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Matratzen-Presseschau im April mit folgenden Themen: Federkern-Schnäppchen von Aldi im Test; Süddeutsche beurteilt US-Matratze Inertia X-Frame; BZ berichtet von alptraumhaften Matratzenkauf; in der WELT wundert man sich über die vielen Matratzen-Lagerverkäufe; Ikea verschenkt Kinderbetten.
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Aldi: Harte Taschenfederkern-Matratze
Als "hartes Schnäppchen" bezeichnet die Stiftung Warentest die im April von Aldi Nord angebotene Taschenfederkernmatratze. Die Matratze der Härtestufe 3 wird in zwei unterschiedlichen Größen verkauft für nur 139 Euro – ein Kampfpreis. Insgesamt sind die Testergebnisse dafür überraschend gut. Zwar ist die Matratze sehr dünn, so dass sie für schwere Personen eher ungeeignet ist, verfügt aber über gute Liegeeigenschaften und ist schadstoffrei. Im Dauertest offenbarte die Matratze Schwächen: Nach zehn simulierten Nutzungsjahren wird sie deutlich weicher und verliert ihre Liegeeigenschaften. Aber mehr kann man wohl bei dem Preis auch nicht erwarten.
Inertia X-Frame
Die Süddeutsche Zeitung nahm die superkompakte Iso-Matratze Inertia X-Frame des amerikanischen Herstellers Klymit unter die Lupe. Sie sehe aus wie etwas, das in einer Geisterbahn hängt. Es handelt sich demnach um eine Matratze, die stark im Material reduziert ist und wie ein Gerippe aussehen soll: Stützflächen gibt es nur im Bereich der Füße, der Hüften, sowie für die Kopf- und Schulterpartie. Die Leerräume soll der Schlafsack füllen. Der wesentliche Vorteil ist wohl der, dass sich die Matratze auf die "Größe einer Getränkedose" zusammenfalten lässt und somit platzsparend transportiert werden kann. Wirklich praktikabel soll sie aber laut SZ nicht sein – denn je nachdem, wie man liegt, wird es doch arg ungemütlich, zudem zieht von unten die Kälte in den Schlafsack.
Alptraum-Matratzen
Wie die Berliner Zeitung berichtet, erlitt eine Kundin des Online-Anbieters CPT Concept einen alptraumhaften Kauf zweier Matratzen, die nicht in der richtigen Größe geliefert worden sein sollen. Nach der Reklamation sei die Kundin aus Berlin entgegen der AGBs zur Rücksendung auf eigene Kosten aufgefordert worden (man bedenke: Matratzen sind Sperrgut, der Versand teuer), erst als die BZ sich einschaltete, wurden demnach die Matratzen abgeholt – die Abholung aber in Rechnung gestellt. Die Kundin hat inzwischen Anzeige erstatte.
Zu viele Matratzenlager?
In der WELT wundern sich die Broder-Alumnis Maxeiner und Miersch in ihrer Glosse augenzwinkernd über die seltsame Zunahme von Matratzenlagern in deutschen Städten und fragen sich, wie es bloß sein kann, dass der Matratzenbedarf offenbar immer weiter wächst, obwohl die Bevölkerung schrumpft. Es sei in Deutschland inzwischen leichter, eine Matratze zu verkaufen, als ein Paket zu verschicken, zitieren sie einen Blogger, der offenbar auf die immer weniger werdenden Postfilialen anspielt. Ein weiteres Rätsel: Warum siedeln sich die Matratzenhändler so oft in Eckgeschäften an? Nun, manche Fragen werden sich wohl nie lösen lassen…
Ikea schenkt Caritas 1000 Matratzen
Ikea ist nicht gerade für sein soziales Verantwortungsbewusstsein bekannt. Umso überraschende kommt daher eine PR-Aktion, über die die Website salzi.at berichtet: Demnach schenkt das schwedische Möbelhaus der Caritas sowie weiteren sozialen Einrichtungen in ganz Österreich eintausend "mitwachsende" Kinderbetten "TROFAST". Ikea wolle sich damit gegen die Armut wenden und seiner sozialen Verantwortung nachkommen, heißt es aus dem Unternehmen.