Unterschiedliche Materialien und füllungen bei Decken und Kissen

Unterschiedliche Qualitätsklassen der Materialien


Decken und Kissen

Unterschiedliche Materialien und füllungen.


- Anzeige -

Daunen und Federn
Schon im 18. Jh. waren Federn und Daunen von Gänsen und Enten als Füllmaterial sehr beliebt. Vor allem Daunen haben eine unübertreffbare Wärmewirkung; bei Eiderdaunen ist sie fast doppelt so groß wie bei gewöhnlichen Gänsedaunen. Praktisch ist auch, dass der durchgehende Kiel einer Feder diese immer in die Ausgangsposition zurückbringt; deshalb müssen Daunen- und Federbetten nicht so oft aufgeschüttelt werden wie z.B. Baumwolldecken. Verschiedene Bezeichnungen haben sich durchgesetzt: Reine Daunen (100% Daunen), fedrige Daunen (60% Daunen, 40 % Federn), Dreivierteldaunen (30% Daunen, 70% Federn) und Halbdaunen (15% Daunen, 85% Federn) sind die gebräuchlichsten. Außerdem unterscheidet man diese Unterbegriffe noch nach Qualitätsklassen; Klasse 1 bedeutet beste Qualität.

Schafschurwolle
Die bauschigen und gekräuselten Wollhaare haben eine sehr gute Wärme- und Isolierfähigkeit; außerdem können sie sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen und wieder an die Außenluft abgeben.

Kamelhaar
Man verwendet für Bettfüllungen nur das Brusthaar der Kamele. Dieses wirkt temperaturausgleichend und kann Feuchtigkeit gut aufnehmen bzw. abgeben.

Kaschmir
Die Wolle der Kaschmirziege, die nur 100 g pro Jahr liefert, ist außergewöhnlich wärmend.

Baumwolle
Die Pflanzenfasern des Baumwollstrauches können enorm viel Feuchtigkeit aufnehmen.

Wildseide
Wildseide wird von Eichenspinnern produziert wird und nimmt problemlos große Mengen an Feuchtigkeit auf.

Synthetische Füllungen
Decken mit Füllung aus synthetischen Faserkügelchen sind vor allem bei Allergikern beliebt, aber auch wegen ihrer problemlosen Waschbarkeit. Allerdings können sie nicht so viel Wärme speichern wie die tierischen Rohstoffe. Vlies kann relativ gut Wärme speichern, und Luftzellen und Pu-Stäbchen sind sehr leicht.