Hallo liebe Wasserbettengemeinde
Nun wird es doch - nach meiner ersten PM hier im Forum - Zeit für meinen ersten Forumsbeitrag, weil ich mir vorstellen kann, dass das Thema auch für andere User interessant wird.
Ich lese hier seit einiger Zeit interessiert und bin seit gestern im Forum angemeldet. Grund - wen wunderts - wir wollen uns ein Wasserbett zulegen und natürlich vorher informieren.
Meine Frau und ich - 180//70kg, 195//105kg tendieren zur Zeit stark zum Suma-Flex der Grösse 200x220, deshalb habe ich auch schon mountainman84 eine PM mit Fragen geschickt, weil er genau dieses Bett hat. Wenn er mag, kann er ja vielleicht seine Antwort hier nochmal posten.
Nun zu unserem Problem: Wir schlafen im OG eines Gasbeton-Fertighauses aus den 60ern, das ursprünglich nie für ein OG vorgesehen war. Mit viel Statik-Berechnung und "Tricks" haben wir es geschafft, ein Stockwerk "draufzupflanzen". Die Decke bzw jetzt der Fussboden des OG waren aber nie ausgelegt für irgendwelche Verkehrslast, also wurden im kompletten Bereich über die Aussen- und tragenden Mauern Holzbalken im Format 10x16 mit 2cm Abstand zum Boden ver- und mit Spanplatten belegt. Auf diesen liegt jetzt Fertigparkett.
Dank dieser Konstruktion ist der Bereich nutzbar, allerdings federt der Boden schon beim darübergehen DEUTLICH. Den Statiker haben wir wegen WB nochmal gefragt, er würde mit ach- und wehe sein ok geben, wenn das Gewicht des Bettes (incl. Schläfern, Haustieren, Milben, Laken und was sich sonst noch im Bett rumtreiben mag) 800 kg nicht übersteigt.
Unser Bett wollten wir behalten. Es ist ein Eigenbau aus 3,6cm massivem Buchenholz. Eigentlich ein "Kasten" 2x2m, mit 13cm Umrandung und 35cm Kopfbrett aus dem gleichen Material. Innen in der Mitte ist längs eingeschraubt (immer das gleiche Matreial) ein 35cm hohes Brett mit angeschraubter 4x4cm Leiste und rundum weitere dieser Leisten zur Auflage der Lattenroste. Wenn ich eine Überschlagsrechnung mache und das Gewicht des Buchenholzes +- mit Wasser gleichsetze, komme ich auf ein Bettgewicht von ca 200kg
Das Kopfbrett wollte ich nun ausschneiden und das darunterliegende Brett auf 35cm verkürzen, um das Wasserbett einbauen zu können. Das alte Bett soll dabei tragende Funktion haben, habe da bei dem Material keinerlei Bedenken.
Wer mitgerechnet hat kommt nun mit Bett + Schläfern + x auf ca 400kg - OHNE Wasser.
Unser örtlicher WB-Man - seines Zeichens Tasso-Händler -, sehr nett und anscheinend auch sehr kompetent, meinte, die Wasserkerne würden zusammen +-700kg wiegen, darunter ginge nichts (vernünftiges), evtl ein Luftbett o.ä. was für uns nicht in Frage kommt, alleine weil meine Frau die Wärme des Wasserbetts will.
Nachdem wir aber bei ihm natürlich im Bett gelegen haben und spontan begeistert waren, wollen wir uns nicht damit abfinden, dass uns das verweigert bleiben soll ==> Google.
Dabei stösst man auf jede Menge Ebay, verschiedenste Händler/Hersteller und (zum Glück) ziemlich schnell auch auf diese Seite hier. Man liest von Wasserbetten, wohlfühlen, "Leichtbetten" (*ups, Ohren- bzw Augen spitz, kommt hier unsere Lösung??) und schaut sich halt mal um und liest sich schlau.
Suma Flex, das klingt toll. Beruhigung verstellbar, kein Ärger mit Vliesen, klasse Sache. Ergo: Anruf bei Suma "Was wiegt denn so ein Ding?".
Nach etwas gequältem hin- und her bekomme ich vom netten Herrn am Telefon die Aussage "120kg/m²" bzw "ca 200l/Wasserkern".
Juhu, alle unsre Probleme gelöst, her mit dem Bett.
Äh...
Ja?
Moment...
Das Suma-Flex soll ein vowertiges Wasserbett sein, nix "leicht".
Und "Herr Tasso", der (nichts für ungut) einen kompetenteren Eindruck machte als der Herr am Telefon und uns auch nichts aufschwatzen wollte (ergo vertrauenswürdig), hat gesagt, unter 700kg geht nichts? Wie verträgt sich das?
Idee: Wir haben hier doch Beiträge von einem mountainman gelesen, der EXAKT "unser" Bett zu hause stehen hat. Na, wenn DER nicht weiss wieviel Wasser da reinkommt, wer dann?
Also PM geschrieben und sehr schnell + freundlich auch Antwort bekommen, die er hoffentlich jetzt hier im Thread nochmal anhängt.
Im Moment ist meine letzte Idee (nein, im Keller schlafen kommt nicht in Frage, haben wir ausgiebig diskutiert) zu unserem Dilemma:
Ich baue mit Hilfe von Leimbindern ein Podest ins Schlafzimmer, was von Aussenwand bis zur tragenden Mauer geht, ausreichend massiv ist damit da nix nennenswert verbiegt unter mittlerweile >1t Last und stelle darauf unser Bett.
SOOO, jetzt habe ich doch einen riesen Roman geschrieben, mountainman muss seine Antwort nochmal editieren, weil hier viele Infos stehen, die er nicht hatte bei seiner PM-Antwort und ich hoffe auf weitere gute Vorschläge (und sei´s nur "machs BLOß nicht") aus der WB-Gemeinschaft
Gruss + danke für die Geduld beim lesen,
Uli
PS: Sollte ich aus Unwissenheit ins falsche Forum gepostet haben: Mod bitte verschieben... und falls "Romane" hier unerwünscht sind bitte löschen und PM, dann kürze ich das Ganze auf die Fakten ein.








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