Hallo,
ich, 190/95, plane den Bau meines Wasserbettes (220x180x23 Hardside Mono).
Als Bettkasten möchte ich eine angepasste Variante des Hasena-Modells Rondo-Lisio (Bilder reichlich via Google) von meinem Tischler aus Buche nachbauen lassen. Als Plattenstärke schwebt mir mindestens 30 mm vor. Die exakten Innenmaße des Kastens, passend für den Wasserkern mit Sicherheitswanne, bekäme ich von meinem Bettenstudio. Der Tischler hat Erfahrungen im Bettenbau, allerdings nicht mit Wasserbetten.
Kann man den Kern mit der Sicherheitswanne trotz der runden Ecken problemlos verbauen bzw. welchen Maximalradius sollte ich bei gegebenen Innenmaßen eines rechteckigen Kastens vorgeben?
Die Bodenplatte stelle ich mir als zweigeteilte Multiplexplatte (90x220) vor, vielfach gelagert auf filzgepolsterten Stahlwinkeln bzw. umlaufender Holzleiste und einer Mitteltraverse.
Lässt sich diese Traverse bei den anzunehmenden 1,2 Tonnen Last (Wasser + 2 Personen) ohne Stützfuß realisieren, z.B. durch ein Stahlprofil? Oder besser mehrere leichte Quertraversen? Welche Plattenstärke sollte ich mindestens wählen?
Wäre als Bodenplatte auch eine Verbundplatte (Alu-Hartschaum-Alu) am Stück, ganz ohne Traverse, denkbar? Sicherlich sehr teuer, sofern es die in der Größe überhaupt gibt aber ich möchte den Stützfuß vermeiden und das System flach halten. Also die Platte läge auf einem innen umlaufenden L-Profil aus Stahl, wobei ca. 150 Kg pro Meter Winkelprofil ungesund klingen. Das Mittelbein scheint fast unvermeidlich?
Isolieren möchte ich mit Rollkork, auf der Bodenplatte zwecks Knieschonung eventuell mittels Iso-Matte ähnlich Harmony.
Das Ganze wird nicht billig und demzufolge möchte ich Fehler vermeiden. Über Tips zu meinem Vorhaben würde ich mich deshalb sehr freuen.
Gruß,
Spätzubettgeher
(der seinem Namen alle Ehre macht...)




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