Als Wasserbetten-Standard hat sich inzwischen das Softside-Bett eingebürgert. Hierbei wird die Liegefläche mit dem Wasserkern von einem etwa 8cm breiten Schaumrahmen umschlossen.
Diese Konstruktion bietet einige Vorteile:
- in der freistehenden Version ist das Beziehen mit einem Spannbetttuch sehr einfach.
- das Ein- und Aussteigen ist einfach und bequem.
- der Einbau in einen bestehenden Bettrahmen ist meistens möglich
Allerdings gibt es auch Nachteile:
- höhere Kosten, weil der Schaumrahmen hochwertig sein muss
- bei Billigbetten kann der Schaumrahmen ausbeulen, wenn kein Einbau in einen Bettrahmen erfolgt
- die Liegefläche reduziert sich rundum um etwa 8cm, man muss das Bett also entsprechend größer kaufen oder eine Spezialkonstruktion ("Nullzarge""Maxx-version""XXL-Version") kaufen, die für freistehenden Aufbau weniger gut geeignet ist.
Wer Platzprobleme hat und mit umständlicherem Bettbeziehen und einem harten Bettrahmen leben kann, sollte daher auch den "Klassiker", die Urform des Wasserbettes, das Hardside-Bett in Erwägung ziehen. Der Einbau in ein vorhandenes Bett ist meistens nicht möglich. Beim Hardsider wird in einen stabilen Holzrahmen (auch Stein oder anderes denkbar) direkt die Wasserbett-Technik eingelegt, bestehend aus Bezugunterteil, Heizung, Sicherheitswanne, Wasserkerne, Bezugoberteil. Häufig wird das Bezugunterteil auch weggelassen und oben auf dem Wasserkern nur ein Bezugoberteil befestigt (die meiner Ansicht nach schlechtere Lösung).
Die Nachteile wurden schon genannt, deshalb noch die Vorteile:
- weniger Kosten, da der Schaumrahmen entfällt, evtl. auch längere Haltbarkeit
- noch höherer Liegekomfort als beim Softsidebett erreichbar
- es steht die volle Liegefläche ungekürzt zur Verfügung, Platzersparnis
Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne anschreiben. In meinem Haushalt steht neben einem Softside-Doppelbett auch noch ein Hardside-Einzelbett, so dass ich zu beiden Varianten persönliche Erfahrungen sammeln konnte.
Links ein Foto eines Softsidebettes ("Outliner"), rechts daneben Blick auf den Hardsider, jeweils offen ohne Auflage.




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