Wir waren letztens mit unserem Team bei Stricker eingeladen. Hier ein Artikel dazu:
http://www.schlafen-aktuell.de/wasse...r.23052011.htm. Dort wurde uns zumindest ein No-Name Spannbettuch (6% Elastan und Made in Turkey) gezeigt (V.K. sicherlich auch bei deutlich über 40,- €) was absolut überzeugen konnte. Wenn man obacht gibt, tut es sicherlich auch mal ein No-Name. Die Regel ist das aber nicht!
Was ist wichtig?
1. Die Fasserlänge der Baumwolle (Mako). Aber Achtung, Mako ist nicht geschützt und jeder darf den Begriff verwenden. Man merkt es aber auch am Griff! Wenn der Begriff Mako seriös genutzt wird (das ist jedoch selten) hat man eine Faserlänge von 30 bis 34 mm.
2. Das die Wolle gekämmt ist. Das ist eine Aufgabe für das Auge und die Finger. Langfaserige und gekämmte Wolle bleibt sehr lange Pillingfrei.
3. Das dass Tuch in beide Richtungen dehnbar ist. Eine Aufgabe für die Finger.
4. Das Gewicht oder die Masse vom Tuch.
5. Die Gleichmässiegkeit der Verwebung. Merkt man wenn man das Tuch dehnt und durchs Licht durch schaut. Kaum ein Tuch ist zu 100% gleichmässig. Es gibt aber Unterschiede.
6. Der Preis. Das Beste Tuch nutzt nichts wenn es überteuert ist!
Wichtige Zusatzausrüstungen sind z.Bsp. Elastan oder das die Wolle geflammt wurde. Das bedeutet jeder Faden wird über eine Gasflamme gezogen so das er besonders glatt wird.
Und last but not least, wie ist die Faser gefärbt. Die beste und aufwändigste Färbung ist derzeit sicherlich noch das reaktive Verfahren.
Ökotex 100, halte ich auch noch für wichtig. In 100%iger Baumwolle können sich ganz legal bis zu 30% Chemikalien verstecken. Die Baumwollproduktion und Verarbeitung kann unter Umständen eine riesen Umweltsauerei sein!