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Thema: Wasserbett und die Statik!!

  1. #41
    Calle2oo9 ist offlineWasserbettenschläfer
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    ZitatZitat von Wasserbetten Lübeck Beitrag anzeigen
    Puh, da sind wir aber alle beruhigt, dass du nicht durchgebrochen bist ;-)

    Ne im Ernst: die 150kg/m2 gelten nicht für einen m2 sondern die Decke darf insgesamt X x 150kg belastet werden, wobei X für die m2 des Raumes steht (ein 10m2 Raum darf also 1500kg insgesamt tragen. Das ist auch in den Links erklärt (Gerichtsurteil), die du hier und in anderen Foren bekommen hast...

    Zum "auf dem Boden sitzen" beim Fernsehen. Das ist korrekt so. Weil du beim Sitzen auf kleiner Auflagefläche und rund 20cm Wasserhöhe vielleicht nur 30-40 Liter Wasser unter dir hast und dieses in die Restmatratze verdrängst. Abhilfe wären deutlich höhere Matratzen oder gnadenlos überfüllte Matratzen. Oder Lese/Fernsehkissen, die es für Wasserbetten im Handel zu kaufen gibt und die das Gewicht besser verteilen und so den Po aus dem Wasser heben.
    Ja ich bin noch nicht durchgebrochen ^^ Habe mich heute nacht auch ruhig verhalten hehe

    Ja das habe ich jetzt auch mitbekommen ich denke das sollte halten ... habe halt nur noch mal angst bekommen als ich gesehen hab das der sockel nur 170x130cm ist und nicht wie ich immer gerechnet habe mit 190x150 ...



    ok gut das wollte ich nur fragen nicht das zu wenig wasser drin ist weil geschlafen habe ich wie ein kleiner prinz ^^

  2. #42
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    Hallo

    Betreff schwitzen: Kann auch sein das das Wasser beim einfüllen mehr als 28° hatte. Dann braucht es eine kleine Weile bis die Wassertemp. runter geht. Daher, wie Du schon erkannt hast, abwarten.

    Durchbrechen: Streiche doch mal das Wort "sollte" aus Deinem Wortschatz, dann ist die Welt viel entspannter.

    150kg/m² ist dann ja auch noch nur die nackte Zahl zu der ein Aufschlag kommt, die Lastverteilung usw. Die tatsächliche Tragfähigkeit liegt ja, wie ausreichend erklärt, noch deutlich drüber.

    P.s. @Ingrimmsch sag mal wie gross issen dein sockel!? Würde mich echt mal interessieren !!!
    Das willst Du gar nicht wissen, denn dann schläfst Du nachts aus Sorge um uns gar nicht mehr

    155x180

    Mal ganz grob rechnen:
    Bettgröße: 200x220x23
    Effektive Kerngröße/Höhe (oben): ca. 180x210x21 (21 wegen Befüllung)
    Freeflow, also kein Vlies.

    Rechnen wir nun stumpf ohne Schrägen des Kernes
    180x210x21 /1000= 794 Liter=794kg+60kg(Bett)+85kg+65kg=gute 1000kg ohne Bettdecken und ohne 2x 7kg Katzen

    1000kg Bettgewicht / 2,8m² = gute 350kg/m²
    !und keine tragende Wand unter dem Bett wie normal. Nur Seitenwände unten drunter und auf Höhe des Fußendes eine Querwand unten drunter, die aber auch wieder nen Durchbruch hat. Kein Beton, sondern echte Holzbalkendecke. Dies Bett steht schon 2 Jahre an dem Fleck... davor mein altes 180x200 und davor ein 200x210 (Vormieter).

    Und... ich geturnt wird auch im Bett

    Bist Du nun beruhigt?
    Ich werde mal meinen alten "Bettvorstellungsthread" raussuchen und die Daten da mit reinschreiben. Evtl. auch mal ein bild von unten drunter machen, damit alle ruhig schlafen können.
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

    Harmony Dormiflex "Boxspring", 180x210, Doppelboxsockel, Federkern/Federkern/Hybrid, Nickiauflage
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  3. #43
    Tatze ist offlineNeu-Einsteiger
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    Sehr erfrischender Thread. Sorry lache jetzt niemand aus, aber die Antworten waren einfach göttlich ;o)

    Offtopic
    ZitatZitat von Ingrimmsch Beitrag anzeigen
    2x 7kg Katzen
    7 kg-Kater? Wahh ich kanns nicht abwarten bis wir ca. Juni oder Juli unseren BKH-Kater bekommen. Mal schauen was der dann auf die Waage bringt ;o) Wobei die Katzen bei uns ja nicht ins Schlafzimmer dürfen. Außer als das Wasserbett aufgebaut wurde. Was bin ich froh, dass da keine unten im Sockel drin war nach dem Aufbau

  4. #44
    Avatar von Ingrimmsch
    Ingrimmsch ist offlineHarmony'st
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    2x7kg ist der Schnitt

    Leo, EHK = ca. 6kg
    Quentin, EHK+MainCoon Mix = ca. 8kg, schwere Knochen und echtes Fellmonster

    Wobei die Katzen bei uns ja nicht ins Schlafzimmer dürfen. Außer als das Wasserbett aufgebaut wurde
    Bei uns genau umgekehrt. Beim Aufbau sind sie ausgesperrt, danach nicht mehr Katzentatze auf leerem Kern... ne Danke
    Liebe Grüße
    Ingrimmsch

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  5. #45
    birkenholz ist offlineErfahrener Wasserbettenschläfer
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    ZitatZitat von Calle2oo9 Beitrag anzeigen
    habe halt nur noch mal angst bekommen als ich gesehen hab das der sockel nur 170x130cm ist und nicht wie ich immer gerechnet habe mit 190x150 ...
    die paar zentimeter sind sowas von egal, da sich lasten immer aufteilen macht es für deine decke keinen unterschied weil der fußboden+aufbau längst alles verteilt hat.
    abgesehen davon kommen mir 1,5 kN/m² = 150kg/m² * etwas wenig vor, sind zwar erlaubt aber mir ist kein wohnbau bekannt bei dem mit solchen geringen lasten gerchnet wurde.

    üblich sind im NORMALFALL standardmaße der decke wie zb 20 - 25cm Stahlbeton was bei diesen kurzen spannweiten im wohnbau einer nutzlast von ~5 kN/m² und mehr entspricht.

    was du dabei völlig ausser acht lässt ist, dass alle statischen berechnungen, besonders im wohnbau, im sehr viel sicherheiten durchgeführt werden.
    einerseits um mängel beim bau aber auch um rechenfehler auszugleichen.

    bei deiner panik kannst du dich aber ruhig mal in das "semiprobabilistisches sicherheitskonzept" einlesen
    bei nutzlasten wird ein sicherheitsbeiwert von 1,5 angenommen bei ständigen lasten -wie eigengewicht- 1,3.
    deine decke, selbst wenn sie für lausige 1,5kN/m² ausgelegt ist wurde mit 1,5x1,5 kN/m² = 2,25kN/m² nutzlast GERECHNET.

    auch wenn euer bett schwere 1000kg = 10kN hat so ergibt das verteilt auf die fläche des bettes (nicht des rahmens) in etwa 10kN/4m² = 2,5kN/m²
    also bereits ohne berücksichtigung von dickerer decke und verteilung geht sich das zahlenmäßig fast aus.

    dabei unberücksichtigt bleiben aber zwei dinge: dimensioniert wird auf tragfähigkeit und gebrauchstauglichkeit.
    weil die gebrauchstauglichkeit im normalfall immer ausschlaggebend ist, wurde die deckenstärke NICHT aus den 2,5kN/m² berechnet sondern mehr.
    das hat den grund, dass die gebrauchstauglichkeit aber auch tragfähigkeit an einer maximalen durchbiegung im momentenmaxima (im WB deckenmitte) bemessen wird.
    üblich sind, je nach werkstoff und norm länge/300, seltener l/200.
    wenn deine decke nun zb 500cm spannweite hat so darf sie sich lt. norm nur 500/300= 1,66cm durchbiegen.
    das heißt aber nicht, dass sie bei 2cm durchbiegung bereits bricht, es ist lediglich eine berechnungsgrundlage in der alle eventualitäten berücksichtig werden.
    deshalb wird auch nur bei hochleistungstragwerken nahe an 100% ausnutzung dimensioniert. im wohnbau eher 40-80%, natürlich gibts auch welche mit 90% ausnutzung und mehr, ist aber unüblich.

    zurück zum wasserbett. bei den lausigen 1,5kN/m² benötigt dein bett 6,66m² bodenfläche damit es sich rechnerisch ausgeht. praktisch reichen die 4m² auch aus, selbst ohne berücksichtung der lastenverteilung.


    übrigens bin ich zwar "nur" angehender architekt (DA fehlt noch) und dementsprechend dürfen wir in österreich auch keine statischen berechnungen anstellen oder empfehlungen aussprechen aber dennoch "durften" wir -mit begeisterung - diesen quargel berechnen und "kinderleichte" prüfungen absolvieren.


    * auch wenn 10N je nach ort auf der erde nicht einem KG entsprechen, so wird damit gerechnet.

    anmerkung: einheitigen wie kilopond sind nicht SI-konform und dürfen nicht mehr für berechnungen herangezogen werden.

    edit: und nachdem wir ja alle ahnungslos sind - hab ich dir eine seite rausgesucht:
    "http://www.real-wohnbau.at/index.php?id=3&PHPSESSID=f5d99b2e1a1625c315cae5422 ca0aa64"
    "Alle Decken mind. 25 cm stark im Ortbeton (Reihenhäuser 22 cm). Keine Fertigteile! Nutzlast der Decken 500 - 800 kg (lt. Norm 200 kg ausreichend)"
    Geändert von Ingrimmsch (24.02.2010 um 17:01 Uhr) Grund: Forenregeln beachten: Keine aktiven Links nach extern

  6. #46
    Luggy ist offlineWasserbettenschläfer
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    Hallo zusammen,

    auch wenn ich eigentlich nicht mag, muss ich mich nun leider auch einmal hier einklinken.

    Ich habe alle Beiträge gelesen und mir ist die Sache mit der Statik auch klar.....
    Bei mir ist der Hintergrund wie folgt: Ich habe mir ein Wasserbett( 2mx2,20) zugelegt. Naja begeisterung war nicht unbedingt bei meiner Family festzustellen. Nun ist es aufgebaut und mein Vater fragte den Monteur wieviel Liter das Bett denn nun hätte.... die Antwort war um die 700 und ab da kippte hier Zuhause die Stimmung.... Mit so viel wurde anscheinend nicht gerechnet und das Theater ging los.
    Ich weiß dass Ingrimmsch sein Bett sogar so stehen hatte, dass es nichtmal überall durch Mauerwerk gestützt war und dass es nicht durch die Decke kam......
    Bei uns ist der Fall, dass wir ein Haus von um 1890 mit Holzbalkendecken besitzen. Daher ist mein Vater nun der Meinung, dass die Decke das Bett mit mir und Nebenschläfer nicht tragen könnte bzw. es ein erhebliches Risiko sei. Also ich stelle folgende Rechnung auf:

    Mein Schlafzimmer. 14m2

    Das Bett: 700Kg

    Personen: 145Kg

    Insgesamt also: 845Kg

    Bei einer (im schlimmsten Falle angenommenen Durchgangslast von 150kg/m2) hätten wir eine Gesamtbelastbarkeit der Decke von 2100kg oder?

    Nunja somit dürften also noch 1255 kg übrig sein....
    Daher müsste sich die Belastung des Bettes die ja auf 4,4m2 lastet und 192 kg/ms beträgt doch so verteilen dass es keinerlei Probleme geben dürfte... oder habe ich irgendwo einen Denk und Rechenfehler? Ich brauche es eher um es ihm zu erläutern als dass ich mir da einen Kopf mache. Ich würde nur gern um des lieben Frieden willen seine Bedenken entkräften können da er meint dass das Bett durch sein in den Raum reichen einen anderen Hebel hätte und die Decke überlasten könne.

    Danke schonmal im Voraus (auch wenns nervt).

    Admin was meinst du denn dazu?

  7. #47
    admin ist offlineAdministrator
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    ZitatZitat von Luggy Beitrag anzeigen
    Admin was meinst du denn dazu?
    Garnichts!
    Gehe zu einem Zimmermann der soll das ganze in Augenschein nehmen und gut ist. Wenn nix am Gebälk verfault, kein Schimmel drin ist und auch nix kaputt saniert wurde, wird das kein Problem darstellen. Wenn doch habt ihr ganz andere Probleme!

    Und auch den Thread mache ich zu. Ich kann das Thema Statik und die Annahme das ein paar hundert Kilo eine ernst zu nehmende Belastung ist schon nicht mehr sehen! Wer in so einem Haus wohnt, der hat ganz andere Probleme. Jeder Hausbesitzer der ein Haus mit einer Wohnungsdecke hat, die bei einem Wasserbett, einem Eichentisch, einer Badewanne oder einem Bücherregal an die Belastungsgrenze kommt, sollte sich schleunigst mit der Sanierung oder dem Abriss beschäftigen und nicht mit den Möbeln.
    Geändert von admin (19.11.2010 um 17:54 Uhr)

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