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Thema: WB im Altbau wirklich unbedenklich???

  1. #1
    Püppi Gast

    StandardWB im Altbau wirklich unbedenklich???

    Ich brauch mal eure Hife! Ich möchte gerne wieder ein Wasserbett haben wohne in einem Einzelhaus (Obergeschoss) mit Holzfußboden. Ich habe mich seit Wochen durch div. Foren und Seiten von WB Anbietern gelesen überall steht das es keine Probleme bezüglich Gewicht oder der Statik gibt. Aber heute habe ich auf einer Seite dann das hier gefunden:
    Nachteile:
    - möglicherweise Probleme mit der Statik bei Altbauten, vor Kauf Statiker kontaktieren!
    Über den Fußboden habe ich mir die ganze Zeit Gedanken gemacht! Weil dieses Haus doch recht alt ist und der Fußboden quitscht und knarrt. Jetzt bin ich total verunsichert! Ich möchte ungern mit samt meinem Bett im Schlafzimmer meines Vermieters landen.

  2. #2
    Avatar von mischa
    mischa ist offlineAdministrator
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    Schwarzdeutschland (Bayern-Süd)
    Beiträge
    5.437

    Standard

    Von so einem "Durchbruch" hat man noch nie gehört, Du wärst der erste Fall.

    Weil sich das Gewicht beim Wasserbett auf eine recht große Fläche verteilt, ist das normalerweise völlig unproblematisch.

    Aber niemand, nicht hier und nicht woanders, wird dafür die Haftung übernehmen wollen. Die Entscheidung musst Du also selber treffen!
    Fragen bitte im Forum stellen, nicht per PN!
    Bin nur selten im Forum, Ihr erreicht mich im Blog.

    Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)

  3. #3
    Püppi Gast

    Standard

    Ich suche keinen den ich dafür haftbar machen kann! Die Frage war eher in die Richtung Warum ist so ein Fall nicht bekannt? Weil Bewohner von Altbauten wirklich die Statik prüfen lassen oder keine Wasserbetten haben? Zu was bin ich verplichtet? Kann mir in die Richtung jemand Antworten geben!?

  4. #4
    Vrena Gast

    Standard

    Hallo Püppi,

    ich weiß von Freunden, die auch in einem alten Haus wohnen, dass die sich nach Beratung mit ihrem Statiker gegen ein Wasserbett entschieden haben. Das Haus muss so um 1900 gebaut worden sein, vielleicht etwas später.
    Ich würde an deiner Stelle mal in Erfahrung bringen, wie alt das Haus ist.
    Vielleicht kann dir dein Vermieter auch was zur Statik sagen.
    Auch wenn ich mich selber damit nicht auskenne und das hier ein Wasserbettenforum ist, kann ich sagen, dass unsere Freunde auch mit ihrem Luftbett sehr zufrieden sind - ist dann vielleicht die Alternative.

    Grüße
    Verena

  5. #5
    Lufij ist offlineModerator
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    1.295

    Standard

    Ein Wasserbett belastet den Boden mit ca. 180kg pro Quadratmeter. Wenn das ein Problem darstellen würde, müsste Reiner Calmund vor dem Betreten eines Hauses auch immer einen Statiker vorschicken.

    Ich würde keine Haus bewohnen, wo schon ein Wasserbett die Statik gefährden würde. Im Übrigen würde dann auch ein Bücherregal eine Gefahr darstellen.

    Im Zweifelsfall wird ein Statiker lieber nein als ja sagen - schliesslich ändert das nichts an der Höhe seines Honorars.
    Geändert von Lufij (16.03.2007 um 14:55 Uhr)

  6. #6
    Vrena Gast

    Standard

    @Lufij: Es gibt tatsächlich den Fall, dass der Statiker abrät und man muss es ja nicht unbedingt riskieren. Im Falle unserer Freunde war dieser mit ziemlicher Sicherheit wirklich seriös, da die auf dem Land wohnen, wo Jeder Jeden kennt. Ich weiß nicht mal, ob es da überhaupt ein "Honorar" gab.
    Vielleicht macht man sich bei einem WBett einfach mehr Gedanken drüber als sonst, weil viel drüber gesprochen wird und man ja weiß, dass es sehr schwer ist.

    Ich würde mir im Fall von Püppi auch Gedanken machen, denn lieber einmal zuviel gedacht als einmal zu wenig und im Wohnzimmer des Vermieters aufgewacht.

    Grüße
    Verena
    Geändert von Vrena (16.03.2007 um 15:07 Uhr)

  7. #7
    Avatar von Amazone
    Amazone ist offlineModeratorin
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    Hallo Pueppi!
    Meine Schwester lebt in einem sehr alten Haus (steht sogar unter Denkmalschutz und ist noch mit Stroh und Lehm "zementiert"). Laut Statiker haette es keine Probleme gegeben. Zwar hat sie trotzdem noch kein WB, da die Boeden einfach elends uneben/schief & krumm sind, von der Tragkraft waere dies aber in Ordnung. Wie schon von anderen geschrieben, verteilt sich das Gewicht des WBs auf weit mehr als die ueblichen 4 Druckpunkte (Beine) eines normalen Betts. Da du aber anscheinend zur Miete wohnst, verstehe ich, warum du dir Sorgen machst. Drum halt ich's in deinem Fall mit dem Leitspruch: Better safe, than sorry!

    P.S.: Keine Bange wegen des Bodens, das der quatzt muss noch garnichts heissen...
    Geändert von Amazone (16.03.2007 um 15:27 Uhr)
    LG, Amazone
    Ein Hardside, Dual, 200x220, geliert und ein Softside, Mono, 180x220, mittelberuhigt

    "Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann"


  8. #8
    Avatar von mischa
    mischa ist offlineAdministrator
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    5.437

    Standard

    Die Aussage von Lufij trifft den Nagel wieder mal auf den Kopf, genauso sehe ich das auch!

    Bei Neubauten etwa ab den 60er-Jahren wird die Nennbelastbarkeit nach den üblichen Normen mindestens 250 kg/qm betragen, tatsächlich muss die Decke aber mehr das doppelte aushalten können. Diese Aussage stammt von einem mit mir befreundeten Bauingenieur.

    Bei Altbauten gab es aber eben diese Norm nicht, trotzdem sind die oft stabiler als das Zeugs, das heute mal schnell auf billig hingeklotzt wird.

    Wozu Du verpflichtet bist? Zunächst zu nichts, wenn der Mietvertrag nichts anderes regelt. Wenn aber Schäden entstehen, wird Dich der Vermieter haftbar machen. Das Problem ist: Wenn plötzlich irgendwo ein Riss im Mauerwerk entsteht, kommt das vom Alter des Hauses, oder vom Wasserbett? Da sind Meinungsverschiedenheiten ein Stück weit vorprogrammiert... Und weil das so ist, wird ein Statiker höchstwahrscheinlich abraten, sonst hat der nämlich das Problem am Hals!
    Geändert von mischa (16.03.2007 um 16:05 Uhr)
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  9. #9
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Hallo

    Ich wohne seit 3 Jahren in einem Haus von anno 1900, welches mehrfach umgebaut wurde und das offensichtlich in der Regel auf die billigste Weise. Bis Herbst 06 haben wir unterm Dach gewohnt, das war früher der Dachboden. Holzbalken, darüber Holzdielen, die dann irgendwann mit Folie abgedeckt und mit Estrich dicht gemacht wurden. Da knarrt auch immer wieder alles. Das Wasserbett stand gut. In der Wohnung drunter, wo wir jetzt wohnen, stand auch schon ein WBett... no Problemo und unser Vermieter im EG hat nen Hardsider stehen... drittes WBett im Altbau. Unter seinem Bett ist der Keller (so nen richtig alter) dessen Decke die alten Holzbalken zeigt wo sein Bettchen drauf steht. Jedem Statiker würde das wohl die Tränen in die Augen treiben, aber da biegt und wackelt nix. Daaaamals haben die halt lieber den dicksten Eichenbalken genommen den man so im Wald finden konnte und die halten dann

    Ich glaube kaum, das ein Vermieter beweisen kann das ein Riss wirklich von einem Wasserbett kommt. Sonst dürfte ich auch keine Einweihungsfeier machen, da 10 Leutchen in der Küche ja sonst das Haus in Gefahr bringen. Denk mal drüber nach.

    Und was knarrt und quietscht steht nicht unter Spannung. Und nur was unter SPannung steht könnte was bewirken... meine pers. Meinung.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

    Harmony Dormiflex "Boxspring", 180x210, Doppelboxsockel, Federkern/Federkern/Hybrid, Nickiauflage
    Heutiges Gästebett: Harmony WBett -Dekorsystem-, 200x220 Dekor/Luxus,Dual,Freeflow,Sigma K, Nickiauflage

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  10. #10
    Püppi Gast

    Standard

    Klingt alles logisch und ist auch das was ich denke! Wie Verena richtig bemerkt hat mache ich mir halt so meine Gedanken.
    @Mischa wenn Schäden entstehen wird der Vermieter mich haftbar machen? Kann er das denn? Wenn es Bauvorschriften gibt die eine Bodenbelastung von... wieviel auch immer haben müssen bzw wenn ein WB weniger Belastung als ein Bücherregal oder 10 Leute auf einer Party darstellt. Dann kann er mir doch nichts!?
    Oder kann er mir nur nichts wenn ich ihn vorher gefragt habe ob ich das Bett aufstellen darf?

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