Eine Wassermatratze wird aus PVC-Flachfolie hergestellt: Damit ein Wasserkern entsteht, wird die Folie zugeschnitten und zu einer Blase verschweißt. Die optimale Gestaltung einer Wassermatratze berücksichtigt folgende Prinzipien hinsichtlich der Schweißnähte.
Nahtverlauf Schrägrahmen
Umlaufende Bodennaht
Nahtverlauf T-Corner
Nahtverlauf L-Corner
Kopfnaht
Überlappende Naht
Die Kopfnaht ist die günstigste Verarbeitungsform, wird aber wegen der schlechteren mechanischen Eigenschaften so gut wie gar nicht mehr angewandt im Bereich Wassermatratzen.
Die überlappende Naht ist die hochwertigste Nahtform und erzielt beste mechanische Eigenschaften.
Ungünstige Schweißraupe
Gute Schweißraupe
Optimale Schweißraupe
Eine perfekte Schweißnaht fügt sich möglichst harmonisch in die Folie ein. Im Idealfall ist sie schwer zu erkennen. Schlecht sind in jedem Fall abrupte Änderungen im Dickenverlauf und eine zu sehr ausgeprägte Schweißraupe. Blasen, deutliche Farbveränderungen in der Oberfläche der Schweißnaht weisen auf eine zu hohe Temperatur hin. Das vollkommene Fehlen einer Schweißraupe dagegen ist ein Indiz für eine unzureichende zu schwache Verschweißung.