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Thema: Braucht man die Heizung wirklich?

  1. #11
    Avatar von Drizzt
    Drizzt ist offlineErfahrener Wasserbettenschläfer
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    ZitatZitat von damnat Beitrag anzeigen
    das heißt je kälter das bett desto mehr schwitze ich, seh ich das richtig?
    Es ist immer die Kombination aus Wassertemperatur, Auflage, Bettlaken, Decke und dadurch der Luftzirkulation.

    Natuerlich kannst du auch in einem Bett das viel zu warm eingestellt ist schwitzen. Aber das ist dann ein "anderes" schwitzen.

    Ich bin ja selbst noch nicht sooo lange unter den WB Besitzern, aber als Hobbytaucher sind mir Wassertemperaturen und deren Folgen schon laenger bekannt

    Es ist gerade bei WB Einsteigern ein verbreitetes Problem das eine zu dicke Decke verwendet wird und sich die Luft staut.

    Ich verwende seit Tag Eins im WB eine leichte Sommerdecke und hab die Temperaturen zwischen 28 und 30 Grad in 0.5er Schritten 2-3 Naechte getestet und bin bei 28.5 Grad auch eher im unteren Bereich haengen geblieben. Mal sehen wie sich das noch entwickelt wenn es Winter wird

    Je nach Schlafgewohnheit ist es vielleicht auch ratsam zu testen ohne Schlafanzug, Nachthemd, Whatever zu schlafen oder die bei vielen Frauen (Achtung Chauvikasse!) beliebten Socken nachts auszuziehen

    Ich schlafe inzwischen auch nackt, was ich in einem normalen Bett nicht konnte, und meine T-Shirts immer massiv verschwitzt hatte.

    ZitatZitat von damnat Beitrag anzeigen
    Aber warum schwitzt man dan in einem normalen Matratzenbett?
    Ein normales Bett ist auf das Speichern von Waerme ausgelegt. Anfangs muss der Koerper eine gewisse Waermeleistung erbringen, und dann versucht man diese moeglichst im System zu halten, also moeglichst keine warme Luft herauszulassen.

    (Analogie zum Tauchen sind hier die so genannten Halb-Trockenen Neoprenanzuege, die eine Wasserschicht reinlassen, diese aufheizen, und nicht wieder entweichen lassen, damit nicht staendig neues, kaltes Wasser die Haut umspuelt.)

    Im Laufe der Nacht kann dies dann aber auch zu viel werden und man faengt ganz "normal" an zu schwitzen. Und ueber das Schwitzen wird Verdunstungskaelte erzeugt die den Koerper wieder abkuehlt. Nur kann der warme Wasserdampf dann nicht entweichen, heizt das System weiter, bis man eben mal befreiend mit den Fuessen oder so die Bettdecke wegschlaegt und frische, kuehle Luft reinlaesst.

    Einige Trockenmatratzen haben ja auch Winter und Sommerseiten die unterschiedlich isolierend sind. Und man verwendet eben leichtere oder dickere Bettdecken, je nach Temperatur.


    Vielleicht klaert das ja ein paar Fragen

    Marcus
    Schlummert neuerdings auf einem
    BluTimes BluStar 200x220x23 Softside, Dual F2, Calore Heizung, 32cm Sockel, Medicott Klimadura Auflage

  2. #12
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Hallo

    wenn es zu frisch ist, fangen viele an zu schwitzeln. Das ist aber in der Grenze zwischen gut und zu kalt. Also der Übergang. Wenn es zu kalt ist, dann friert man deutlich. Einige, wie ich, haben eine breite Grauzone. Also wo es weder angenehm warm noch wirklich kalt ist. Die Leute haben das mit dem Schwitzeln deutlicher. Ich sitze oftmals im T-Shirt im Wohnzimmer und empfinde es weder als kalt noch als warm (meine Freundin schon im Wollpullover unter Decke mit Wärmflasche) ... merke dann aber irgendwann am schwitzeln das es wohl doch zu frisch sein muss. Pulli drüber, aus mit schwitzen. Heißt nicht, das wir keine Heizung haben, nicht das gleich nen Spendenaufruf gemacht wird

    Ist also das WBett zu frisch eingestellt schwitzen einige nachts, ohne das ihnen wirklich kalt ist. Sie wachen dann meist mit klammer Bettwäsche und Auflage auf, es ist ihnen höchstens wegen dem klammen zu frisch und denken das das Bett zu warm eingestellt ist und drehen es runter.

    Bei einigen, wie bei mir im Winter, reicht es, nachts die Heizung (Bett) auszuschalten (Schaltzeituhr). und schon ist es passend.

    Wieso ausschalten? Weil man der Heizung mit dem Einsinken ins Bett recht nahe kommt. Sie heizt nachts immer wieder mal nach und man kriegt durch das Einsinken dann von unten angestrahlte Wärme und oben ist es frisch (Raumluft). Der Unterschied dann kompensiert der Körper wieder mit dem oben beschriebenen schwitzeln. Nachts die Heizung aus und meist in dann, bei passender Temperatur, Ruhe.

    Die Auflage spiel auch eine Rolle. Hatten wir im alten Bett noch im Winter 30-32° eingestellt, hatten wir bei den selben Bedingungen mit dem neuen Bett und besserer Auflage nur noch 28-29°. Mittlerweile haben wir die Auflage auf die Sommerseite gedreht (Wendeauflage) und bei 28° passt es wieder, weil die Auflage nun kühlend wirkt.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

    Harmony Dormiflex "Boxspring", 180x210, Doppelboxsockel, Federkern/Federkern/Hybrid, Nickiauflage
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  3. #13
    damnat ist offlineNeu-Einsteiger
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    Hallo

    Nach den vielen Antworten hier habe ich dann gestern die Heizung auf 28 grad gedreht.
    Wir haben als Zudecke eine ganz dünne Decke.
    Und ich muß sagen es war sehr unangenehm das schlafen das Bett war mir einfach viel zu warm.
    Kann das daran liegen das es erst aufgebaut ist und noch Luft im Wasserbett drin sein kann?
    Jedenfalls habe ich die Nacht vorher mit 24 Grad besser geschlafen, aber ich laß mich gerne besseres belehren.
    Für mich war wie gesagt es ein sehr unangenehmes Schlafgefühl !

    Gruß damnat

  4. #14
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Hallo

    1. Entlüften, denn Luft im Kern ist ein No Go
    2. Man muss sich ans Wbett gewöhnen
    3. Wenn Du von 24 auf 28° erhöhst dann ist die Heizung auch nachts noch gut beschäftigt. Das verwischt die erste Nacht.

    Lasse mal das Bett auf 28° und schalte testweise nachts die Bettheizung aus (Stecker ziehen).

    Was für eine Auflage hast Du? Flor?
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  5. #15
    Avatar von wasserkatze
    wasserkatze ist offlineWasserbettenschläfer
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    ZitatZitat von damnat Beitrag anzeigen
    Die Heizung wurde auf 24 Grad geregelt aber mir war es zu warm!
    Ok, so ist es uns auch in der ersten Nacht gegangen - ABER - die Temperatur des eingefüllten Wassers lag bei etwa 38 Grad.
    Unser Lieferant hat die Temperatur so hoch gestellt, da ja das ganze Bett kalt war (auch der Schaumrahmen usw.). Selbst nachdem sich alle kalten Teile erwärmt hatten, hatte der Kern bestimmt noch eine Temperatur von 30 Grad. Es dauert hat, bis es die gewünschte Temperatur hat.
    Nur Geduld. 24 Grad sind eindeutig zu kaaaaaalt. Arme Nieren, und erst das Nierenbecken und die Blase. Tu Dir einen Gefallen und stell höher.
    LG Wasserkatze

    Schlafen im Akva allround, dual, 200x220 cm, F2, Splitrahmen, Lufttrennkeil, extra hoher Schubladenunterbau

  6. #16
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    In der Tat ein Faktum das wir gar nicht beachtet haben... Zumal wenn man von 28° auf 24° runterregelt und sich die Nacht drauf sofort wohl fühlt, kann auch das gar nicht sein. Für drei Grad braucht ein Softsider locker mehrere Tage.

    Wir haben damals beim ersten Umzug auch zu heiß eingefüllt. Waren auch so runde 35-36°... hat weit über eine Woche gedauert bis ich endlich wieder schlafen konnte (30°)
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  7. #17
    Avatar von mischa
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    Also, im Sommer bin ich ein "Kaltschläfer". Das heißt, die Wassertemperatur wird von 28,5 auf knappe 27 Grad runtergeregelt 26,5 bis 27,0).

    Aber das ist wirklich die absolute Untergrenze. Allerdings ist oft die Skala der Heizungsregelung recht ungenau, bis zu 3 Grad Abweichung kommen vor. Deshalb sollte man vorsichtshalber die Wassertemperatur nachmessen - es gibt schmale "Badethermometer", die man in den Einfüllstutzen stecken kann. Vorsicht, vorher heiß abspülen (Keime!).
    Fragen bitte im Forum stellen, nicht per PN!
    Bin nur selten im Forum, Ihr erreicht mich im Blog.

    Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)

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