3 Monate AKVA; Erfahrungsbericht
Im September haben wir (er: 70 kg, 175 cm; sie: 55 kg, 151 cm) unser AKVA-Wasserbett erhalten.
Softside mit Splitrahmen
Dual 200x220
F3 und F4 Beruhigung
Auflage Limbo, mittich teilbar
Topliner
2 x Carbonheizung
1 Spannbettlaken
Entlüftungspumpe
Lieferung und Aufbau
2000,- EUR
Das Bett haben wir in einen schon vorhandenen Bettenrahmen eingebaut.
Ich hatte vor der Bestellung schon viel in diesem Forum gelesen und einige wertvolle Tips gefunden und erhalten.
Vielen Dank nochmals an dieser Stelle.
Der Aufbau ging recht flott voran. Nach der Befüllung sollte ich probeliegen. "Ist schön soft eingestellt" hat der Fachmann gesagt. Da ich keine Erfahrung hatte, haben wir es so belasssen.
Nach dem der Fachmann weg war, habe ich mich selber in Ruhe mit dem Wasserstand beschäftigt.
- Wasserstand bis zum Rand des Rahmens.
- Beim "Sitztest" nur leicht den Boden berührt
fazit: es war viel zu viel Wasser eingefüllt.
In der AKVA-Bedienungsanleitung habe ich folgenden Hinweis gefunden:
"Wasserbett bis zur Oberkannte des Rahmens befüllen und dann ca. 1/3 des Körpergewichts wieder ablassen".
Bei mir wären das: 1/3 von 70 kg = 23,3 Lieter
Ich habe erst mal 18 Liter abgelassen (noch ein bischen Reserve gelassen wegen der Entlüftung).
Wasserstand neu: ca. 1,5 cm unterhalb des Bettenrahmens
Mit dem Po berühre ich jetzt beim aufrechten Sitzen und ausgestreckten Beinen gut den Boden.
Alle Angaben zum Einstellen des Wassermenge sind nur Richtwerte und keine exakten Rechenformeln. Aber sie helfen bei der Einstellung der richtigen Wassermenge weiter.
Nach 3 Tagen habe ich erneut entlüftet. Jetzt ca. 1 x im Monat. Mal sehen, ob es seltener wird.
Topliner:
Der Topline soll den Wasserkern vor Schweiß und Hautschuppen schützen. Funktioniert auch. Ich soll ca. alle 3 Monate die Wasserkerne reinigen und mit einem Schutzmittel einreiben. Es befanden sich nur geringe Ablagerungen auf den Wasserkernen.
Der Topliner "knart" etwas beim Hinlegen und Aufstehen am Softsiderahmen, aber beim Liegen hört man ihn nicht.
Trennkeil (befindet sich zwischen den Wasserkernen):
Beim Probeliegen habe ich den Schaumstofftrennkeil nicht stark gespürt. Jedoch nachdem ich das Wasser abgelassen habe, spürte man den Trennkeil beim Diagonalliegen schon recht stark.
Deshalb habe ich nachträglich den Schaumstofftrennkeil gegen einen Luftkeil von AKVA ausgewechselt.
Kosten: 46 EUR.
Das Auswechseln war schon etwas anstrengend, denn das auf der Auslaufschutzwanne aufgeklebte Klettband musste noch entfernt werden.
Den Luftkeil habe ich anfangs stramm aufgeblasen, damit man ihn besser zwischen die Wasserkerne schieben kann. Die AKVA-Wasserkerne sind an den Berührungsflächen konisch geschnitten, damit der Trennkeil dazwischen passt. Anschließend habe ich so viel Luft rausgelassen, bis man ihn nur noch sehr wenig bemerkt hat.
Echt eine Bereicherung.
Nach meinen Informationen kann man sich gleich bei der Bestellung für einen Lufttrennkeil entscheiden, sollte man auch machen. Doch bei meiner Beratung hat keiner mich darauf aufmerksam gemacht. Im nachhinein ist man immer klüger.
Man kann den Luftkeil auch mit Wasser befüllen. Einfüllmarkierung und eine Wasserreinigungstablette ist vorhanden. Die Bewegungsdämpfung zwischen den Wasserkernen soll besser sein, aber die Isolierdämpfung wiederum schlechter.
Stromkosten:
Ich habe im Monat November die Stromkosten für das Wasserbett ermittelt.
Durchschnittlich 1,8 KWh pro Tag.
Die Wassertemperatur habe ich auf 28,5 Grad eingestellt (gemessen mit einem Digitalmessfühler auf dem Wasserkern). Wenn es kälter wird, werden die Stromkosten noch etwas ansteigen, dafür werden sie im Sommer wieder niedriger.
Ich lüfte morgens 1 Stunde und decke danach das Bett mit der Zudecke wieder ab.
Ansonsten sind wir mit unserem Wasserbett sehr zufrieden.
Wenn ihr noch Fragen habt, beantworte ich sie gerne.
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Gruß von Wasserfloh
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