Vom streng Wissenschaftlichen bis zur Traumdeutung. Das Netz wie der Buchhandel ist voll von Literatur zur Traumdeutung und Traumsymbolik. Nicht immer ist alles sauber getrennt! Hier finden Sie Artikel zum Thema Träume vom streng Wissenschaftlichen bis zur fundierten Hypothese.
Seit Sigmund Freud ist klar: Wir sind selbst Urheber unserer Träume. Was jedoch ein Traum ist, warum und wodurch er hervorgerufen wird, ist nach wie vor nicht vollständig erforscht. Seit Hirnströme messbar sind, kann man aber zumindest sagen, dass die Hirnaktivität, die während einer Traumphase gemessen wird, der Aktivität des Wachzustandes entspricht oder sie sogar übertreffen kann. Menschen, die während dieser Phasen geweckt wurden, berichteten durchweg von sehr lebhaften Traumerlebnissen.
Träume galten lange Zeit als Botschaften der Götter, die es zum Wohl von Stamm und Individuum richtig zu deuten galt. Aus dem Jahre 1150 vor Christus stammt die älteste Überlieferung zu dem Thema, das Hieratische (eine von den Hieroglyphen abgeleitete Schrift) Traumbuch der Ägypter, das in Stichpunkten über die Bedeutung der häufigsten Traumsymbole Auskunft gibt. Die Traumbotschaften der Geister und Götter enthielten demnach oft Warnungen vor Gefahren, Ratschläge für Verhandlungen oder Aufforderungen zum Opferbringen. Auch im antiken Griechenland und im Römischen Reich glaubte man an die Götterpost in Traumgestalt. Traumorakel, die die Zukunft prophezeiten, gab es außerdem bei den Chinesen, Israeliten, Babyloniern und Assyrern. Freud war also bei weitem nicht der erste, der sich in Traumdeutung versuchte.
Der Klartraum oder Luzidtraum ist ein Traum, in dem sich der Träumer des Traumzustandes bewusst ist und die Inhalte des Traums nach eigenen Wünschen und Vorstellungen steuern kann. Manche Menschen besitzen diese Gabe von Geburt an. Die meisten müssen sie dagegen durch Training, zum Beispiel durch Traumyoga, erwerben. Wissenschaftliche Belege für den Klartraum gibt es allerdings keine eindeutigen, da der Traum an sich nicht beobachtbar ist. Seit der luzide Traum Anfang der 1980er Jahre an der kalifornischen Stanford University von Stephen Laßberge erstmals untersucht wurde, weiß man allerdings, dass es manchen Menschen möglich ist, aus ihren Träumen heraus mit der Außenwelt zu kommunizieren.
Dass ein ausreichender und ausgeglichener Schlaf sowohl für die physische als auch die psychische Gesundheit unabdingbar ist, das ist fast schon eine Binsenweisheit. Wer Wert auf gesunden und erholsamen Schlaf legt, der muss aber weit mehr beachten als nur die richtige Unterlage. Zahlreiche Einflussfaktoren spielen eine Rolle - ein Indikator sind die Träume.