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Thema: zu warm im Wasserbett

  1. #1
    hautz66 Gast

    Standardzu warm im Wasserbett

    Hallo,
    wir beschäftigen uns mit dem Kauf eines Wasserbettes und hatten vor 2 Wochen die glückliche Gelegenheit, bei Freunden 2 Nächte in deren Wasserbett "Probe-zu-schlafen". Mein Mann war begeistert, aber ich wachte beide Nächte irgendwann auf und hatte das Gefühl zu glühen wor Hitze. Ich war nicht naßgeschwitzt, nur total warm und dadurch dann irre kribbelig. Ich hatte eine dünne Synthetik-Sommerdecke, das Bett war auf 28° eingestellt. Also wohl alles so, wie es sein sollte, oder? Was war trotzdem falsch?
    In einigen Foren habe ich gelesen, daß ein zu kaltes Wasserbett den Körper "animiert", immer nachzuheizen, so daß einem davon dann zu heiß wird. Man soll also lieber die Temp. höher stellen.
    Aber andere schreiben, daß sie im Sommer bei 26° Wassertemperatur eine angenehme Kühlung empfinden.
    Heizt der Körper im Sommer nicht nach? Das ist doch paradox.
    Vielen Dank für Anworten!

  2. #2
    Avatar von Amazone
    Amazone ist offlineModeratorin
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    Standard

    Aaaalso:

    Es ist vollkommen korrekt, dass sich das Schwitzen im Wasserbett auch bei einer zu niedrigen Temperatur einstellt.
    Darüberhinaus darf man auch nicht vergessen, dass die von der Heizung angezeigte Temperatur, nicht immer der tatsächlichen Temperatur entspricht.
    Eine Abweichung von 1,5-3 Grad sind hier möglich.
    LG, Amazone
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    "Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann"


  3. #3
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Standard

    Hallo

    Temperaturempfinden ist eine ganz persönliche und subjektive Geschichte. Man schwitzt bei zu hoher aber auch etwas zu niedriger Temperatur.

    Man sinkt ja im Kern (der Matratze) ein und kommt daher der Heizung die unter dem Kern liegt recht nah. Die Heizung heizt logischerweise auch nachts stoßweise und in aller Regel in den ganz frühen Morgenstunden vermehrt, da man sich dann mehr im Bett bewegt und daher das Wasser öfters nachgeheizt wird. Da man nun der Heizung durch das Einsinken in den Kern näher kommt, empfinden das manche als zu warm. Dem ist aber einfach beizukommen in dem man nachts die WBett-Heizung über eine Schaltzeituhr ausschaltet.

    So mache ich das von Frühjahr bis Herbst immer, jetzt wo es richtig frisch draußen ist, ist nachts meine Heizung im Bett auch wieder an.

    Übrigens, die meisten von unser haben im Sommer eine andere Temperatur als im Winter eingestellt und nutzen meist auch unterschiedliche Decken zu den Jahreszeiten. Also, alles eine ganz pers. Einstellungssache, die sich mit einer oder zwei Nächten im fremden WBett nicht testen lässt.

    Nicht schlimmes also.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

    Harmony Dormiflex "Boxspring", 180x210, Doppelboxsockel, Federkern/Federkern/Hybrid, Nickiauflage
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  4. #4
    hautz66 Gast

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    Hallo Ingrimmsch und Amazone,
    vielen Dank für die schnellen Antworten. Es klingt einerseits ganz einleuchtend, aber andererseits kann ich nicht so recht nachvollziehen, wieso eine zu niedrige Temperatur im Wasserbett mich im Winter so heiß werden lassen könnte, mich andererseits aber im Sommer angenehm kühlen soll, wie viele sagen. Da müßte ich doch dann genauso gegen die Kühle anheizen und dann schwitzen. ?
    Jedenfalls, die Heizung über NAcht auszuschalten halte ich schon für sinnvoll, damit sie nicht nachheizt und damit man den Elektrosmog nicht hat. Ich war die beiden Nächte halt auch so furchtbar kribbelig, so als würde ich total unter Strom stehen. Vielleicht von der Heizung, den fernbedienbaren Zimmerleuchten und dem Radiowecker neben dem Bett unserer Freunde (echt heftig!), vielleicht aber auch von der Hitze.
    Habe jedenfalls etwas Angst, mir ein WB zu kaufen, ob das etwas ist, was man lösen kann, oder ob ich vielleicht nur kein geeigneter Kandidat für Wasserbetten bin. Ich hasse heiße Füße und heiße Hände, in jeglicher Form.
    Jedenfalls vielen Dank soweit!

  5. #5
    Avatar von mischa
    mischa ist offlineAdministrator
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    Das mit dem "kribbelig" könnte auf einen Defekt am Schutzleiter (an der Heizung, dem Kabel oder der Steckdose) hindeuten. DAS ist jedenfalls nicht typisch!

    Und das mit der richtigen Temperatur ist mit ein wenig ausprobieren verbunden, klappt aber eigentlich immer. Fakt ist aber tatsächlich, dass starkes Schwitzen auf eine zu niedrige Wassertemperatur hindeutet: Der Körper kühl nämlich aus und versucht dem mit Erhöhung der Körpertemperatur entgegen zu wirken - Folge: Schwitzen.

    Leider sind die Skalen der Heizungen oft ziemlich ungenau. 28 Grad auf der Skala können also tatsächliche 26 Grad oder auch tatsächliche 30 Grad bedeuten. Beides wäre wahrscheinlich ungemütlich...
    Geändert von mischa (19.12.2007 um 21:48 Uhr)
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  6. #6
    Fire Gast

    Standard

    Wenn wir grade dabei sind: Wie misst man die Temperatur denn am besten? Reicht es einen Thermometer unter die Bettdecke zu legen?

    Ich kriege mein Estrella morgen. Freue mich schon wie ein kleines Kind

  7. #7
    Avatar von mischa
    mischa ist offlineAdministrator
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    Die Messung unter der Bettdecke hilft nicht weiter!

    Ich habe mir ein Thermometer mit "Außenfühler" gekauft und den Temperaturfühler unter die Sicherheitswanne geschoben.
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  8. #8
    Avatar von Ingrimmsch
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    Hallo

    Bei mir genauso.

    Unter der Deck bringt es nix, da sich hier die warme Luft staut und das Wasser kühler sein kann als die Stauluft.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  9. #9
    Avatar von Evelin
    Evelin ist offlineV.I.P.
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    Ist doch völlig egal zu wissen wieviel Grad es im Wasser ist und was an der heizung angezeigt wird. Man muss es eben so hoch oder runter regeln das man nicht schwitzt. Kann mir das gar nicht so schwer vorstellen, oder haben manche Heizungen einen so engen Wärmeradius???
    Wir besitzen ein duales Traumreiter Wasserbett Superior Deluxe mit Isolit und Netbag

  10. #10
    hautz66 Gast

    Standard

    Zitat:
    "Und das mit der richtigen Temperatur ist mit ein wenig ausprobieren verbunden, klappt aber eigentlich immer. Fakt ist aber tatsächlich, dass starkes Schwitzen auf eine zu niedrige Wassertemperatur hindeutet: Der Körper kühl nämlich aus und versucht dem mit Erhöhung der Körpertemperatur entgegen zu wirken - Folge: Schwitzen."

    Ok, das macht irgendwie auch Sinn.
    Aber wieso ist das im Sommer anscheinend anders? Da schreiben doch viele, daß sie das Wasserbett so angenehm kühlt? Heißt das eventuell, bei z.B. 28° wäre es angenehm, bei 27° würde es kühlen und bei 26° ist es zu kalt und man fängt an zu schwitzen? (Hilfe!)
    (Und schwitzen tat ich ja gar nicht. Ich war knochentrocken, aber hatte das Gefühl zu glühen).

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