Einteilung um den Inhalt der Flasche aufzuteilen
Schläuche nachzukaufen ist sehr schwer, wenn mal wirklich einer einen Totalschaden hat.

Fazit: Nachdem ich nun beide Betten, also Schlauchwasserbett und Vollwasserbett kenne, muß ich sagen, haben beide seine Vorzüge. Ich würde weder dem einen noch dem anderen einen Vorzug geben, denn geschlafen habe ich in beiden sehr sehr gut. Seitdem muß ich zu 99 % keine Schmerzmittel mehr für meinen BS-Vorfall nehmen. Wenn mein Schlauchwasserbett nicht angefangen hätte zu lecken, dann würde ich immer noch darin schlafen. Ich bin froh, dass ich beide Erfahrungen machen konnte.

So das war's, meine Finger bluten.

Viel Spaß beim lesen.

Grüssle
Lutz

Zum Aufbau. Der Aufbau
__________________
Bettgestell Holz natur - massiv
Wasserbett Softside Mono 160x220,
80 % beruhigt (50 % Beruhigung waren doch zu wenig)
Splittrahmen
Spannauflage Double Jersey
IQ Carbon Heizung
Sockel buche
Aufbau durch wasserbetten-centrum.de
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  #2  
Alt 08.06.2009, 22:52
Administrator
 
Registriert seit: 11.11.2006
Beiträge: 3.039
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Schön das sich der erste Traut!
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  #3  
Alt 03.10.2011, 15:19
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 03.10.2011
Ort: Hamburg
Beiträge: 2
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Guten Tag,

ich habe eine Frage zu Schlauchsystemen/ Längskammersystemen.
Ich bin absoluter Wasserbettenneuling.
Da unsere "herkömmliche" Matratze durchgelegen ist und unser Bett auch einfach zu klein ist (140cm), muss ein neues her.
Da ich nicht gerade einen erholsamen Schlaf habe und ständig mit Kopf- und Rückenschmerzen aufwache, habe ich mir sagen lassen, dass ein Wasserbett einen sehr erholsamen Schlaf bietet.
Also, wollten wir nun anfangen uns zu erkundigen und waren auf einer Verbrauchermesse.
Dort gab es nur diverse Anbieter für Schlauchsysteme gegeben.
Und ich nehm es vorweg, wir sind total blöde und naiv und haben uns von den Verkäufern einlullen lassen. Also, dazu bitte keine weiteren Kommentare.
Wir sind absolut ohne Vorwissen dort hingegangen und haben denen einfach mal abgenommen, dass es sich um eine innovative Neuheit handelt und waren ganz beeindruckt von den vielen angeblichen Vorteilen gegenüber einem klassischen Wasserbett. ...und ja, der Kaufvertrag ist unterschrieben.
Schön blöd...das wissen wir.
Also, was wir bereits gelernt haben: Es ist kein Wasserbett! Und es ist keine Alternative zum Wasserbett.
Aber das Kind ist ja nun schon in den Brunnen gefallen, daher habe ich die Frage, auf die ich bisher keine Antwort gefunden habe... wie ist der Vergleich mit einer herkömmlichen Matratze (Kaltschaum, Federkern etc.) haben wir uns wenigstens dahingehend etwas verbessert?? Oder bleibt mir der erholsame Schlaf damit weiterhin verwehrt??
Ich würde mich über einige Erfahrungen sehr freuen!!!
Und hoffe, dass ich mich denn auch weiterhin auf unser neues Bett freuen kann und es keine absolute Fehlinvestition ist.
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  #4  
Alt 03.10.2011, 16:27
Administrator
 
Registriert seit: 11.11.2006
Beiträge: 3.039
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Schwer zu sagen. Zum einen kenne ich gar nicht so viele Schlauchsysteme (Meisel&Gerken soll recht ordentlich sein) und zum anderen hängt das extrem mit der korrekten Wassermenge zusammen. Man kann aber bestimmt auch mit einem Schlauchsystem sehr glücklich werden. Den das Grundprinzip ist ja erst einmal das selbe.
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