"Schlafen hält schlank", resümiert die "Süddeutsche Zeitung" in einem Artikel über den gesunden Schlaf
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In den Medien mehren sich Artikel, die über medizinische Erkenntnisse zum gesunden Schlaf berichten. Die wohltuende Wirkung eines ruhigen, entspannenden 8-Stunden-Schlafs ist wissenschaftlich längst erwiesen. Weil aber heutzutage scheinbar alles erst einmal zum Trend ausgerufen werden muss, um wirklich anerkannt zu werden, dringt jetzt aus den USA eine schöne Kunde zu uns: "Sleep ist the new sex", schreibt Wirtschaftsmagazin Forbes anlässlich einer Studie über Schlafzimmer-Gewohnheiten der US-Bürger.
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Und Dr. William C. Dement, Direktor des "Sleep Disorders Clinic and Research Center" an der Stanford Universität, erklärt in der "New York Times", dass 90 Prozent der Gesundheit von einem guten Schlaf abhingen. 8,5 Stunden tägliche Nachtruhe seien optimal, erklären US-Experten unisono.
Die Süddeutsche Zeitung nahm die Äußerungen zum Anlass, um in ihrer Wochenendausgabe vom 22./23. April 2006 über Schlaflabors und Schlafmediziner in Deutschland zu berichten. Die Schlossklinik Pröbsting liegt bei Borken im Münsterland, eine private Schlafklinik. Der Schlafmediziner Prof. Jürgen Zulley hat den Bestseller "Mein Buch vom guten Schlaf" geschrieben. Die „SZ“ fasst die Erkenntnisse aus der Schlafzimmer-Forschung zusammen: „Wer nicht genug schläft, altert schneller, das ergab 1999 eine Untersuchung an der Universität Chicago bei Versuchen mit jungen Männern. (...) Beim Schlafen ruht der Körper nicht, er verarbeitet schädliche Umwelteinflüsse, erneuert die Zellen und füllt unsere Energiespeicher wieder auf. (...) Im Schlaf produziert der Körper das Hormon Leptin, das ein natürliches Sättigungsgefühl vermittelt und unser Hungergefühl über den Tag regelt. Schlafen hält also schlank“ resümiert die „Süddeutsche“ und setzt noch eins drauf: „Nicht schlafen kann dick machen.“