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Hektische Tage erfordern erholsame Nächte. Mehr als eine Binsenweisheit. Schlafkultur kann gerade für Menschen mit stressigen Tagesinhalten im wahren Sinne des Wortes lebenswichtig sein, denn rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett.
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Gut erholt ist man erfolgreicher - und um diese Erholung in der Horizontalen zu erreichen, sollte man eine Matratze wählen, die der Wirbelsäule möglichst „entgegenkommt“, sie weder einsinken, noch auflaufen lässt. Die Wirbelsäule richtet sich während des Schlafens selber aus. Wird sie durch eine zu harte oder zu weiche Matratze daran gehindert, kommt es langfristig zu gesundheitlichen Schäden, die sich in Rücken- und Muskelschmerzen sowie Erschöpfung des Schlafenden äußern. Denn wenn die Wirbelsäule nicht optimal gebettet wird, versucht man automatisch die richtige Position doch noch zu finden und wälzt sich mitunter die halbe Nacht erfolglos durch die Schlafstadt.
Boxspring-Betten setzen an diesem wichtigen Punkt an. Boxspring - also Bettkasten (Unterbett) plus Qualitätsfedern - bewährt sich seit mehr als 100 Jahren vor allem im angelsächsischen Raum, Skandinavien sowie weltweit in vielen Hotels der gehobenen Kategorien. Mittlerweile hat der Trend auch in Deutschland Einzug gehalten. Was aber macht die Boxspring-Technik aus?
Im Gegensatz zum in Deutschland gängigen Bettmodell mit einem Rahmen, auf dem ein Lattenrost aufliegt, der schließlich als flexible Unterlage für eine Matratze dient, ist das Fundament eines Boxspringbettes der Boxspring-Unterbau, also ein Kasten. „Das hat historische Hintergründe. Früher war es üblich, die Schlafstadt aus einem harten Bettkasten und einem weicheren Oberteil zu bauen“, sagt Joop Groos, Direktor des Boxspringbetten-Produzenten „Vi-Spring Europe“.
Davon sind die neuen und größtenteils in höheren bis alpinen Preiskategorien zu findenden Boxspringbetten von Vi-Spring und anderen Produzenten natürlich weit entfernt. Im heutigen Boxspring-Unterbau befindet sich bereits ein Federkern. Auf diesen gefederten Unterbau wird nun eine weitere Matratze mit individuell auf den Benutzer zugeschnittenem Federkern gelegt. Je nach Gewicht und bevorzugter Schlafposition wird die Obermatratze schließlich ausgewählt. Die aufeinander abgestimmte Federwirkung von unterer und oberer Matratze passt sich dem Körper optimal an, reguliert den Gegendruck punktgenau und unterstützt die Wirbelsäule somit bei ihren Bewegungen.
Obwohl die traditionellen und in den hohen Preissegmenten beheimateten Federkerndopplungen immer noch die Basis des Boxspring-Prinzips darstellen, ist man in jüngerer Zeit häufiger dazu übergegangen, auf den ersten Federkern Matratzen aus Kaltschaum oder Latex zu legen, die nach Aussagen der betreffenden Hersteller einen ebenso positiven Effekt wie die ursprünglichen Boxspringbetten erzielen. Firmen wie „Vi-Spring“ schwören dagegen auf die traditionell handgefertigten Hohlraum-Federmatratzen. Die Taschenfedern werden dabei mit Materialien wie Baumwolle oder Rosshaar umgeben, um eine optimale Polsterwirkung zu erzielen. Allerdings hat solcher Luxus auch seinen Preis. Erhält man die günstigsten Modelle neuerer Produktionsreihen schon für knapp über 1000 Euro, so sind bei qualitativ hochwertigeren Boxspring-Modellen nach oben hin keine Grenzen gesetzt. „Ich denke trotzdem, dass die Menschen immer noch zu wenig Geld für eine so lebenswichtige Sache wie gesunden Schlaf ausgeben“, sagt Joop Groos mit einem Lächeln. Und sofort weiß man: Der Mann schläft gut.
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