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  • 1 Post By Elias

Thema: Heizung Strom sparen

  1. #1
    armin.p ist offlineNeu-Einsteiger
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    StandardHeizung Strom sparen

    Hallo zusammen,

    Ich bin neu in diesem Forum und absoluter Wasserbett Frischling!

    die Bettbestellung ist auch schon raus und nun warte ich Sensüchtig auf die Lieferung meines Profine Bettes. Ankunft ist für ende November geplant.


    nun mache ich mir natürlich schon meine Gedanken, wie man die laufenden Stromkosten möglichst gering halten kann und habe dazu im WWW mal folgenden bericht gefunden:
    XXXXXX

    Was haltet ihr von diesem Bericht? ist das Wirklich so praktizierbar oder ist das nur Schönrederei?

    Reicht das Wirklich aus, wenn die Heizung nur 6 std pro tag vorm zu bettgehen läuft?

    Die Isolierung der Bodenplatte habe ich schon mit geplant und dafür extra 2 mm Rollkork besorgt den ich dann beim montieren auf die Bodenplatte kleben lasse.

    welche Stromsparmaßnahmen habt ihr umgesetzt?

    über Tipps und Anregungen freue ich mich sehr!

    Gruß Armin
    Geändert von Betten-Nerd (13.11.2015 um 16:54 Uhr) Grund: KEINE AKTIVEN LINKS ! Bitte Forenregeln beachten

  2. #2
    armin.p ist offlineNeu-Einsteiger
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    Standard

    Hallo, hier noch mal der Link hoffentlich ist der jetzt so richtig in aktiv.

    "http://www.reich-mit-plan.de/2009/11/die-kosten-einer-wasserbettheizung-um-bis-zu-87-prozent-reduzieren-teil-1/"

    Gruß Armin

  3. #3
    admin ist offlineAdministrator
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    Standard

    Jeder der in der 6ten Klasse in Physik nicht geschlafen hat, der weis das dies Blödsinn ist!
    Eine bestimmte Menge Wasser hat ein bestimmtes Energievolumen.
    Ein Liter, ein Grad = eine Kalorie = 1,16 Watt/h. Und damit Punkt!
    Geändert von admin (15.11.2015 um 18:08 Uhr)


    Locker kommentiert: Schlafen-Aktuell auf Google+

    NEU!!! Besuchen Sie auch unseren Videochanel: Schlafen-Aktuell auf YouTube


  4. #4
    Elias ist offlineNeu-Einsteiger
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    Hallo,

    ich habe mir diesen Blog durchgelesen und musste oft schmunzeln. Dem Autor fehlt jegliche Verständnis der Wärmelehre. Wie der admin schon angemerkt hat, man benötigt eine bestimmte Menge an Energie um eine bestimmte Menge von einem Stoff auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Dies lässt sich mit keinen Mitteln überlisten. Wie der Wirkungsgrad einer Heizung erhöht werden kann ist mir auch nicht bekannt. Welche Verluste hat denn die Heizung? Höchstens in der Zuleitung (Spannungsabfall --> Erwärmung der Leitung außerhalb des betrachteten Systems), liegt aber im Promille-bereich. Ein anderer Punkt wäre die Steuerung der Heizung mit einer schmalen Hysterese.

    Das Heizen mittels nur einer Heizung für beide Seiten ändert ja nicht den Gesamtenergiebedarf! Die Heizung wird einfach öfter heizen müssen als beim System mit zwei Heizungen. Sonst ändert sich weder an der Oberfläche des Wärmeübergangs noch an den Differenztemperaturen Raum-Bett nichts.

    Die andere Milchmädchenrechnung mit dem 6h Betrieb würde 75 % Energie sparen ist noch mehr haarsträubend. Wenn das Wasserbett auf das Zimmertemperaturniveau abgesunken ist muss in den 6h (wahrscheinlich) dauergeheizt werden. Man kann hier nicht mit 6/24 rechnen. Wenn die Heizung des Wasserbetts ständig am Strom ist, dann heißt es doch nicht, dass diese ständig heizt. Sie hält das eingestellt Temperaturniveau. Und dann sagt der Autor, dass in den 10h ohne Heizbetrieb die Wassermatratze nur 1 K (Kelvin) an Temperatur verliert. Also wenn das stimmt, dann braucht man die Heizung eigentlich gar nicht ausmachen. Das würde also heißen, man hat nur 1 K an Energie verloren die im Wasser gespeichert war. Wie man dann auf dubiose 75% Energieeinsparung kommt ist mir sehr schleierhaft. Ganz im Gegenteil, es lohnt sich erst die Heizung auszumachen, wenn der Wärmeverlust extrem schnell passiert. Nochmal zur Verständnis: Die Heizelemente sind nur dann im Betrieb wenn das eingestellte Temperaturniveau unterschritten wird, Ähnlich wie beim Bügeleisen.

    Warum dieser Autor diesen Blog so spekulativ geschrieben hat verstehe ich nicht. Es lässt sich doch einfach mit einem Energiemessgerät für 10-50 € total einfach ermitteln.

    Betrachten wir hier wo die Verluste des Gesamtsystems liegen. Einmal ist die Größe der Oberfläche der Geheizten Wasserkerne, die Temperaturdifferenz zwischen Raum und der eingestellten Temperatur der Heizung im Wasserbett und der Wärmeübergangskoeffizient dieser Oberfläche entscheidend. Und wenn man diese Beziehung versteht, dann stehen folgende Möglichkeiten zu Verfügung.

    1. Temperaturdifferenz senken. Entweder den Raum aufheizen (was aber natürlich nicht eine optimale Möglichkeit ist) oder die Heizung des Wasserbettes so weit wie möglich absenken (muss jeder für sich entscheiden).

    2. Die Wärmeaustauschoberfläche kann man leider kaum verändern somit besteht diese Möglichkeit nicht.

    3. Wärmeübergangskoeffizient verschlechtern. Hier kann man schon einiges im Vorfeld machen, nämlich für gute Isolation sorgen. Die Bodenplatte kann man beim Kauf des Wasserbettes aussuchen. Und am Tage sollte man das Bett gut abdecken und somit den Wärmeverlust verringern. Hier kann man sich Gedanken über eine gut isolierende Tagesdecke machen.

    Die Heizung über einen Timer laufen zu lassen könnte eventuell auch was bringen, leider habe ich hier keine praktische Erfahrung. Aber sowas lässt sich wie gesagt mittels eines Energiemessers sehr einfach ermitteln. Man kann über eine Woche eine Messung für Dauerheizen machen und dann die nächste Woche mit timer und dann die Werte vergleichen. Rein vom Gefühl her könnte ich es mir vorstellen, dass man mit einer getimten Heizung Strom sparen kann. Da sonst steht das Bett 2/3 des Tages voll geheizt da, obwohl es nicht gebraucht wird.

    P.S.: Ich bin Maschinenbauingenieur und habe Blockheizkraftwerke konstruiert/entwickelt, dort hat man eine Menge mit Wärmeübertragung zu tun. Aber selbst da trifft man Leute, die nicht ganz die Grundlagen der Wärmeübertragung verstehen. Oft musste ich erklären, dass man den Wirkungsgrad eines Wärmeübertrages (z.B. Plattenwärmetauscher) nicht erhöhen kann, da seine Verluste nur an seinem Wärmeverlust an die Umgebung liegen. Die Energie kann ja nicht zwischen A und B einfach im Nirwana landen. Und eine Bessere Isolierung dessen bringt bei einer Oberfläche von nicht mal einem qm in einem Bereich von 400 kW einen Fliegenschiss Die Effektivität eines Wärmeübertragers ist eine ganz andere Schublade und hat mit Effizienz wenig zu tun.
    Geändert von Elias (14.02.2016 um 01:28 Uhr)
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