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Daunenbettdecken lt. Test mit besserer Feuchteregulierung

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  #1  
Alt 10.11.2007, 14:51
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 10.11.2007
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Beiträge: 11
Standard Daunenbettdecken lt. Test mit besserer Feuchteregulierung als Synthetikdecken

Hallo.

Ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Bettdecke. Problem: ich schwitze relativ stark. Im Forum ist die Meinung ja eindeutig: Synthetik ist besser als Daunen. Aber im neuesten Stiftung-Warentest haben alle Daunendecken bei der Feuchteregulierung besser abgeschnitten als Synthetik.
Zitat:
Deutlich preiswerter als Daunendecken sind Oberbetten mit Synthetikfüllung. Zwischen 70 und 130 Euro kosten die getesteten Modelle. Sie enthalten Hohl- oder Mikrofasern, die die Decke ebenfalls flauschig machen. Der Feuchtigkeitstransport sowie die -speicherung funktionieren jedoch etwas schlechter als bei Daunenbetten. Mit ihrer mittleren bis mäßigen Feuchteregulierung schnitten alle Synthetikdecken im Test befriedigend ab.

Testsieger waren mehrere Daunendecken (Feuchtereg.: Gut).
Jetzt bin ich komplett verunsichert.
Ich hatte schon die "Climabalance Comfort Medium" (Daunendecke) oder die "Centa-Star Challenge" (Synth. mit Parafinwachs-Kapseln) im Auge.
Beide sauteuer, aber der Preis ist erstmal nebensächlich - Hauptsache, ich bekomme das Schwitzen in den Griff.
Für den Sommer brauche ich dann evtl. auch noch eine dünne Decke zusätzlich.
Was meint Ihr: Daunen oder Synthetik? Stiftung-Warentest weiß ja i.d.R., wovon sie spricht ...

Geändert von chrisly (10.11.2007 um 15:51 Uhr).
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  #2  
Alt 10.11.2007, 15:50
Benutzerbild von mischa
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Registriert seit: 18.04.2006
Ort: Schwarzdeutschland (Bayern-Süd)
Beiträge: 5.420
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Ich bezweifle das (bzgl. Stiftung Warentest), weil ich da ganz andere Erfahrungen habe. Und in dem Test ging es ganz sicher nicht um die Besonderheiten eines Wasserbettes.
__________________
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Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)
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  #3  
Alt 10.11.2007, 15:54
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 10.11.2007
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Beiträge: 11
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Dass die Decke bei Wasserbetten dünner sein muss, ist klar - aber Daunen wird seine Eigenschaften ja nicht ändern, nur weil es auf einem Wasserbett liegt. Und wenn es die Feuchtigkeit besser aufnehmen/transportieren kann als Synthetik, kann´s ja nur gut sein!? Aber es widerspricht halt den vielen Erfahrungen, über die hier berichtet wurde.

Was haltet Ihr denn von der Climabalance-Decke?
"www.climabalance-shop.de/daunendecke-climabalance-comfort-medium-p-113.html"

Geändert von Amazone (10.11.2007 um 17:39 Uhr). Grund: Forenregeln! Keine aktiven externen Links bitte!
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  #4  
Alt 10.11.2007, 17:35
Erfahrener Wasserbettenschläfer
 
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Ort: Thüringen
Beiträge: 179
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Hallo,
wir haben eine Climabalance Decke. Allerdings nur die Classic in der Light Version. Mein Mann benutzt sie und ist sehr zufrieden damit. Er schwitzt da nicht, und sie ist ihm auch für den Winter warm genug. Ich werd mir eine Medium holen.
LG Anke
__________________
Softside Dual 2x2,20m Airtrennkeil, Luxuswendeauflage, Keramikheizung und Fallschirmseidentopliner
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  #5  
Alt 10.11.2007, 17:48
Benutzerbild von Amazone
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Beiträge: 3.661
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Mal von mir ganz persönlich berichtet:
Daunendecke ist bei mir schnell rausgeflogen, nachdem ich damals mein Wasserbett bekam. Ich habe sie (und wie schön sie sich anfühlt) zwar sehr vermisst, aber das Schwitzen war mir zu unangenehm.
Vor kurzem habe ich mir, als Versuch, bei Ikea eine Synthetikwinterdecke (für knappe 50 Euro) gekauft, die sich genauso (wenn nicht sogar knuddeliger) anfühlt wie Daunen. Bin zwar jemand, der für gute Qualität auch gerne einen höheren Preis bezahlt, aber es muss ja nicht immer sein. Damit bin ich jetzt seeeeehr glücklich und schlafe super.
Aber das ist eben nur meine persönlich Erfahrung.
__________________
LG, Amazone
Ein Hardside, Dual, 200x220, geliert und ein Softside, Mono, 180x220, mittelberuhigt

"Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann"


Geändert von Amazone (10.11.2007 um 17:50 Uhr).
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  #6  
Alt 10.11.2007, 19:29
Benutzerbild von Ingrimmsch
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Beiträge: 7.699
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Hallo

Reine Daunendecken waren nicht so prall im Wasserbett. Am besten haben sich bei uns Vierteldaunen-Decken bewährt. Also ca. 70 Federn/30 Daunen. Nicht zu dick, in Steppversion (nicht Kassette) damit es "Kältebrücken" gibt wo die Wärme raus kann.

Im Sommer nutze ich Synthetische Decken und im Winter die Daunendecken, wie oben beschrieben. Meine Freundin fast durchgängig die Daunendecke.

Allerdings: Die Lüftzeit morgens sollte bei dieser Form der Decke beim WBett erweitert werden. Beim Decke drüber legen, mache ich dann immer die Seite, die nachts unten war (zum Körper hin) nach oben. So kann sie noch gut lüften obwohl das Bett schon wieder zu ist. Probleme mit Stockflecken oder so haben wir nie.

Das bei einem Test bei der Stiftung was generell anderes rauskommt als im WBett Sektor allgemein Standard ist, ist nicht verwunderlich. Das Wbett hat ganz andere Feuchtigkeitsbedingungen als ein normales Bett.
__________________
Liebe Grüße
Ingrimmsch

Harmony,200x220 Dekor/Luxus,Dual,Freeflow,Calesco digital, Airtrennwand, Auflage:Supreme.


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  #7  
Alt 11.11.2007, 08:37
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Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Saarland
Beiträge: 11
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Danke für Eure Antworten!!!
Ich glaube fast, dass es das Beste sein wird, wenn ich für den Winter diese Climabalance-Daunendecke nehme (falls noch jemand das Teil hat, würde ich mich über weitere Erfahrungswerte freuen!). Und für den Sommer wird´s dann (wieder) eine Synthetikdecke. Ich kann ja zuerst mal nur eine Decke bestellen - falls es doch zu warm wird, bekommt meine Frau die Decke (sie hat eh immer kalt ...) und ich teste weiter ...
Was ich aber immer noch nicht verstehe, ist, warum Daunen sich in einem Wasserbett anders verhalten soll als im normalen Bett. Gerade im Wasserbett ist doch ein guter Feuchtigkeitstransport wichtig. Und wenn Daunen das grundsätzlich besser können soll ...?

Ich war bisher ja nie ein großer Daunenfreund - aber der Test hat mich schon nachdenklich gemacht!
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  #8  
Alt 11.11.2007, 10:57
Benutzerbild von ma(c)niac
Erfahrener Wasserbettenschläfer
 
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Es gibt da einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Feuchtigkeitsaufnahme und -transport:
Während Synthetikfasern so gut wie keine Feuchtigkeit aufnehmen können, transportieren sie sie gut ab, bei Daunen und Naturfasern verhält es sich i.d.R. genau umgekehrt. Daran ändert sich auch im Wasserbett nichts; abgesehen davon, daß die Matratze (bzw. die Auflage) schon weniger Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Jetzt stellt sich also die Frage, was von beidem ist besser?!
Zum Vergleich fällt mir da direkt wieder das Thema Sportbekleidung ein, wo Synthetikfasern heute klar im Vorteil sind, weil sie den Schweiß von der Haut nach außen ableiten und sich entsprechend trocken anfühlen, wenn das vollgesogene Baumwoll-T-Shirt schon keinen Spaß mehr macht. Jemandem, der stark schwitzt, würde ich deswegen zur atmungsaktiveren Kunstfaser raten. Ansonsten geht's hier (mal wieder) mehr um den persönlichen Geschmack.
Pflegeleichter, robuster und meist günstiger sind Synthetikdecken, während die Daunendecke stets gut gelüftet und aufgeschüttelt sein will.
Das alles waren für mich Gründe, mir bei Ikea eine Hohfaser-Vier-Jahreszeiten-Decke zu kaufen, mit der ich rundum zufrieden bin, und das für knapp 8,50€! Das ist kein Schreibfehler! Ikea hatte die Decken vor ca. 2 Jahren für 16,95€ im Angebot und bot zum Schluß sogar 2 zum Preis von 1 an. Klar, daß ich da gleich auf Vorrat gekauft hab', oder?!

Die Ergebnisse der Stiftung-Warentest würde ich heute übrigens nicht mehr "auf die Goldwaage legen". So gab es mir da inzwischen viel zu viel "seltsame" Testkriterien und Gewichtungen, die man sich immer ansehen sollte, um erkennen zu können, wie es zu welchem Ergebnis kam. Dann kann man schon eher seinen persönlichen Testsieger ausmachen.
Nicht selten werden aufgrund schlechter Recherche Halbwahrheiten und teils unhaltbare Thesen verbreitet. So z.B. im März 2002 bei einem Matratzentest, wo Dinge behauptet wurden, wie "...relativ starre Liegemulden können den Schlafenden daran hindern, sich genügend zu bewegen. Die Bewegungen sind aber wichtig, damit sich Wirbelsäule und Bandscheiben erholen können. Wer sich nachts zu wenig bewegt, fühlt sich am Morgen müde und gerädert."
Dann also am besten ganz auf die Matratze verzichten, damit durch extreme Druckstellen auch ausreichende Bewegung während der Nacht sichergestellt ist?! Oder gleich ordentlich "Wachmacher" einpfeifen und ganz auf den Schlaf verzichten!
__________________
Wer heute den Kopf in den Sand steckt, knirscht morgen mit den Zähnen.

Schlafe demnächst auf einem
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  #9  
Alt 11.11.2007, 11:02
Neu-Einsteiger
 
Registriert seit: 10.11.2007
Ort: Saarland
Beiträge: 11
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Klingt irgendwie logisch.
Vielleicht sollte ich mir das mit der Climabalance doch noch mal überlegen.
Dann wäre die Centa-Star Challenge vielleicht die bessere Wahl - oder gleich was günstigeres ...
Die Challenge scheint nicht sehr verbreitet zu sein - ich habe hier keine Erfahrungsberichte darüber gefunden. Naja, bei dem Preis kein Wunder!
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  #10  
Alt 11.11.2007, 11:10
Stefan
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ich finde auch die 4-Jahreszeiten Steppbetten von Aldi nicht schlecht.
Im Sommer dünn, im Winter dicker!
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