also ist das auping aufgrund ihres namens nicht unbedingt besser als das breckle und umgekehrt?
gefühlsmäßig würde ich natürlich zu auping tendieren wenn man auf beiden gut liegt
also ist das auping aufgrund ihres namens nicht unbedingt besser als das breckle und umgekehrt?
gefühlsmäßig würde ich natürlich zu auping tendieren wenn man auf beiden gut liegt
Genau so ist es!
Einzig ein Auping Bett aus deren mittleren Preisbereich wird deutlich besser sein als ein Breckle Bett aus deren mittleren Preisbereich. Vermutlich aber, gehören beide Produkte (also jeweils die aus der Mitte) in ihrer jeweiligen Preisklasse mit zu den führenden. Und das wird man an den Rändern der jeweiligen Produktpalette, nicht mehr so pauschal sagen können.
Geändert von admin (06.10.2013 um 12:59 Uhr)
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Da ist man einmal im Urlaub und verpasst wieder einen spannenden Thread
Aupings Preisspanne werdet ihr wohl gerade so streifen, d.h. ihr würdet bei Auping eher das Einsteigermodell bekommen, bei Breckle dann schon deren "gehobene" Klasse.
Die ganzen "Marken" die du aufgeführt hast, sind halt erstmal alles Phantasiegeschichten / Eintagsfliegen ohne "Gesicht". Woher die kommen und ob die morgen noch da sind weiß man nicht.
Für 20.000 EUR würde ich wohl eher einen Opel Meriva oder Skoda Octavia als ein Qoros (ja, tatsächlich eine Automarke)
Zu dem "Key West Bedding": Zumindest auf der Webseite ist überhaupt rein gar nichts zu erkennen. Das Einzige was man dazu sagen kann, ist, dass es die Form eines Bettes hat.
Zu dem Clarissa: Nunja, da haben wir mein schönes Beispiel aus einem anderen Thread. 1000 Federn/m². Klingt super, weil 500 Federn/m² doch ideal sind.
Anbei mal ein Bild, wie diese Microfedern aussehen. Somnus (sehr gute engl. Marke) verbaut bspw. bis zu 20.000 dieser Federn in einem Bett. Aber auch deren Einstiegsmodell für ca. 3700 EUR hat schon knapp 5000 Federn.
Eine richtige Boxspringmatratze hat wohl eine Höhe irgendwo zw. 23-40cm. Wie auf dem Bild zu sehen, sind das die ca. 4500 verbauten Federn. Wie sieht dann der Querschnitt bei 1000 Federn aus? Das müsste man sich dann vor Ort mal genauer anschauen und Probeliegen.
Da kommt man ja ohnehin nicht drumrum. Alternativ bietet Cocoon im Raum Düsseldorf ja auch viele ausländische "Topmarken". Oftmals Vorjahresmodelle zu einem entspannten Preis (z.B. Stearns&Foster). Man muss allerdings bedenken, dass gerade amerikanische Marken nicht für die (von Deutschen geforderte) Ewigkeit produziert werden. Kein Ami erwartet, dass seine Matratze 10 Jahre hält!
Wie anderen Threads zu entnehmen ist, gehöre ich immer noch zu der Sorte, die für 1000-2000 EUR die Finger von einem "Boxspringbett" lassen würde. Da bekommt man besseren, langlebigeren Schlafkomfort mit einem anderen System besser hin.
Hallo zusammen!
Dieser Thread kommt mir ja wie gerufen! Wir sind auch auf der Suche und uns stellen sich ähnliche Fragen wie dem TO. Unsere angepeilte Preisspanne liegt bei 2000-3000€ ohne "Schnickschnack" wie Bettkasten oder Verstellbarkeit.
In einem Kölner Möbelhaus haben wir am WE einige Modelle Probe gelegen und haben Modelle von Oschmann und Fey&Co. mit 500 bzw. 250er TTF/qm (Box und Matratze) in die engere Wahl genommen. Beide sollen zwischen 1800 und 2000€*kosten und sind - angeblich - reduziert von 3000 bis über 4000€. Beim Probeliegen wurden wir uns gänzlich selbst überlassen, wenngleich uns die technische Beratung - als Laien - eigentlich ganz gut vorkam.
Anschliessend haben wir noch einen Abstecher zu einem Revor-Händler gemacht. Die Beratung dort fiel deutlich besser aus. Beim Probeliegen hat der Berater verschiedene Fragen gestellt (Liegt die Lendenwirbelsäule auf der Matratze auf? Gibt es Hohlräume? usw.) und sich in Seitenlage die Lage der Wirbelsäule angesehen (wir sind beide Seitenschläfer ohne besondere Rückenprobleme). Recht schnell wurde auch die zunächst von mir probierte H3-Matratze als zu fest verworfen, da die Schulterpartie nicht weit genug einsinken konnte. Dies war bei H2 deutlich besser.
Der Berater hat zudem in meiner speziellen Konstellation eine Lanze für die - im Möbelhaus als "minderwertigere" Variante dargestellte - Bonnell-Box gebrochen, da diese bei meiner "Schulterproblematik" besser geeignet sei bzw. eine bessere "Einsinkfähigkeit" (meine Begrifflichkeit) aufweise als die punktelastischen TTF-Boxen (500er war beim Probeliegen in der Tat noch unkomfortabler als eine 300er).
Probegelegen haben wir ein Bett der be.box-Reihe (preiswerteres revor-Label) mit Bonnell-Box und TTF-Matratze (19cm) mit 300 Federn/qm und ein revor-Modell mit 300er TTF-Box und 300er Matratze, die einige cm dicker war. Zudem war der Topper dicker, sodass das subjektive Gefühl bei diesem Bett noch etwas weicher war als bei dem be.box. Beide fühlten sich aber sehr gut an.
Das be.box-Bett soll 2000€ kosten, dass revor-Bett 2900€. Die Stoffbezüge der Boxen/Matratzen machten in beiden Fällen einen deutlich besser verarbeiteten Eindruck als die der Möbelhausbetten und es gibt 210cm Länge ohne Aufpreis.
Dennoch fragen wir uns jetzt, wie ernst man die ursprünglichen Preisempfehlungen der Betten im Möbelhaus nehmen kann (teilweise deutlich über 4000€) und ob die Qualität dieser Betten möglicherweise besser ist als die der preislich sogar teureren, weil nicht rabattierten revor-Betten, wobei ich revor grundsätzlich für den hochwertigeren/erfahreneren Hersteller halte?
Wie ist Eure Meinung zu revor und hat vielleicht sogar jemand Erfahrung mit dem be.box-Label? Gespart wird bei dieser Reihe angeblich hauptsächlich an den Kopfteilen (geringere Auswahl und Rücken teilweise unbespannt) und an der Auswahl der Matratzen (nur 300er TTF, mit Stoffbezug nur in 19er Höhe, höhere Matratzen dann nur ohne Bezug). Die Qualität sei aber absolut auf dem Niveau der revor-Betten, was bspw. Hersteller der Federn oder verwendete Hölzer in der Box betrifft.
Wäre klasse, wenn uns hier jemand weiterhelfen könnte. Scheint ein sehr fachkundig moderiertes Forum zu sein, schon einmal Hut ab vor dem Expertenwissen hier.
Vielen Dank und gute Nacht (und ab ins schwedische Möbelhausbett :-))
Hallo und Willkommen im Forum,
gute Boxspringbetten sind teuer! Den Meisten zu teuer. Und da wir ja alles Sparer sind, was kommt dem Handel da gelegener als ein Rotstift?
Im Internet und auf http://www.schlafen-aktuell.de wirst du einige Artikel zu illegalen Preisabsprachen bei Matratzen, Preisbindung und "Mondpreisen" finden. Und so ist es mittlerweile schon trauriger Usus, Produkte zu "rabattieren", die nie so teuer waren. Aber da lacht halt das Herz. Wenn ich etwas für 3000,- EUR kriege was "eigentlich" 5500,- kosten soll.
Bonell (also die Machart) bei Boxspringbetten ist durchaus nicht minderwertig. Höchstens die Verarbeitung, Güte des Stahls, Anzahl der Windungen. Das Prinzip dahinter ist aber altbewährt. Auch die Queen schläft auf Bonell
be.box von Revor ist halt wie der Smart von Mercedes. Namenhafter Hersteller mit KnowHow.
Wenn man sich andere renommierte Hersteller anguckt, bei denen man etwas freier kombinieren kann, schlägt ein ausgesuchtes Kopfteil gut und gerne mal mit 500-800 EUR in die Kasse. Das Kopfteil ist halt auch nur schmückendes Beiwerk. Manche lassen es ganz weg, andere werten ihr Bett damit etwas auf. Völlig legitim seitens Revor hier Einsparpotential zu sehen. Ich persönlich würd allerdings auf den Stoffbezug verzichten, da man mit nem Spannbettlaken ehh alles ganz bequem beziehen kann
Wenn ihr auf dem be.box gut gelegen habt und euch beim Händler gut aufgehoben fühlt - schlagt zu!
Guten Morgen!
Man fragt sich halt irgendwie automatisch, ob nicht ein Bett eines vielleicht nicht so renommierten Herstellers, das eigentlich (angeblich) 4800€ kosten soll, jetzt aber für 1800€ zu haben ist, nicht vielleicht doch besser ist, als ein ca. gleich teures (be.box) oder sogar teurerers (revor) regulär gepreistes Bett eines namhaften Herstellers. Da kommt wohl einfach der Schnäppchenjäger durch...
Was hältst Du von der Aussage, dass für mich als Seitenschläfer mit dem "Schulterproblem" die Eignung der Box-Federung von Bonnell über 300 TTF bis 500 TTF abnimmt, obwohl der Preis in gleicher Richtung zunimmt?
Hintergrund der Frage ist der Umstand, dass uns der revor-Berater quasi die günstigste Box (Bonnell) empfohlen hat, oder alternativ eine 300TTF mit einer dickeren Matratze und dickerem Topper, während im Möbelhaus die Maxime galt "TTF schlägt Bonnell" und "Je mehr Federn, desto besser, da die Anpassung an den Körper dann feiner ist". Kurzum wurde uns dort die teuerste Variante nahegelegt. Wobei ich nochmal betonen möchte, dass wir uns dort absolut nicht "verschaukelt" fühlten. Es hörte sich erstmal alles plausibel an... bis der revor-Berater mit "Flächenelastizität vs. Punktelastizität" kam (wie gesagt, alles nur bezogen auf meine persönlichen anatomischen Gegebenheiten ;-))
Besten Dank und viele Grüße!
Ganz Kurz:
Rotstiftpreise im Möbelhaus, kann man getrost vergessen!
Schon mal aufgefallen das alle Möbelhäuser das gleiche Werbematerial mit der selben Preisreduktion besitzen? Das kommt daher weil der Rotstiftpreis vom Hersteller, Importeur oder vom Verband gemacht wird!Lediglich der Name des Möbelhauses (wenn überhaupt Platz dafür vorgesehen) ist auf dem Werbematerial ein anderer.
Grundsätzlich: jeder gedruckte Rotstiftpreis ist ein Fake!
Wenn man überhaupt etwas günstiger erhält, dann bei Einzelprodukten wo der Preis handschriftlich auf dem Preisschild geändert wurde. Aber auch da, kann man sich nicht drauf verlassen!
Am besten schaut man erst gar nicht auf das Preisschild. Man schaut sich die Ware an, überlegt was die einem Wert ist, und dann erst schaut man auf den Preis. Ist dieser dann günstiger, dann hat man ein potenziell günstiges Produkt vor Augen!
Bonell für die Boxmatratze, ist aus meiner Sicht nicht schlechter. Einige sehr hochpreisige Produkte setzen nach wie vor auf Bonell in der Box. Nur als Obermatratze ist Bonell eher ungeeignet.
Lese hierzu auch: "www.boxspringbetten-tipps.de"
Geändert von admin (09.10.2013 um 09:29 Uhr)
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Das ist genau der Anschein, der erweckt werden soll! Weißt du denn, ob das Bett a) wirklich jemals soviel gekostet hat und ob es das je wert war?
Wenn ich dir nen Mercedes (Neupreis 80.000 EUR) für 30k EUR anbiete, würdest du hellhörig werden! Dann gibt es da noch das neue chin. Auto Quoros. Kostet um die 20.000 EUR und soll nich so gut abschneidenAber man kennts ja noch gar nicht. Also großes Schild rauf: 100.000 EUR! Aber nur für Sie und jetzt als Einführungssonderpreis 25.000 EUR.
Kennst du sowas wie MatratzenConcord, MFO, Matratzen Outlet usw.? Wieso haben die das ganze Jahr über Räumungsverkauf, Sommerschlussverkauf und was weiß ich nicht für Jubiläen. Und überall fette Rotpreise und große Prozentzahlen. Ich hab da eigentlich noch nie ne Matratze für 900,- EUR gesehen
Zu deinem "Schulterproblem": Hier kann ich dem Revor-Berater nur beipflichten. Er hat Recht
Aber erst ein Exkurs ins Möbelhaus. "Mehr ist immer besser". Das ist ansich nicht verkehrt. 500 Federn sind besser als 275, 1000 Federn besser als 500. Einzeln vernähte Tonnentaschenfedern besser als Taschenfederkern, Taschenfederkern besser als Nosagfederung. Die Punktelastizität nimmt zu, da jede Feder einzeln nachgeben kann und sich so besser an den Körper anpasst.
Für die Obermatratze sind mehr Federn also grundsätzlich schon mal besser als wenig.
Aber nun kommt der Mumpitz im Möbelhaus oder Internetkauf. Da kann man dann TFK mit TTFK kombinieren, Latex auf TFK, Kaltschaum auf TFK usw. Und der Käufer hat die tollste Auswahl und kann sich sein Bett so zusammenstellen wie er will. Mit etwas räumlicher Vorstellungskraft wird man feststellen, dass das Blödsinn ist. Die Arbeit macht die Obermatratze, die Unterfederung unterstützt dabei nur. Aber warum zwei Mal punktelastisch? Der einzelne Druckpunkt der Obermatratze wird dann 1:1 an die Unterfederung weitergegeben.
Und nun kommt der Revor-Berater mit seiner Flächenelastizität! Das Prinzip dahinter ist genau das, was seit Jahrhunderten ein Boxspringbett ausmacht. Das Zusammenspiel der flächenelastischen Unterfederung mit der punktelastischen Matratze! Und mal ganz ehrlich. Alle großen Hersteller verfolgen genau dieses Prinzip. Schau dir Betten ab 10.000 EUR an. Die funktionieren genau so! Deine Schulter sinkt in die Obermatratze punktuell ein und der Druck wird an die Unterfederung weitergegeben. Diese gibt nun flächenelastisch in alle Richtungen um den Druckpunkt etwas nach, so dass der Druck auf die Schulter in alle Richtungen etwas abgebaut wird, was in einem angenehmeren weichen Liegegefühl resultiert.
Und daher hat der Revor-Berater auch RechtJe mehr TFK in der Unterfederung, desto mehr verlierst du diese Flächenelastizität, die du für deine Schulter / Becken brauchst.
Zu Deinem letzten Abschnitt möchte ich einwerfen, dass gerade Revor für die Box / Untermatratze sowohl Bonell als auch Taschenfedern anbietet.
Und wenn ich bei Vi Spring richtig schaue, dann sind in der Box auch TFK. Das würde ein wenig dem Satz widersprechen, dass alle großen Hersteller flächenelastische Bonell Federn in der Box bevorzugen würden.
Yep, Vi-Spring macht auch in der Box TFD. Hästens aber hat z.Bsp. Bonell in der Box!
Ich sehe da offen gesagt weder im einen noch im anderen echte Vor- oder Nachteile!
Geändert von admin (09.10.2013 um 20:25 Uhr)
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