Die täglichen Schlafstunden sowie ihre Verteilung über den Tag ist individuell bestimmt und schwankt zwischen sechs und zehn Stunden. Einige Schlafforscher vergrößern diese Spanne noch mehr:
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Laut Perez Lavie ist das individuelle Schlafbedürfnis eines gesunden Menschen zwischen vier und zwölf Stunden anzusetzen. Was aber inzwischen allgemein akzeptiert wird, ist die Tatsache, dass das individuelle Schlafbedürfnis vorgegeben ist und auch nicht durch „Gewöhnung“ oder „Training“ ausgeschaltet oder längerfristig ignoriert werden kann: Wird dies trotzdem getan, führt das zu negativen Konsequenzen: Leistungsabfall, Unwohlsein, Krankheit etc. Wer zu den Menschen mit vermehrtem Schlafbedarf gehört, sollte daher seinen alltäglichen Lebensrhythmus nach Möglichkeit darauf einstellen und sein Verhalten entsprechend anpassen.
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