Universal-Matratze von Variowell

Härtegrad lässt sich individuell einstellen


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Guter Schlaf auf Öl, Luft oder Lattenrost

Gleich zwei Neuheiten gibt es im Bereich Schlafsysteme zu vermelden: Zum einen das so genannte „Öl-Vital-Bett“, eine Mischung aus Ölbett und Luftbett, und zum anderen ein neuartiges Lattenrostsystem, das den Nutzer automatisch umlagern kann und daher im Pflegebereich zum Einsatz kommen soll. Ein Matratzenexperte verrät zudem, wie man auch zu zweit auf nur einem Lattenrost gut schlafen kann.

Der „grüne“ Pressedienst ECO-News spricht mit dem Matratzenexperten Walter Braun über gesunden Schlaf. Im Zentrum steht Brauns Beratung zur Rückenproblematik, wenn zwei Personen gleichzeitig auf einer Matratze schlafen. Da komme es zu ergonomischen Problemen, so Braun. Optimal seien zwei Matratzen und auch zwei Lattenroste, denn wenn zwei Menschen auf einer Matratze mit nur einem Lattenrost schliefen, so reagiere das Lattenrost auf die unterschiedlichen Eigenschaften wie Gewicht, Liegeposition etc, so dass es letztendlich für beide Bettnutzer zu Nachteilen kommt, da die optimalen Liegeeigenschaften nicht mehr gewährleistet seien. Das liege aber in der Regel nicht an der Matratze, sondern am Lattenrost. Dieses könne mit einer Mittelstützleiste stabilisiert werden. Braun hat selbst an der Entwicklung zweier Bettsysteme gearbeitet und diese Umstände dabei berücksichtigt.

Die Augsburger Allgemeine berichtet über Markus Popfinger aus Schmiechen, der ein so genanntes „Öl-Vital-Bett“ entwickelt hat, das aus einem aufblasbaren Luftkissen und einem darübergelagerten Ölkissen besteht. Der Härtegrad dieser Schlafunterlage sei individuell einstellbar, heißt es. Popfinger und seine Geschäftspartner wollen nun ein bundesweites Vertriebsnetz aufbauen und nutzen dafür auch Messeauftritte. Ein Hotel am Viktualienmarkt in München habe bereits 64 Zimmer mit dem neuen Bett ausgestattet. Popfinger habe aufgrund seiner andauernden Rückenbeschwerden nach einem besseren Schlafsystem gesucht und schließlich selbst eines erfunden, schreibt die Zeitung. Die Komponenten seien „Made in Germany“, der Preis einer Matratze liege bei ca. 1750 Euro.

Wie die ETH Zürich stolz auf ihrem Internetportal berichtet, erhält das Uni-eigene Unternehmen compliant concept mehrere Auszeichnungen für die Entwicklung eines speziell auf den Pflegebereich zugeschnittenen Bettes, das Wundliegen verhindern und damit auch Kosten im Pflegebereich senken soll. Das „gelenklose, bewegliche Lattenrost“ soll über eine spezielle Steuerung den bettlägerigen Nutzer automatisch umlagern. In ersten Tests habe sich das System bereits bewährt und sei von Testpersonen auch für seinen Liegekomfort gelobt worden.