Als zukünftiger Wasserbett-Schläfer habe ich mir die Mühe genommen, mich vor dem Kauf umfassend über dieses Schlafsystem zu informieren. Dies umso mehr, weil ich zur Kategorie Mensch zähle, die man übergewichtig nennt.
Bei dieser Informationstour ist mir aufgefallen, dass fast jeder Wasserbett Händler seine eigene Auffassung über die grundsätzlichen Eigenschaften dieses Produktes vertritt und somit der Kunde es sehr schwer hat, sich schlussendlich fürs Wasserbett zu entscheiden. Schade, denn der Fachhandel schadet sich damit selber und verliert Marktanteile an minderwertige Schlafunterlagen. Aufgrund solcher Gegensätzlichkeiten wende ich mich nun an dieses Forum mit folgender Frage:
Warum soll bei meinem Körpergewicht von 130 Kg die Wassermatratze nicht normal gefüllt werden, wie es bei normal gewichtigen gemacht wird?
Die Frage stelle ich deshalb, weil mir oft erklärt wurde, dass mit mehr Körpergewicht weniger Wasser eingefüllt werde und mir diese Theorie unlogisch erscheint. Dies aus folgendem Grund: Die Dimensionen einer Wassermatratze sind genau auf Länge, Breite und Höhe des Softside-Rahmen abgestimmt, wodurch das Volumen bzw. die Füllmenge der Matratze bestimmt ist. Wird mehr eingefüllt, käme es bei einem festen Gefäß zum Überlauf, bzw. die Folie der Vinyl-Matratze wird überdehnt. Wird weniger eingefüllt, ist keine vollwertige Stützung mehr gewährleistet, weil das vorhandene Volumen nicht aufgefüllt ist und somit zuviel Folie vorhanden ist. Demzufolge sinkt mein Körper tiefer ein, komprimiert den zur Stabilisation dienende Vlies, was einen Gegendruck erzeugt und den Effekt des Schwebeschlafs schmälert. Bei einem Free Flow würde ich vermutlich auf der Bodenplatte aufliegen. Können Sie meine Theorie bestätigen? Wenn nein, bin ich auf Ihre Argumentation gespannt und danke schon jetzt dafür.




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