Softside / Hardside / nutzbare Breite
 29.01.2009, 19:12
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Neu-Einsteiger
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Softside / Hardside / nutzbare Breite
Hallo zusammen,
wir - meine Frau 70 kg / 173 cm und ich 86 kg / 185 cm - schlafen seit ca. 10 Jahren auf Duo-Softside-Matrazen 180 x 200cm der Fa. Kingstrup eingebaut in ein stabiles Buche-Bettgestell. In den nächsten Wochen möchten wir neue WB-Matrazen bestellen, aber nicht wieder den gleichen Fehler machen, wie beim Erstkauf. Damals hatte man uns im Fachgeschäft nicht darüber aufgeklärt, das 2m Bettlänge bei einer Körpergröße von 185cm nicht ausreichen.
Unser Bettgestell werden wir auf auf 220cm verlängern lassen. An der Breite lässt sich leider nichts ändern. Somit kommt ja eigentlich nur 1 Duo-Wassermatraze mit 180 x 220cm in Frage.
Da der Softrahmen auf jeder Seite ca. 8 cm wegnimmt, bleiben für jeden ca. 84 cm Liegebreite. Das ist etwas wenig.
Die eigentliche Frage ist, wie können wir die nutzbare Breite vergrössern, ohne den Bettrahmen zu verbreitern.
Im Fachhandel hat man uns die folgenden Möglichkeiten vorgeschlagen...
Variante1: Duo-Softside 180x220cm mit speziellem Softrahmen. Erklärung des Verkäufers: Die oberen ca. 5cm des Schaumstoffrahmens bestehen aus einem sehr weichen Schaumstoff, der immer wieder seine ursprüngliche Form annimmt. Somit soll der Schaumstoffrand kaum spürbar sein. Damit hätte man die volle Breite von 90 cm zur Verfügung - Leider konnten wir diese Variante noch nicht probeliegen.
Hat jemand Erfahrung mit diesem "Soft-Soft-Rahmen"? Ist es tatsächlich so, dass der Rand kaum spürbar ist?
Variante2: Ein Duo-Softside 200x220cm mit Standard-Softrahmen. Von den seitlichen Rahmenteilen werden in Längstrichtung ca. 6-7 cm abgeschnitten. Somit ist der Schaumstoffrahmen oben nur noch ca. 1 cm breit. Das würde dann eine Liegebreite von ca. 89 cm ergeben. Die Sicherheitswanne wäre 180 x 220cm. Der Softrahmen an Kopf- und Fussende müsste gekürzt werden. Die gesamte Matrazenbreite würde dann aber bei 93 bis 94 cm liegen. Da das Bett ( eine Seite ) aber nur 90cm breit ist, befürchten wir, dass der Wassersack auf der Unterseite Falten schlägt. Wäre so eine Lösung machbar oder ist hier zu befürchten, dass das Material Schaden nimmt.
Varinate3: Ein Duo-Hardside 180x220cm. Wie gesagt, unser Bettgestell ist recht stabil. Die seitlichen Wangen sind ca. 16 cm hoch und mit der Podestplatte verschraubt. Die Matraze würde seitlich und am Fussende ca. 5 cm herausragen. Damit hätten wir die gesamte Bettbreite ausgenutzt. Leider haben wir ein "Hardside" bisher in keiner Ausstellung probeliegen können. Warum werden "Hardsider" kaum noch verkauft. Wo liegen hier die Nachteile?
Eben habe ich bei Euch im Forum vom Nullzargensysten gelesen. Soweit ich weis, gibt's diese schmalen Softrahmen nur für das Kopf- und Fussende. Gibt es Hersteller, die die Nullzarge auch für die Längstseite anbieten. Das wäre dann sicher die Lösung unseres Problem. In diesem Fall würde eine Bettverlängerung auf 210 cm sicher auch ausreichen, oder?
Gibts es weitere Alternativen, an die wir bisher nicht gedacht haben? Gibt es Nachteile der 3 Varianten, die wir noch nicht bedacht haben? - Es wäre nett, wenn Ihr uns ein wenig Hilfestellung geben könntet.
Viele Grüße
Quacks
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Dual-Softside 180 x 200 von Kingstrup seit ca. 1999
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 29.01.2009, 19:42
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V.I.P.
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Hallo und Willkommen,
je nach Softsiderahmen kommen sogar 10 cm je Seite weg, also nur noch 80 cm je Seite Liegefläche.
Bei Variante 1 hab ich Bedenken, daß das bequem sein soll. Es geht ja nicht nur um die Liegefläche, wo man draufliegt, sondern man braucht den kompletten Wasserkern um korrekt einsinken zu können. Egal wie breit der Rahmen ist, wenn man teilweise auf dem Rahmen liegt, geht ja der Sinn des WB verloren.
Variante 2 ich weiß nicht - abschnippeln und das soll dann alles halten? Keine Ahnung und auch gleiches Problem wie oben. Wie wollen die eigentlich abschneiden? Der Rahmen ist ja konisch geschnitten an der Seite, dann glatt runter säbeln  Also erst so \_____/ und dann so |_____| oder wie muß ich mir das vorstellen?
Variante 3 ein Hardside liegt sich sehr gut, der Kern bleibt ja gleich. Es geht ja nur um das Ein- und Aussteigen aus dem Bett, weil man eben auf den Rahmen der Holzumrandung kommt und nicht auf den weichen Softsiderand.
Hmm, schwierige Sache, ich würde entweder ein Hardsider nehmen, falls der Rahmen dafür ausgelegt ist, den Bettrahmen auch verbreitern lassen oder nur ein Softside in groß ohne Bettrahmen nehmen. Vielleicht haben die Fachleute hier noch ne Idee.
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Liebe Grüße
Ancat
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Unsere Häupter ruhen auf einem
Silva Agio Exclusiv
200 x 220 Softside Dual, re F4+LS/li F7+LS, Carbon Heater, Topliner, Thermotrennkeil, doppelte Isolierung, Kaschmirauflage, extrahoher Schubladensockel in ahorn/silber
von Wasserbetten Kainz aus Buchloe
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 29.01.2009, 20:13
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Erfahrener Wasserbettenschläfer
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Hallo Quacks
ich als Hardsider empfehle dir natürlich die 3. Variante weil du die volle Fläche hast zum liegen
welche Marken vertreibt dein Händler ?
ich weis das die Firma AKVA für deine Höhe des Bettrahmens eine Lösung in Verbindung mit der Hardside Matratze hat da ich selber draufgelegen bin..
es ist eine spezielle Spannumrandung die unter dem Bett durgeführt wird in der die Sicherheitswanne integriert ist und die Auflage mittels Reisverschluß rundum befestigt wird...puh hab ich das kompliziert geschrieben aber ich kanns nicht besser beschreiben
auf jedenfall kann die Hardside-Matratze dadurch ca 7 cm höher sein als der Bettrahmen so wie es bei dir der Fall wäre
vieleicht hilft dir das bei deiner Entscheidung
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Gruß
mischee
Hardside-schläfer seit Dez.2001
AKVA Hardside Uno F4 200*200 seit 04.02.2009
schlafen Himmlisch und ohne Luftprobleme
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 30.01.2009, 12:45
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Neu-Einsteiger
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Registriert seit: 30.10.2007
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Hallo Ancat,
hallo mischee,
erstmal danke für die prompte Reaktion.
Nochmal zur Variante 2: Der Schaumrahmen wird an der geraden Seite abgeschnitten. Sieht dann hinterher so aus wie eine "Nullzarge". Die schräge Seite bleibt wie sie ist. Der Vorteil gegenüber einem Hardside wäre a. Da ein schmaler Rahmen von ca. 1 cm erhalten bleibt, wird die Matraze seitlich gestützt und kann über den Bettrahmen rausstehen. b. durch die Erhöhung der Matraze über dem Bettrahmen ist der Ein- und Ausstieg sicher angenehmer. Nachteil ist meiner Meinung, dass die Matraze samt Rahmen dann immer noch ca. 94 cm Breite benötigt um faltenfrei liegen zu können, aber die Bettbreite nur 90 cm beträgt.
Auf einen Hersteller haben wir uns noch nicht eingeschossen. Bisher haben wir in Waterbed-Discount in Hannover und in einem Studio in Braunschweig probegelegen. Ansonsten haben wir uns bisher nur im Internet informiert. Morgen werden wir nochmal 2 Studios besuchen.
Zur Zeit tendieren wir zum Hardside. Hier habe ich aber noch etwas Bedenken wegen dem Ein- und Ausstieg. Da die Seitenteile von unserem Bett nur ca. 16 cm hoch sind, müssten wir die von Dir mischee beschriebene Lösung wählen. Wenn ich dann noch ca. 2 cm Wärmedämmung (Styrodur-Platten ?) drunter lege, würde die Matraze ca. 6 - 7 cm rausstehen. Sollte also funktionieren.
@mischee Wir schlafen ja auch noch auf unseren alten Kingstrup-Matrazen. Irgendwie habe ich das Gefühl, das sich mittlerweile die Beruhigungsfliese aufgelöst haben. An keiner Stelle der Matrazen ist eine Flies zu spüren. Früher konnte man das Flies spüren, wenn man die Matraze mit der Hande bis auf den Boden gedrückt hat. Auch sind beim Entlüften keine Styroporkügelchen mehr zu sehen. Hast Du mit deiner Kingstrup ähnliche Erfahrungen gemacht?
Bin gespannt auf unsere Erfahrungen in den WB-Studios. Werde berichten.
Viele Grüße
Quacks
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Dual-Softside 180 x 200 von Kingstrup seit ca. 1999
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 30.01.2009, 12:57
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Erfahrener Wasserbettenschläfer
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Registriert seit: 18.12.2008
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also meine Kingstrup Matratzen sind noch einwandfrei in Schuß auch die Fliese soweit man das Optisch beurteilen kann
diese komischen Kügelchen tja hab ich eigentlich nicht mehr gesehen keine Ahnung für was die waren oder sind
gehe mal bei AKVA auf die HP. und bei Händler suchen gibst du deine Postleitzahl ein
dann siehst du wo der nächste Händler ist
ob es noch andere Händler gibt die diese Hardside-variante anbiten weis ich nicht...
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Gruß
mischee
Hardside-schläfer seit Dez.2001
AKVA Hardside Uno F4 200*200 seit 04.02.2009
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 02.02.2009, 12:29
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Moderator
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Registriert seit: 04.12.2005
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Ich denke, es hat seinen Grund, dass die wenigsten Hersteller schmale Schaumstoffränder an den Ausstiegsseiten anbieten. Die Stabilität wäre sicher kaum gegeben. Ein Harside hat neben dem bescherlichen Ausstieg auch den Nachteil, dass es schwieriger zu beziehen ist und (wenn nicht seitlich besonders isoliert) mehr Strom verbraucht.
Mein Favorit ist daher die Lösung mit den oben weicheren Schäumen wie beim WBD Elegance. Dann sollte das für Eure Größen-/Gewichtsklasse gut funktionieren. Direkt zum Liegen ist das wohl nicht gedacht, aber wenn man mal auf den Rand kommt, dann ist das sicher angenehmer als bei einem harten Schaumstoff.
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Mein Schlafzimmertümpel: Waterbed Discount Elegance, 200x220, 80%, Dual, Schubladensockel, gekauft 2006
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 02.02.2009, 21:03
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Moderatorin
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Zitat:
Zitat von Lufij
...dass es schwieriger zu beziehen ist ...
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Sorry Lufij, aber das kann ich nicht bestätigen.
Mit der richtigen Technik ist das Beziehen (übrigens ebenso, wie das Aufstehen  ) in meinen Augen ganz und garnicht schwieriger.
Ich persönlich empfinde es sogar als noch angenehmer, als beim Softside.
Aber gut, das ist nur meine persönliche Meinung.
Allerings hast du mit dem Wärmeverlust recht. Dem ist aber, wie du schon erwähnt hast, mit Zusatzisolation leicht entgegenzuwirken.
Oder mal ganz anderes gefragt:
Worauf habt ihr euch denn wohler gefühlt?
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LG, Amazone
Ein Hardside, Dual, 200x220, freeflow und ein Softside, Mono, 180x220, mittelberuhigt
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 06.02.2009, 14:40
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Neu-Einsteiger
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Hallo,
wie geplant haben wir letzten Samstag 4 WB-Studios besucht, um weitere Informationen über Hardsider oder die Nullzargen-Systeme zu bekommen.
Die Zeit für den Besuch in 2 Studios hätten wir besser nutzen können. Das waren Flops.
Die Verkäufer in den anderen beiden Studios waren sehr bemüht und konnten uns einige Infos geben. Hatten aber letztendlich auch keine Lösung, um die Bettbreite von 180cm optimal zu nutzen.
Fazit:
Ein Nullzargensystem (bei einigen Herstellern auch "XL" genannt), bei dem auch die für die Einstiegsseiten eine schmaler Softsiderahmen geliefert wird, wäre bei Akva als Sonderanfertigung bestellbar. Ist aber mit über 3.000,- Eur nur für Wasserkerne, Softsiderahmen, Sicherheitswanne und Bezug einfach zu teuer.
Vom Einbau einer Hardsidematraze in einen stabilen Bettrahmen mit nur 16 cm Seitenhöhe hat man uns dringend abgeraten. Die von Akva an den senkrechten Seiten verstärkte Sicherheitswanne konnten wir uns vor Ort ansehen. Der Chef des Studios ist aber der Meinung, dass die Seiten der Sicherheitswanne durch das "drüberrutschen" beim Ein- und Ausstieg nach wenigen Monaten hinüber wären.
Die von WB-Discount (und anderen Herstellern) angebotene Lösung mit dem "Soft-Soft-Rahmen" haben wir uns angesehen. Wenn die Sicherheitswanne und der Bezug drüber ist, kann man kaum einen Unterschied zum normalen Softsiderahmen fühlen. Bringt also auch keine "gefühlte" Verbreiterung der Nettoliegefläche.
Somit werden wir wohl, wie viele andere WB-Schläfer auch, ein 180x220cm bestellen. Da hier im Forum ja oft die Aussage "so gross, wie möglich" zu finden ist, macht es ja vielleicht Sinn die 23 cm hohen Wasserkerne zu nehmen. Kann jemand aus Erfahrung berichten, ob die 3 cm mehr ein besseres WB-Feeling bringen?
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Dual-Softside 180 x 200 von Kingstrup seit ca. 1999
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 06.02.2009, 16:20
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Erfahrener Wasserbettenschläfer
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ich weiß, frevelhaft, aber warum haltet ihr so an eurem alten bettgestellt fest?
ohne dieses könntet ihr einen 200x240 (oder größer) softsider kaufen 
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 06.02.2009, 16:39
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Neu-Einsteiger
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Das ist eine berechtigte Frage.
Das (teure) Schlafzimmer haben wir vor 1,5 Jahren komplett neu gekauft. Da wir ein 2m breites Bettgestell nur schlecht stellen können, haben wir 1,8m genommen. 2,2 m Länge wäre eine teure Sonderanfertigung gewesen. Aber die Verlängerung ist ja auch nicht das Problem.
Im Nachhinein betrachtet, wäre es wohl besser gewesen "schlecht zu stellen" (bedeutet: sehr kleiner Wandabstand auf der einen Seite, direkt an der Tür auf der anderen Seite), aber gebraucht zu verkaufen und neu kaufen wäre ein zu großer Verlust.
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