Die neuesten Erkenntnisse der internationalen Schlafforschung finden Sie hier ebenso wie Interviews mit Experten, Literaturtipps und Informationen zu Schlafstörungen, Schlafhygiene und weiteren Themen
Kleinkinder haben in aller Regel bereits einen festen Schlafrhythmus. „Die Chronobiologie, die sogenannte innere Uhr, bildet sich bereits ab dem sechsten Lebensmonat heraus.“ erklärt Schlafberater Georg Mühlenkamp vom „Netzwerk Ganzheitlich Schlafen“ in Berlin. Dennoch wird das abendliche Einschlafen regelmäßig für viele Eltern zur Geduldsprobe. Sie wünschen sich, dass ihr Kind zu einer bestimmten Zeit für eine bestimmte Dauer schläft. „Das geht an der Realität oft vorbei.“, findet Schlafexperte Mühlenkamp. Deshalb seien das Verhalten der Eltern und feste Schlafrituale enorm wichtig. Das Bett müsse vom Kind mit Ruhe und Entspannung assoziiert werden. Ausgiebige Phasen des Spielens und Tobens vor dem Zubettgehen machen nach Sicht des Schlafberaters nur dann Sinn, wenn das Kind danach gut einschlafen kann.
Istanbul – die Stadt auf sieben Hügeln, pulsierende multikulturelle Metropole auf zwei Kontinenten, die östliche und westliche Kultur in Einklang bringt. Direkt am historischen Galataturm, unweit von Bosporus und Goldenem Horn inmitten des In-Stadtteils Beyoglu, hat Erdogan Altindis sein Büro. Er leitet „Manzara Istanbul“. Manzara bedeutet Aussicht. Und Aussichten gibt es reichlich in den Ferienwohnungen, die Manzara Istanbul an Gäste aus aller Welt vermietet. Das Gespräch führte Schlafen-Aktuell-Redakteur Gerrit Wustmann.
Im 2. Teil des Interviews mit Schlafen Aktuell erklärt der Neurobiologe und Schlafforscher Peter Spork, was es mit der Inneren Uhr auf sich hat, wie die Umstellung auf die Sommerzeit sich auf den Menschen auswirkt, und was sich während des Schlafs im Gehirn abspielt.
Der promovierte Neurobiologe Peter Spork hat sich intensiv mit dem Schlaf befasst und mehrere Bücher zum Thema geschrieben. Im ersten Teil des Interviews mit Schlafen Aktuell erklärt er, wie guter oder schlechter Schlaf zustande kommt, was man gegen Schlafstörungen tun kann, und welchen Einfluss die Alltagsstrukturen der modernen Gesellschaft auf die Schlafqualität haben.
Das Philips ExperienceLab hat in einer groß angelegten repräsentativen Vergleichsstudie die Schlafgewohnheiten der Menschen in elf Ländern vom westlichen über den asiatischen, den lateinamerikanischen bis zum arabischen Kulturkreis untersucht. Insgesamt wurden über 13.000 Probanden nicht nur dazu befragt, ob sie gut oder schlecht schlafen, sondern auch zu den Gründen dafür. Die Ergebnisse sind interessant und zeichnen einen Schlafatlas, der kulturelle Rückschlüsse zulässt.