30 Jahre AKVA Wasserbetten

AKVA: Neues Design und Klang-Wasserbett


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AKVA feiert 30. Jubiläum mit neuen Designs

Wasserbetten-Jubiläumsmodel "AKVA-MIRA"Dreißig Jahre ist es nun her, dass Lars Brunso im Alter von nur zweiundzwanzig Jahren seine Firma Akva Waterbeds A/S gründete. Zum Jubiläum präsentiert er auf der IMM Cologne 2011 das von Per Weiss designte Wasserbett Mira in zwei Variationen - und vergibt einen Preis, der sich sehen lassen kann.


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"Die Mentalität war mir immer wichtig", sagt Lars Brunso nachdenklich angesichts des Jubiläums. "Ein guter Umgang miteinander, mit den Mitarbeitern und Händlern, ein gutes Verhältnis zu den Kunden, gegenseitiger Respekt und Freude an der Arbeit. Das ist die Basis, die man braucht, um gute Qualität liefern zu können."

1976 sah er als Austauschschüler in den USA sein erstes Wasserbett. Zurück in Dänemark absolvierte er eine Lehre in einer Bank, merkte aber schnell, dass sein Interesse für Betten größer war. Er investierte sein "Kleingeld", wie er sagt, bei einem Hersteller in Los Angeles und stieg 1981 in die Bettenbranche ein. "Das Produkt Wasserbett faszinierte mich von Anfang an", erinnert er sich. "Das war für mich nie ein mittelfristiges Karriereelement, sondern eine Lebensaufgabe. Wenn man sich langfristig etablieren will, dann muss man bei jeder Komponente auf Qualität setzen, sowohl bei der Technik als auch beim Design." Es sei ihm sehr wichtig, in Europa zu produzieren, fügt Brunso hinzu, dessen Herstellung nicht wie die vieler Mitbewerber in den Osten abgewandert ist.

AKVA Messestand IMM-Cologne in Köln 2011

Zwei Beispiele dafür finden sich am Messestand: Das von Per Weiss designte Wasserbett "Mira" ist ein Softside-Bett in einem elegant gestalteten, pyramidenartig geneigten Hardsiderahmen, dessen Stoffbezug in zahlreichen Varianten erhältlich ist - von dunkelblau bis zu dezentem beige. Das Bett kommt in klassischer, ansprechender Optik daher, sieht höchst edel aus und bewegt sich selbst in der Klangvariante mit Kopfteil noch im mittleren Preissegment von rund dreitausend Euro. Als derzeit einziger Wasserbetten-Hersteller bietet Akva das Doppelbett sowohl mit Schaumkeil als auch mit einer Thermotrennwand an und hat so das Potential, breite Kundenschichten anzusprechen. Die Lautsprecher unter der Wassermatratze mit unauffällig verbautem Verstärker übertragen Musik und Töne effektvoll zum Körper des Nutzers. Als Wiedergabe-Empfehlung fügt sich das CD-Radio Cubo des Kölner Herstellers Sonoro perfekt auch optisch ein; neben überzeugender Technik kommt das stylische Gerät ein einem angenehmen Old-School-Look daher und lässt durch seine mannigfaltigen Anschlussmöglichkeiten kaum Wünsche offen. "Durch das Echtholzgehäuse bekommt man einen wunderbar klaren Sound", sagt Thomas Wiese und weist außerdem auf die Bluetooth-Technik und die iPod-Kompatibilität hin.

Außerdem verlieh Lars Brunso im Jahr 2011 im Zuge der Messe den ersten Akva Award: der mit 5000 Euro dotierte Preis für "innovative Ideen, Gesundheitsaspekte und / oder hervorragendes Marketing in Bezug auf Wasserbetten" erhielt die sichtlich überraschte und ergriffene Physiotherapeutin Manuela Sonntag, die gegen Ende 2010 in Wuppertal das erste WaveBalance-Studio eröffnet hatte - ein Entspannungs- und Trainingsprogramm, in dessen Mittelpunkt das gemeinsam mit Akva entwickelte Wasserbett BalanceFloater steht. "Ich freue mich sehr. Einmal über die Auszeichnung an sich und auch, weil ich dadurch die Möglichkeit bekomme, WaveBalance weiterzuentwickeln und zu vermarkten", sagt Manuela Sonntag.

Die Präsentation kann sich sehen lassen. Geschäftsführer Lars Brunso blickt im Jubiläumsjahr dementsprechend gut gelaunt in die Zukunft: "Der Markt für Wasserbetten ist sehr stabil und hat ein gesundes Wachstum, bei dem wir mitwachsen können. Ich halte nichts von Wachstumsexplosionen. Ein gleichmäßiges, stabiles Wachstum ist besser für den Markt, die Hersteller und Händler. Es gibt uns die Möglichkeit, uns schrittweise zu entwickeln, neue Maschinen für unsere Fertigung anzuschaffen und neue Mitarbeiter auszubilden. Ich sehe der Zukunft sehr positiv entgegen."

Gerrit Wustmann