Die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Schlafsysteme

Schlafzimmer-Lifestyle: Vom Gelbett bis zum Wasserbett


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Schlafsysteme: Lifestyle im Schlafzimmer

Lifestyle im Schlafzimmer hat viel mit der Einrichtung und Dekorierung zu tun - aber das zentrale Element ist und bleibt das Bett. Die Auswahl an Bettsystemen ist zwar groß, aber nicht unübersichtlich. Jedes System bietet unterschiedliche Vorzüge für die eigenen Wohlfühl- und Wohnideen.

Viele Menschen stellen sich ein billiges Bett aus einer der großen Ketten ins Schlafzimmer - Hauptsache Lattenrost mit Matratze. Die Orientierung liegt auf dem Preis statt der Qualität. Aber auch ein qualitativ gutes Bett muss nicht zwangsläufig teuer sein, weshalb man sich erst mit der Qualität und danach mit dem Preis befassen sollte. Zudem besteht die Möglichkeit, nur eine Matratze zu kaufen, denn oft lässt sich eine neue Matratze in einen bereits vorhandenen Bettrahmen einfügen. Eine gute Matratze, ganz egal ob mit Federkern, Kaltschaum, Rosshaar oder Boxspring kann das Wellnessgefühl erheblich positiv beeinflussen. Die meisten Matratzen gibt es in Standardgrößen. Mit den Abmessungen des eigenen Bettgestells zur Hand kann man sich im Fachhandel gut beraten lassen.

Bei kleinen Zimmern bietet es sich immer an, über ein Hochbett nachzudenken, das individuell in den Raum eingepasst werden kann. Alternativ gibt es heutzutage auch Schlafsofas von sehr guter Qualität und mit guten Liegeeigenschaften. Mit ein wenig Raffinesse kann man sein Schlafzimmer tagsüber zum Wohnzimmer machen.
Auch das aktuell im Trend liegende Massivholz, das zudem sehr umweltfreundlich ist, erzeugt in Kombination mit schmückenden Textilien und gedeckter Wandfarbe eine ausgemachte Wohlfühlatmosphäre. Für diejenigen, die einige Quadratmeter mehr zur Verfügung haben, und die romantisch veranlagt sind, gibt es moderne Himmelbetten, auf Wunsch aus Massivholz und mit Seidenvorhängen.

Während das hohe Boxspringbett einen Hauch amerikanischer Schlafkultur verbunden mit angenehmen Liegeeigenschaften ins heimische Schlafzimmer bringt, sind die niedrigen, hierzulande erhältlichen Futons nur ein entfernter Verwandter des japanischen Originals. Während die ursprüngliche Variante aus einer relativ harten Matratze besteht, die einfach auf den Boden gelegt wird, sind die hiesigen Futons „europäisiert“ worden, sich also wesentlich dicker und haben andere Maße - und werden mit Lattenrost und Bettgestell kombiniert.

Das Gelbett verspricht einen dem Wasserbetten-Lifestyle ähnliches Liegegefühl und folgt demselben Konzept, nur dass sich anstelle von Wasser eine gelierte Masse im Vinylkern befindet. Das Konzept gilt allerdings als noch nicht ganz ausgereift. Das Wasserbett hingegen hat sich als Marktnische fest etabliert, wird beständig weiterentwickelt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Außerdem gilt es als besonders rückenfreundlich, was aber nicht unumstritten ist. Aber auch Kombinationen unterschiedlicher Systeme werden versucht. Interessanterweise gibt es gleich mehrere Matratzenhersteller, die versuchen, die Liegeeigenschaften eines Wasserbettes mit Hilfe von Schaumstoffen und speziellen ergonomischen Lattenrosten zu erreichen.

Auch das Luftbett zieht ein in den seriösen Bettenmarkt. Das Konzept basiert im Grunde auf dem der aufblasbaren Luftmatratze, bietet aber aufgrund ausgereifter Technik durchaus ein hohes Maß an Komfort.

Generell kann man sagen, dass all diese Bettsysteme ihre individuellen Vor- und Nachteile haben. Allein die Vielfalt zeigt, dass das Bett heute vor allem ein Lifestyle-Produkt ist. Neben diesem Aspekt gilt es aber, stets auf Qualität zu achten, auch wenn Qualität nicht immer günstig ist. Welches Bett die eigenen Ansprüche erfüllt muss man persönlich austesten - durch Probeliegen.

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