IMM 2012: Mermaid-Wasserbett von WaCore

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Im Herbst 2011 hat der dänische Hersteller Jorck & Larsen sein etabliertes Wasserbetten-Label Mermaid an WaCore verkauft. Aufgrund einer undurchsichtigen Informationspolitik herrschte damals schlechte Stimmung vor allem unter den Händlern, die sich um die Qualität sorgten und über den Verkauf zu spät informiert worden waren. Auf der IMM Cologne 2012 zeigt sich WaCore zuversichtlich was die Zukunft der Marke betrifft.

Zwar war firmenintern schon gut ein Jahr zuvor klar gewesen, dass die Wasserbettensparte abgestoßen werden soll – doch Jorck & Larsen informierte seine Händler mitunter nicht (siehe auch: Mermaid-Wasserbetten: Verkauf sorgt für Verwirrung). „Das haben wir übernommen“, sagt Boris Bodenhausen von WaCore auf der IMM 2012 in Köln. „Einige haben es erst gar nicht geglaubt, dass Mermaid-Wasserbetten nun von uns vertrieben werden.“ Inzwischen sei aber alles geklärt. Bis auf einen seien alle Händler geblieben. Auch diejenigen, die Mermaid aus dem Programm nehmen wollten, ließen sich überzeugen.

Dennoch, für Mermaid war das erstmal ein Marketinggau, so sieht es auch Bodenhausen. „Da steckt man soviel Arbeit darein, die Endkunden davon zu überzeugen, beim Fachhändler zu kaufen – und dann steht auch der plötzlich mit leeren Händen da, weil er nicht weiß, wo er Original-Ersatzteile herbekommen soll.“ Jorck & Larsen hat auf eine Anfrage von Schlafen Aktuell nicht reagiert.

IMM 2012: Mermaid-Wasserbett von WaCore

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Auf dem Stand stellt WaCore zwei Betten aus – eines mit der eigenen Skyline-Matratzentechnik, und ein Mermaid-Bett. „Mermaid ist jetzt fester Bestandteil des WaCore-Sortiments“, erklärt Bodenhausen. „Der Kunde wird davon in Zukunft profitieren, denn er kann die Mermaid-Matratzen nun mit unseren Bettrahmen und Kopfteilen kombinieren.“ Auch Bezugsstoffe werden in mannigfacher Ausführung angeboten. Qualitativ soll es keinerlei Abstriche geben. „Wir benutzen großteils dieselben Zulieferer wie Jorck & Larsen, nur den Zuschnitt des Schaumrahmens haben wir angepasst, damit er zu unseren Vinylkernen kompatibel ist.“ Die Matratze im Mermaid-Wasserbett hat derzeit kein Markenlabel. „Wir fügen das Mermaid-Label auf, geben unseren Kunden aber auch die Möglichkeit, die Matratzen unter ihrem eigenen Label zu vertreiben.“ Der Schaum-Trennkeil, der bei WaCore-Betten eigentlich nur gegen Aufpreis erhältlich ist, ist bei Mermaid im Preis inbegriffen. Bodenhausen: „Auch das haben wir von Jorck & Larsen so übernommen.“

Für Mermaid soll es ein Neustart sein. Die Wirren des Vorjahres scheinen vorüber, auch komplette Betten können inzwischen wieder geliefert werden, und die Kunden, die ursprünglich Mermaid-Betten von Jorck & Larsen gekauft haben, sollen auf gleichbleibendem Niveau betreut werden.

Zusätzlich zu den Mermaid-Betten hat WaCore nun auch Bezüge mit eingearbeitetem Staubschutz ins Programm genommen und sich damit an gängige Standards der Wasserbettenbranche angepasst. Die Zukunft der Marke sieht Bodenhausen optimistisch.