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Thema: Wasserbett nix für schwere Person? / Zurück zur normalen Matratze?!

  1. #1
    jcee ist offlineWasserbettenschläfer
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    StandardWasserbett nix für schwere Person? / Zurück zur normalen Matratze?!

    Hallo, habe mich seit Monaten versucht schlau zu lesen bzgl. Wasserbett.

    Ich habe verstanden, dass die richtige Wassermenge wichtig ist, dass der Körper schwebt und sich daher weniger oft drehen muss (im Vergleich zu konventionellen Bett) etc..

    ABER ich habe ein paar Fragen, die mir noch niemand so richtig beantorten konnte.

    1. Kann es sein, dass ein schwerer Mensch, sagen wir 120kg mit großem Bauch nicht grade im Wasserbett liegen kann, weil ja die Stelle mit dem größten Gewicht (Bauch/Becken) sehr stark einsinkt und durch den Wasserdruck die Schultern etc. hochdrückt?! (So mein physikallisches grundverständnis, ausserdem hatte ich als ich mal in einem Wasserbett gelegen hatte diesen Eindruck - Dass der Po sehr stark einsackte..)


    2. Ich habe derzeit sehr starke Rückenschmerzen in meinem Bett. (Meist zum Aufstehen hin, je länger liegen - je mehr Schmerzen) Daher die Idee zu wechseln. Grundsätzlich scheine ich auf einer harten Unterlagen wesentlich besser zu schlafen und wollte mir ein konventionnelles Bett (F3/F4) mit einem verstellbaren Lattenrost besorgen.
    Nun stellt sich die Frage, ob ein Wasserbett denn überhaupt eine Alternative wäre?! Gibt es auch Leute, die nach einige Zeit sagen: "Nein Danke, dass wars.. hier kann ich nicht besser schlafen (eher schlechter). Weg mit dem Wasserbett und gib mir eine richtige (harte) Matratze."

    3. Wie finde ich das heraus? Auf Verdacht ein Wasserbett zu kaufen ist ja wohl nicht die richtige Lösung.
    Einige Fachgeschäfte bieten anscheinend eine Testservice an und dann kann man das Bett ggf. zurückgehen lassen. Aber wahrscheinlich sind dass wohl die hochpreisigeren Anbieter, gell?!

    Danke für jede Info..

    PS: Falls es von Interesse ist, bin 188 groß, 110kg, starke (aktut seit 4 Monaten) Rückenschmerzen im BWS Bereich nach 4..5h liegen auf normaler Matratze. (Verdacht auf Morbus Bechterew).
    Grundsätzlich schon immer gehabt: Nach 7..8h Schlaf eine Art "Muskelkarter-Schmerz" im LWS Bereich. Konnte nie länger als 8h im Bett liegen.

  2. #2
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Standard

    Hallo

    zu 1: Auch schwere Menschen dürfen ein Wasserbett haben! Wir haben hier einige davon. Man stellt die Wassermenge entsprechend auf das Gewicht ein, dann geht das.

    Schwere Jungs sollte drauf achten ein möglichst großes WBett zu nehmen, damit es genug Wasser im Kern gibt. Dann klappt das auch recht gut.

    Zu Deinem physikalischen Verdrängsprinzipdenken... nein, es zählt nicht die Stelle mit dem größten Gewicht, sondern das Gesamtgewicht verteilt sich auf die gesamte Auflagefläche, die dann ja auch im Bauchbereich wieder größer ist.

    zu 2: Sicherlich, wenn man lang genug sucht, dann findet man auch Kontra-Nutzer eines Wasserbettes. Aber hier laufen auch einige anfängliche Skeptiker rum (Finger hebt) die heute ihr WBett nicht mehr hergeben wollen, den Urlaub ohne WBett schon fast fürchten und morgens nicht aus dem Bett raus wollen (wieder Finger hebt). Gerade Leute mit Rücken-/Bandscheibenproblemen sind hier sehr skeptisch (schon wieder den Finger hebt). Und am Ende ist es in der Regel super. Auf die Einstellung des Bettes kommt es an.

    zu 3: Sich Zeit nehmen und mal die WBett-Händler im Umkreis abgrasen, sich beraten lassen, Probeliegen usw. Wichtig ist dabei sich unterschiedliche Shops anzuschauen und sich hier im Forum umzuschauen. Hier stehen im Forums-FAQ Bereich viele Tips und Tricks. Im Hersteller und TEchnik Forum ebenfalls. Insbesondere worauf Du achten solltest usw.

    Beachte beim Besuch eines Shops, das die Betten dort nicht auf Dich eingestellt sind sondern eher auf eine Mittelstellung. Das sollte man halt im Hinterkopf haben.

    Gute Shops bieten einen Probeservice (schwerer zu finden) oder aber die Möglichkeit die Beruhigungsstufe innerhalb einer bestimmten Zeit zu ändern gegen kleinen Obolus oder gar das Bett gegen akzeptable Entschädigung sogar zurückzugeben. Das ist aber sehr selten der Fall

    zu PS.: Ist von Interesse. 1,88 heißt mind. 220er Bettlänge beim Softsider und 110 kilo geht doch noch bei der Länge

    Verdacht auf MB... drücke ich Dir die Daumen das dem nicht so ist. Da sollte man genügend Diagnose betreiben und ne Zweitmeinung auch immer zu einholen.

    Rückenautsch: Sollte (auch bei MB) im WBett nicht mehr so arg sein. Ein Heilmittel ist das Wbett nicht, das sei gesagt. Aber in der Regel eine Erleichterung.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  3. #3
    Avatar von mischa
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    Die absolute Mindestbettengröße ist hier 220x200 (bei einem Doppelbett). Besser wäre ein 240x200 oder ein 240x220 Bett - damit gibt es garantiert keine Probleme. Allerdings scheidet die "Billigliga" damit von vorneherein für Dich aus. Solche Größen gibt´s nur beim Fachhändler.

    Bin selber 187 cm groß und war mal bei 106 Kilo, da merkt man dann schon, dass es langsam mit dem 200x220 knapp wird. Zum Glück bin ich inzwischen wieder leicht wie eine Feder... (eine Blattfeder eines schweren LKW)
    Geändert von mischa (04.07.2007 um 13:11 Uhr)
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  4. #4
    Avatar von Amazone
    Amazone ist offlineModeratorin
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    So, jetzt geb ich auch noch meinen Senf dazu.
    Ich sehe da auch nicht wirklich ein Problem.
    Wie die beiden schon sagten, wichtig ist, dass das Bett grossgenug gewählt wird und dass du AUSGIEBIG probeliegst. Nimm dir wirklich die Zeit um einige Hersteller zu testen. Ein guter Händler wird auf deine Bedenken eingehen und ihr werdet sicher eine Lösung zur beiderseitigen Zufriedenheit finden, was das "probeschlafen" angeht.
    Zum Thema Gewicht nochmal: Genau hier liegt einer der Vorteile des Wasserbetts. Du hast eben nicht das Problem (bei richtiger Wassermenge natürlich), dass "Druckstellen" entstehen, wie bei einem konventionellen Bett.
    LG, Amazone
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  5. #5
    jcee ist offlineWasserbettenschläfer
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    Ja schon.. aber was ich nicht so recht verstehen will...

    Wenn jemand sagt er kann besser auf einer harten Unterlage schlafen.. (so wie ich) ist dann nicht dass Wasserbett per Definition unpassend, weil man halt sehr weit einsinkt und nicht gewisse Bereiche stärker stützt als andere.
    Stichwort 7-Zonen-Matratzen und Lumbar-Stütze. Da wird diesem Punkt doch Sorge getragen?!

    Also wenn ich mit meiner Freundin darüber diskutiere, dann sagt sie mir, dass das nix für sie wäre, weil sie lieber auf einer harten Unterlage schläft..

    Hmm.. Ist es wirklich nur die Wassermenge?!


    Eine andere Frage - Wäre auch gut für die FAQ:
    Das Wasserbett wiegt ja einiges, kann es da probleme geben mit dem Aufstellen, z.B. in einer Mietwohnung mit Holzböden/Decken?!
    In meinem Fall wippen die so schon beim gehen merklich... Wenn dass die max. Flächenlast überschritten wird...
    Hab mal gerechnet, so ein Bett 200x200 mit zwei Personen kommt schon auf so 170kg/m³

  6. #6
    Avatar von mischa
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    1.) Ja, es zählt nur die richtige Wassermenge, wenn das Bett groß genug ist
    2.) Normalerweise hält ein Boden mindestens 250kg/m2 aus, auch einer aus Holzbohlen. Meistens noch wesentlich mehr! Bei afrikanischer Bauweise (Lehmhütte) sollte man sich allerdings Sorgen machenDieses Thema hatten wir aber schon massenhaft, die Suche hilft...
    Geändert von mischa (05.07.2007 um 08:55 Uhr)
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  7. #7
    Avatar von Ingrimmsch
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    Afrikanische Lehmhütten haben nicht mehrere Stockwerke und damit auch nicht das Problem

    Selbst der dubios ausgebaute Dachspeicher unseres Hauses (anno 1900) der heute als Wohnung dient trägt problemlos ein WBett.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  8. #8
    Avatar von Amazone
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    Wenn ihr euch nicht sicher seid, würde ich an eurer Stelle, wirklich einfach mal ausprobieren gehen. Darüber zu lesen, ist beim Thema Wasserbett zwar gut um sich vorab zu informieren, aber leider viel zu theoretisch. Und wie so oft, können zwischen Theorie und Praxis Welten liegen. Es geht gerade bei diesem Thema sehr um persönliches Empfinden. Geht zu ein paar guten Händlern und probiert einfach mal verschiedene Betten/Beruhigungsstufen aus. So seht ihr ja dann, ob ihr es wirklich lieber härter mögt.
    LG, Amazone
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  9. #9
    Avatar von mischa
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    Ja, Sitz bzw. Liegekomfort ist eine sehr individuelle Angelegenheit.
    Fragen bitte im Forum stellen, nicht per PN!
    Bin nur selten im Forum, Ihr erreicht mich im Blog.

    Bei mir steht ein Dual-Softside 200x220 und ein Hardside 90x200 (beide Akva) von Wasserbetten-Kainz in Buchloe/Südbayern.("www.wasserbetten-kainz.de", Fachhändler für Akva und Silvaline)

  10. #10
    jcee ist offlineWasserbettenschläfer
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    So, wir haben uns das Suma jetzt am Samstag gekauft..

    Geschlafen haben wir eine nacht darauf..

    Eigefüllt hatte ich (90kg) gestern bis zur Oberkante Schaumrahmen, dann hatte ich das "Auf-berg-liegen-Gefühl" und um mich herum waren dann auch ein paar Wasserberge => zuviel Wasser.
    Ich habe dann ca. 20 abgelassen, nun steht es ca.2 cm unter dem Schaumrahmen, immernoch ein bischen (aber weniger) Wasserberge um mich herum. Das Kipp-Gefühl ist auch weniger. Wenn ich mich aber aufrichte, sitz ich aber auf der Bodenplatte, d.h. in Schwebe sind da ca. 4-5cm Wasser unter mir.. Ist das nicht zu wenig?

    Ein Buch, dass ich neben mir lege, liegt etwa 1-2cm höher als Oberkante Schaumrahmen.

    In der Rückenlage habe ich das Gefühl, als ob der Po weit einsinkt.. Ist dass nicht schon irgendwie durchhängen? Habe das Gefühl, dass die Beine und Arme höher liegen und ich im Mittelpunkt sehr stark einsinke... Ist die nur die "Ungewohntheit"? - Wenn ich jetzt keine Ahnung von Wasserbetten hätte würd ich sagen ich liege auf einer durchgelegegen weichen Matratze... !!

    Heute morgen hatte ich Druck-Schmerzen im LWS Bereich.

    Danke für jeden Tipp.

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