Clima-Sensor

© T.B.D

Wer ein Wasserbett hat, kennt das Problem: Bei falschem Lüftungsverhalten oder falschen Auflagen kann sich rasch eine klamme, feuchte Atmosphäre im Bett bilden, im schlimmsten Fall droht Schimmel. Wobei man hierfür allerdings sehr nachlässig sein muss. Auf der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne im Januar 2013 stellte die T.B.D., Hersteller der Carbon Heater, eine Lösung vor: Ein kleines Gerät, der Clima Sensor, soll Feuchtigkeit registrieren und den Nutzer per akustischem Signal darauf aufmerksam machen.

Wer seine Wohnung nicht richtig lüftet, der riskiert Schimmel, weil die in der Luft befindliche Feuchtigkeit nicht richtig abgetragen wird und sich als Kondenswasser niederschlägt. Dasselbe Problem kann im Wasserbett auftreten, denn auch hier bildet sich Feuchtigkeit, die der Körper im Schlaf abgibt. Befördert wird die nasse Atmosphäre im Bett durch den falschen Einsatz der Wasserbett-Heizung, zum Beispiel wenn es draußen wärmer wird und man die Heizung zu weit nach unten reguliert. Aber auch Wasserundurchlässige Auflagen und Bezüge können Feuchtigkeitsbildung begünstigen.

Um auf Nummer sicher zu gehen, hat die T.B.D. den so genannten Clima Sensor entwickelt. Das winzige Gerät soll dafür sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt. Übersteigt die Feuchtigkeit im Bett einen bestimmten Wert, gibt der Sensor ein akustisches Signal ab, damit man Gegenmaßnahmen ergreift. Wer will schon in einem klammen Bett schlafen? „Es gibt mehrere Entwicklungsstufen, wenn sich Feuchtigkeit bildet“, erklärt Andrejel Zajac von der T.B.D. „Zuerst lagert sich die Feuchtigkeit im Bett ab. Einige Tage oder Wochen später wird das Bett klamm, dann kommt es zu Geruchsbildung, am Ende können Stockflecken entstehen. Der Clima Sensor schlägt bereits bei der ersten Stufe, der Ablagerung von Feuchtigkeit, an, so dass es nicht zu Schlimmerem kommen kann.“

Die Anwendung ist einfach: Der Clima Sensor funktioniert vollautomatisch und wird zwischen Wasserkern und Schutzwanne platziert; dort kann er auch Leckagen wahrnehmen für den Fall, dass Wasser direkt aus dem Wasserkern austreten sollte. Die Batterie hält laut Hersteller fünf Jahre. Die Sensoren selbst sind gegen Oxidation geschützt.

Über den enormen Erfolg des Produkts ist Zajac selbst positiv überrascht: „Wir dachten eigentlich, das sollte ein kleines Gimmick sein, aber wir kommen derzeit mit der Produktion kaum hinterher, so hoch ist die Nachfrage. Als wir den Clima Sensor auf der IMM vorstellten, war die erste Produktionscharge schon nach nur zwei Tagen ausverkauft.“ Den Clima Sensor gibt es in ausgewählten Wasserbetten-Fachgeschäften.